
FleX scrubbers sind einstellbare und hocheffiziente Wäscher, die einen wesentlichen Fortschritt gegenüber der bereits ausgereiften Technologie der Radialstromwäscher (RFS) darstellen.
FleX scrubbers werden für die Staub- und Partikelentfernung in gesättigten Abgasen eingesetzt und bieten dank ihrer hohen Anpassungsfähigkeit und Einstellbarkeit für eine gleichmäßige Reinigung bei schwankenden Gasdurchsätzen eine höhere Energieeinsparung und Effizienz.
Sie werden am besten in Kupferschmelzöfen oder Konvertern, Zink-Schmelz- und -Röstöfen, Blei-Schmelzöfen- Molybdän-Röstöfen, Nickel-Kupfer-/Platin-Schmelzöfen und bei anderen pyrometallurgischen Prozessen eingesetzt.
FleX scrubbers sind jedoch nicht ausschließlich für die Nichteisenmetallurgieindustrie bestimmt.
Besondere Merkmale
- Variable Einstellung der Waschzone
- Externe Antriebe zur Wäschereinstellung
- CFD-optimierte Düsenanordnung und Durchflussbedingungen
- Automatische Gasdruckabfallregulierung
- Gleichmäßige Reinigung bei schwankenden Gasflussmengen
- Energieeinsparungen
- Großer Volumenstrombereich von 1:100 bei konstantem Druckabfall
- Mehrerer Waschstufen in einem einzigen Behälter möglich
- Hohe Effizienz durch größere Waschstrecke/Reaktionsleitung
- Hohe Abscheideleistung bei geringem Druckverlust
- Kompaktes Design, kleinere Stellfläche und geringere Höhe
Funktionsweise
Wie funktioniert ein FleX scrubber?
Das Rohgas wird von oben eingespeist. Die Waschflüssigkeit wird durch eine peripher angeordnete Düse eingespritzt, die der Waschzone vorgeschaltet ist. Das Gas und die Waschflüssigkeit treten von oben ein und passieren die Waschzone. Die Waschzone ist durch eine verlängerte Reaktionslinie oder einen Spalt gekennzeichnet, der durch einen beweglichen, sich nach oben hin verjüngenden Verdränger und einen am Gehäuse befestigten Diffusor gebildet wird.
Die Relativgeschwindigkeit zwischen Gas und Waschflüssigkeit, die für die Abscheideeffizienz entscheidend ist, tritt entlang der Reaktionslinie auf. Durch das Anheben bzw. Absenken der Querschnittsverengung kann der Querschnitt der Waschzone variiert werden, wodurch die Gasgeschwindigkeit in der Reaktionslinie und der Druckabfall in der Waschzone auch bei wechselhaften Gasvolumen konstant gehalten werden können. Auf diese Weise kann eine vorbestimmte Abscheideeffizienz eingehalten werden. Der Differenzialdruck stellt dabei den Regelparameter dar.
In Fällen, in denen die Gase heiß und nicht gesättigt sind, können Linearstromwäscher mit einer vorgeschalteten Quench-Stufe zur Rohgassättigung und Vorentstaubung kombiniert werden.

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