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Fortschrittliche Zentrifugalseparatoren revolutionieren die Aufbereitung von FCC-Schlämmen (Fluid Catalytic Cracking) und machen Raffineriebetriebe so effizienter und nachhaltiger. Durch den Einsatz von Zentrifugentechnologie bewältigen unsere Separatoren die Herausforderungen, die FCC-Schlämme mit sich bringen. Sie gewährleisten eine hervorragende Trennung und Rückgewinnung wertvoller Kohlenwasserstoffe und minimieren gleichzeitig die Umweltbelastung.

Fluid Catalytic Cracking (FCC)-Schlämme sind Nebenprodukte, die während des FCC-Prozesses in Erdölraffinerien entstehen, einem entscheidenden Vorgang zur Umwandlung schwerer Kohlenwasserstoffe in wertvollere leichtere Fraktionen wie Benzin und Heizöl. FCC-Schlämme enthalten in der Regel eine Mischung aus Kohlenwasserstoffen, Katalysatorfeinanteilen und anderen festen Verunreinigungen. Die Handhabung dieser Schlämme stellt aufgrund ihrer komplexen Zusammensetzung und der Notwendigkeit einer effizienten Trennung der Feststoffe von der flüssigen Phase mehrere Herausforderungen dar. Trotz dieser Herausforderungen können FCC-Schlämme weiterverarbeitet oder in verschiedenen industriellen Anwendungen eingesetzt werden, und ihre Entsorgung ist sowohl für die Wirtschaftlichkeit als auch für die Einhaltung von Umweltvorschriften von entscheidender Bedeutung.

Steigerung der Behandlungseffizienz durch Zentrifugaltechnologie
Unsere Zentrifugalseparatoren nutzen das Prinzip der Zentrifugalkraft, um die Trennung von Feststoffen und Flüssigkeiten zu verbessern. Wenn FCC-Schlamm in die Zentrifuge gelangt, erzeugt die hohe Drehzahl eine starke Kraft, die die schwereren Feststoffpartikel an den äußeren Rand (Peripherie) des Separators drückt, während die geklärte Flüssigkeit aus der Mitte gesammelt wird. Diese Zentrifugalwirkung erzielt eine hervorragende Trennpräzision und stellt sicher, dass selbst feinste Katalysatorpartikel effektiv aus der Suspension entfernt werden. Hochgeschwindigkeits-Scheibenseparatoren von GEA weisen eine Trennleistung von 90 % für Partikel kleiner als 5 Mikrometer auf.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Trennverfahren können Zentrifugalseparatoren kontinuierlich betrieben werden, wodurch die Gesamteffizienz der Verarbeitung verbessert wird. Diese Separatoren sind außerdem sehr anpassungsfähig und können unterschiedliche Schlammzusammensetzungen und Viskositäten verarbeiten, sodass sie für eine Vielzahl von Anwendungen innerhalb des Raffinerieprozesses geeignet sind. Die robust konstruierten Zentrifugalseparatoren erfordern nur minimale Wartung und sind so gebaut, dass sie rauen Betriebsbedingungen standhalten, wodurch Ausfallzeiten und Wartungskosten reduziert werden. Durch die effiziente Trennung und Rückgewinnung wertvoller Kohlenwasserstoffe tragen Zentrifugalseparatoren dazu bei, Abfall zu minimieren und die Ökobilanz des Raffinerieprozesses zu verbessern.
Gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat Stefan Klebert, CEO von GEA, ein neues Technologiezentrum für pharmazeutische Gefriertrocknungssysteme im nordrhein-westfälischen Elsdorf eröffnet. Der Standort vereint Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Service unter einem Dach. GEA beschäftigt dort rund 260 Mitarbeitende.