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Amin ist eine chemische Verbindung, die häufig in Gasaufbereitungsprozessen verwendet wird, um Kohlendioxid (CO₂) und Schwefelwasserstoff (H₂S) aus Erdgas und Raffinerieströmen zu entfernen. Effiziente Trenntechnologien sind erforderlich, um mit der Gesamtleistung des Gasaufbereitungssystems Schritt zu halten.

Es gibt viele verschiedene Arten von Aminen, die verwendet werden, wie zum Beispiel:
- Methyldiethanolamin (MDEA)
- Monoethanolamin (MEA)
- Diethanolamin (DEA)
- Diisopropanolamin (DIPA)
- Aminoethoxyethanol (Diglycolamin) (DGA)
Am häufigsten werden MDEA, MEA und DEA verwendet.
Die Aminbehandlung, auch bekannt als Amingasbehandlung oder Gassüßung, ist ein wichtiger Prozess in der Öl- und Gasindustrie. Bei diesem Verfahren werden saure Gase wie Kohlendioxid (CO₂) und Schwefelwasserstoff (H₂S) aus industriellen Gasströmen entfernt, um die Sicherheit und Umweltstandards zu gewährleisten und gleichzeitig die Qualität des Gases zu verbessern. Aufgrund seiner hohen chemischen Stabilität und geringen Korrosivität ist Amin für viele industrielle Anwendungen die bevorzugte Wahl. Die Aminbehandlung kann jedoch mit Herausforderungen verbunden sein. Im Laufe der Zeit sammeln sich Verunreinigungen wie hitzestabile Salze (HSS), Abbauprodukte, Kohlenwasserstoffe und Schwebeteilchen an, was zu erhöhten Korrosionsraten, Schaumbildung, Verschmutzungen der Anlagen, verminderter Absorptionsleistung und höheren Wartungskosten führt.

Verbesserung der Aminbehandlung mit Zentrifugalseparatoren
In Branchen wie Raffinerien, Stahlproduktion, Zementfabriken und Kraftwerken ist die Effizienz der Aminbehandlungsprozesse von entscheidender Bedeutung. GEA-Zentrifugen steigern diese Effizienz, indem sie dafür sorgen, dass nachgeschaltete Filter nur minimal gewartet werden müssen. GEA-Zentrifugen sind in der Lage, Partikel auf Werte unter 5 µm zu trennen, mit einer Abscheideleistung von > 97 % aufgrund des großen Dichteunterschieds. Dies gewährleistet einen hohen Reinigungsgrad, der für die Aufrechterhaltung der Wirksamkeit der Aminlösung unerlässlich ist.
GEA-Zentrifugen arbeiten im kontinuierlichen Bypass-Modus und verarbeiten etwa 10–15 % des Hauptstroms als Nebenstrom. Diese kontinuierliche Reinigung reduziert den Bedarf an häufigen Wartungsarbeiten und erhält die Wirksamkeit der Aminlösung über längere Zeiträume aufrecht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Filtern, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen, erfordern GEA-Zentrifugen nur minimale Wartung, wodurch Ausfallzeiten und Betriebskosten reduziert werden. Dies macht den Prozess nicht nur effizienter und kostengünstiger, sondern verringert auch die mit der Filterentsorgung verbundenen Umweltbelastungen.
Durch die Aufrechterhaltung einer saubereren Aminlösung verbessern GEA-Zentrifugen die Absorptions- und Desorptionskapazität des Amins, was zu einer effektiveren Gaswäsche und CO₂-Reduzierung führt.
Die Auswirkungen der Erderwärmung werden weltweit immer deutlicher spürbar. Städte und Gemeinden überall stehen vor derselben Herausforderung: Sie müssen ihre Gemeinden mit zuverlässiger, erschwinglicher und nachhaltig gewonnener Wärme versorgen. GEA sprach mit einem Experten auf diesem Gebiet, Kenneth Hoffmann, Manager für Wärmepumpen bei GEA Heating & Refrigeration Technologies, über die schnellere Bekämpfung der globalen Erwärmung.