Behältersterilisation Aseptischer Abfüllblock ECOSpin2 Zero

Der ECOSpin2 Zero ist ein innovativer aseptischer Abfüllblock der nächsten Generation von GEA und arbeitet mit Peressigsäure. Er eignet sich zur Abfüllung von Getränken mit hohem oder niedrigem Säuregehalt in Plastikflaschen und ermöglicht eine Anlagenverfügbarkeit von 165 Stunden ohne zwischengeschaltete SOP-Zyklen während der Produktion.

Der ECOSpin2 Zero ist ganz auf geringen Platzbedarf sowie sparsamen Wasser- und Energieverbrauch ausgelegt und besteht aus Drehsterilisator, Abfüll- und Verschließeinheit, eingeschlossen in einem mikrobiologischen Isolator. Der ECOSpin2 Zero ist von der FDA zugelassen.

Null Emissionen

Mit seiner verkleinerten aseptischen Zone, gänzlich frei von Peroxidemissionen und mit dem niedrigsten PES-, Wasser- und Energieverbrauch aller Zeiten erfüllt der ECOSpin2 Zero den Nachhaltigkeitsanspruch des heutigen Markts. Mit diesen Leistungsmerkmalen präsentiert sich der ECOSpin2 Zero aus betrieblicher Sicht und im Hinblick auf die Investitionskosten als beste Alternative bei der Wahl einer aseptischen Abfülltechnologie mit PES-Sterilisation.

Sterilisieren und Spülen von Flaschen

Sterilisationsbehandlung auf PES-Basis
Sterilisationsbehandlung auf PES-Basis

Der ECOSpin2 Zero sterilisiert die Umgebung und das Verpackungsmaterial mithilfe ein und derselben PES-Lösung. Darüber hinaus müssen zur Erzielung einer robusten und zuverlässigen Sterilisation nur fünf Parameter kontrolliert werden: Druck, Temperatur, Konzentration, Durchflussrate und Kontaktzeit.

Mit einer verstopfungsfreien Penetrationsdüse (Vollkonus- oder Flachdüse) kann das Innere einer Vielzahl von PET-Flaschen, einschließlich solcher mit Henkel, sterilisiert werden. Eine kombinierte mechanische und chemische Behandlung löst das Problem der „Cold Spot“-Kontamination und erfüllt selbst anspruchsvollste Validierungsprotokolle für Produktionslinien. Der Wirkungsgrad jeder einzelnen Düse wird automatisch von einem intelligenten Sensor geprüft, der die korrekte Sterilisation jeder Flasche sicherstellt.

Die Sterilisation der Flaschenaußenseite, ein besonderes Merkmal der GEA-Anlagen, unterbindet den Transfer mikrobiologischer Spuren in den Abfüllbereich und ist bei einer Vielzahl von Flaschenformen möglich. So erreicht GEA, dass die Produktionslinien ohne zwischengeschaltete Sterilisationszyklen kontinuierlich unter aseptischen Bedingungen arbeiten, was die Produktionszeit maximiert.

Nach der Sterilisation wird die Flasche bei Umgebungstemperatur kurz mit sterilem Wasser gespült. Diese Spülung reduziert den Gesamtrestgehalt an Peroxid auf unter 0,5 ppm und entspricht damit den FDA-Verordnungen.

Vorteile:

  • Flexibilität bei der Flaschenzuführung: von der Entpalettiermaschine bis zum integrierten Blasfüllsystem
  • Zuverlässige Flaschensterilisation dank schnellem, hocheffizientem Sprühsystem
  • Niedriger PES-Verbrauch: Wiederverwendung der Lösung in einem geschlossenen Kreislauf nach Wiederherstellung der gewünschten Konzentration und Temperatur
  • Sterilisator ohne Ventile: keine elektrischen Bauteile, wartungs- und verschleißärmer
  • Nicht-penetrierende Spüldüsen mit Impulssprühfunktion für minimalen Wasserverbrauch
  • Reduzierter Platzbedarf: eine einzige dedizierte Zusatzeinheit zur Bereitstellung von sterilem Wasser, PES-Lösung und Reinigungsmittel sowie zur sterilen Filtration von Stickstoff, Luft und Dampf


Leistung

Der ECOSpin2 Zero eignet sich für Getränke mit hohem oder niedrigem Säuregehalt, ermöglicht eine Abfüllgeschwindigkeit von bis zu 72.000 Flaschen pro Stunde bei 500-ml-Flaschen und eine Anlagenverfügbarkeit von 165 Stunden ohne zwischengeschaltete SOP-Zyklen während der Produktion. Die Sterilisation der Flascheninnenflächen gewährleistet eine Reduktion der B. atrophaeus-Keime um bis zu log 6.

Sterilisation der Verschlüsse

Sterilcap IM
Sterilcap IM

Der integrierte Verschlusssterilisator Sterilcap IM taucht einteilige Verschlüsse über einen spiralförmigen Kanal in ein Becken mit PES-Lösung. Anschließend werden sie mit einem sterilen Wasserstrahl gespült. Die mechanische Konstruktion zeichnet sich durch einen verstopfungssicheren spiralförmigen Kanal aus, in dem die Verschlüsse durch die Strömung der PES-Lösung bewegt werden. Das für die Flaschen geltende mikrobiologische Sterilisationsziel wird auf diese Weise auch an den Innen- und Außenflächen der Verschlüsse erreicht.

Die Behandlung vorsterilisierter Flach-/Sportverschlüsse ist auch bei der Abfüllung von Produkten mit hohem Säuregehalt möglich. Zur Sterilisation von mit Gammastrahlen vorbestrahlten Verschlüssebeuteln, die in die Anlage geladen werden sollen, wird ein Beutelbehandlungstunnel eingesetzt und von außen durch Aufsprühen von PES-Lösung sterilisiert. Nach der Sterilisation von außen werden die Beutel geöffnet und in einer sterilen Umgebung zum Verschließer geleitet.

Für Produkte mit niedrigem Säuregehalt können Beutel mit vorsterilisierten Verschlüssen mithilfe des dedizierten rotierenden Sterilibag-Systems H2O2-behandelt werden. Dieses System ist von der FDA zugelassen. Mit Gammastrahlen vorbehandelte Verschlüssebeutel werden in einer kontrollierten Umgebung von außen sterilisiert, geöffnet und zum Verschließer geleitet.

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