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Bei der Ölförderung fallen nicht nur Rohöl, sondern auch Gas, Wasser und feste Verunreinigungen an, die entfernt werden müssen, um die Qualitätsstandards für den Transport zur Raffinerie zu erfüllen. Die Hochgeschwindigkeitszentrifugen von GEA trennen Rohöl effizient von enthaltenem Wasser, gelösten Salzen und feinen Feststoffen.

Die wichtigsten Eigenschaften der GEA Zentrifugen für die Entwässerung von Rohöl sind:
GEA Zentrifugen sind nicht auf Öle mit niedriger und mittlerer Dichte und Viskosität beschränkt. Sie entwässern und entsalzen effizient auch schwere Rohöle (20 ° API bis 13 ° API oder spezifische Dichten von 0,93–0,98), die erfahrungsgemäß mit herkömmlichen Gravitations- und elektrostatischen Methoden nur schwer zu behandeln sind.
Die bei diesen API-Dichten geringe Dichtedifferenz zwischen Öl und Wasser kann nur durch effiziente Anwendung von hohen Beschleunigungskräften durch Zentrifugalbeschleunigung effizient genutzt werden, was einen Vorteil der GEA Separatoren darstellt. Die Zentrifugaltechnologie minimiert auch die betrieblichen Anforderungen in Bezug auf Aufheizen, Verdünnen, Spülwasser und chemische Zusatzstoffe. Dies ergibt eine beachtlichen Reduktion der Betriebskosten.
GEA Zentrifugen werden aus hochwertigen Materialien wie Duplex- und Superduplexstählen gefertigt. So können unsere Maschinen den rauen Prozessbedingungen bei der Ölförderung und den hohen Belastungen im Betrieb standhalten. Dadurch werden wir den Anforderungen unserer Kunden’ an eine lange und effiziente Betriebsdauer gerecht. Das optimierte Design von GEA ermöglicht verschiedene Variationen hinsichtlich der Zulaufbedingungen und Öleigenschaften. Dank ihrer Kombination aus hoher Trennleistung und kleiner Standfläche eignen sich GEA Separatoren ideal für die Offshore-Anwendung, bei der Platz ein Schlüsselbegriff ist, aber ihre Effizienz ist auch bei Onshore-Anwendungen gleichermaßen gegeben.
Je nach Produkteigenschaften bietet GEA Düsenseparatoren oder selbstausschleudernde Scheibenzentrifugen. Zur Entwässerung von Rohöl können wir eigenständige Maschinen oder vollständige “Plug-and-Play”-Installationen mit Pumpen, Filtern, Steuerungssystemen und Überwachungsgeräten liefern. Für Installationen, die gasdichte und explosionsgeschützte Systeme erfordern, liefert GEA auch Ex-Pakete nach ATEX/ISO-Standard mit Stickstoffüberlagerung.
Während der langen Nutzungsdauer eines Reservoirs erhöht sich der Wasser-zu-Öl-Anteil normalerweise. Dadurch kann die Leistungsfähigkeit von konventionellen Entwässerungssystemen beeinträchtigt werden und zusätzliche Investitionen in die Wasseraufbereitung könnten erforderlich werden, während die Ölaufbereitungssysteme in Reservekapazität laufen.
Die GEA Tellerzentrifugen sind jedoch so flexibel, dass sie sich problemlos an wechselnde Zulaufbedingungen anpassen lassen, womit die Investitionskosten auf ein Minimum reduziert werden. Es ist auch möglich, eine GEA Zentrifuge von der Ölentwässerung auf die Reinigung von ölhaltigem Wasser umzurüsten. Dafür sind nur kleine Änderungen an der Maschine erforderlich, die schnell mit dem Umrüstsatz von GEA vorgenommen werden können.

Integration von Scheibenstapelzentrifugen zur Bewältigung der Herausforderungen bei der Verarbeitung von (schwerem) Rohöl
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Strahlpumpen, auch Ejektoren genannt, sind Apparate zum Fördern, Verdichten oder Mischen von Gasen, Dämpfen, Flüssigkeiten oder Feststoffen. Sie dienen u.a. zur Erzeugung eines Vakuums, in dem ein gasförmiges oder flüssiges Medium als Treibmedium agiert.

Vakuumsystem basieren auf der Strahlpumpen-Technologie. Im Wesentlichen bestehen sie aus Kombinationen von Strahlpumpen und Kondensatoren.
Gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat Stefan Klebert, CEO von GEA, ein neues Technologiezentrum für pharmazeutische Gefriertrocknungssysteme im nordrhein-westfälischen Elsdorf eröffnet. Der Standort vereint Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Service unter einem Dach. GEA beschäftigt dort rund 260 Mitarbeitende.