Ökonomische Separationslösungen

Das Angebot von GEA umfasst verschiedene Zentrifugalabscheider und Dekanter – Schlüsseltechnologien bei der Herstellung von Weichkäsen wie Quark, Frischkäse und Doppelrahmfrischkäse.

Der Thermo Quark-Prozess

Die Herstellung von Quark erfolgt beispielsweise durch die Zugabe von Milchsäurebakterien und/oder Lab zu Magermilch, um sie zu fermentieren und den Käsebruch zu bilden. Dann werden die KDE-Zentrifugen von GEA eingesetzt, um die festen Bestandteile von der Flüssigkeit zu trennen. Anschließend kann, je nach gewünschtem Fettgehalt, noch Rahm zugesetzt werden. GEA hat ihre Zentrifugentechnologien in den Quark Thermo-Prozess integriert und kann so eine bessere Aufbereitung und eine längere Haltbarkeit als bei einem herkömmlichen Extraktionsverfahren gewährleisten. Der Thermo Quark-Prozess, der heute zu 90 % in der Quarkherstellung eingesetzt wird, sorgt dafür, dass die ernährungsphysiologisch wertvollen Molkenproteine ausfallen, kovalent an Kaseine gebunden und quantitativ zum Weichkäse hinzugefügt werden, so dass die Erträge um 10 % gesteigert werden können. Auch die Wärmebehandlung der geronnenen Milch erhöht die Haltbarkeit des Endprodukts auf bis zu 30 Tage.

GEAs neueste Generation der Düsen-Separatoren wurde speziell für die Herstellung von Weichkäse entwickelt. Die Technologie ermöglicht eine vollautomatische Kontrolle über die Weichkäsekonsistenz oder den Trockenmasseanteil und kann die Gesamtwirtschaftlichkeit verbessern, indem Produktverluste minimiert und höhere Erträge erzielt werden. Das Thermo-Quark-Verfahren kann auch zur Verbesserung der Schichtkäseproduktion eingesetzt werden.

Während GEAs KDE-Separatoren zur Herstellung von normalem Frischkäse verwendet werden, unterstützen unsere KSE-Separatoren die Produktion von Doppelrahmfrischkäse – ein Weichkäse mit einem Fettgehalt von mindestens 60 % (in der Trockenmasse) und einer Gesamttrockenmasse von 40 bis 44 %.

Herstellung hochwertigen Kaseins

Die Abscheider-, Dekanter- und Waschsysteme von GEA unterstützen die Rückgewinnung von Kasein durch das Ausfällen von Säure oder Lab. Hochwertiges Kasein wird aus pasteurisierter und geklärter Magermilch hergestellt, die in einem Plattenwärmetauscher auf Koagulationstemperatur erhitzt wird, bis das Kasein ausfällt.

Das koagulierte Kasein wird dann mithilfe von Dekantern von der Molke getrennt. Die Molke wird dann geklärt, abgekühlt und weiterverarbeitet. Das Rohkasein wird weiter gereinigt und bis zu einem Restwassergehalt von 10 % (maximal) getrocknet. Auch ein geschlossenes GEA-System ist lieferbar, das nur sehr geringe Mengen an Waschwasser verwendet, natürliche Ressourcen spart und die Produktionskosten senkt.