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In speziellen Raffinerieprozessen wird Rohöl zu Kraftstoff. Einer der vielen Prozessschritte auf diesem Weg ist die Destillation mit Katalysatoren. Die Katalysatorfeinteile oder auch Cat Fines werden anschließend zurückgewonnen, dabei leisten GEA Zentrifugen einen exzellenten Dienst und bieten unseren Kunden gewaltige Kostenvorteile.

Katalysatorfeinteile sind mikroskopisch kleine Partikel aus verbrauchtem Katalysator, die in Kraftstoffen, insbesondere in Restbrennstoffen wie Schweröl (HFO), vorkommen können. Dieser Feinstaub ist ein Nebenprodukt des Raffinerieprozesses und besteht in der Regel aus Aluminium- und Siliziumoxiden. Katalysatorfeinteile sind sehr abrasiv und kann zu erheblichem Verschleiß und Schäden an Kraftstoffeinspritzsystemen und Motorkomponenten führen, wenn er nicht ordnungsgemäß entfernt wird.

Steigerung der Behandlungseffizienz durch Zentrifugaltechnologie
Zentrifugalseparatoren nutzen das Prinzip der Zentrifugalkraft, um Katalysatorfeinteile effektiv aus Heizölen zu entfernen. Wenn kontaminierter Brennstoff in die Zentrifuge eingeführt wird, erzeugt die Hochgeschwindigkeitsrotation eine starke Zentrifugalkraft, die die dichteren Katalysatorfeinteile an den Rand treibt, sodass der gereinigte Brennstoff aus der Mitte entnommen werden kann. Dieser Prozess ermöglicht eine präzise und effiziente Entfernung von Katalysatorfeinteilen, sorgt für saubereren Kraftstoff und schützt die Motorkomponenten.
Darüber hinaus können Zentrifugalseparatoren kontinuierlich betrieben werden und sorgen so für eine konsistente und zuverlässige Entfernung von Katalysatorfeinteilen. Sie sind an unterschiedliche Kraftstoffzusammensetzungen und Verschmutzungsgrade anpassbar und eignen sich daher für vielfältige Anwendungen in der Raffinerie- und Schifffahrtsindustrie. Diese Separatoren sind auf Langlebigkeit ausgelegt, erfordern nur minimale Wartung und sind für raue Betriebsbedingungen ausgelegt, wodurch Ausfallzeiten und Wartungskosten reduziert werden. Durch die Gewährleistung sauberer Kraftstoffe tragen Zentrifugalseparatoren auch zur Minimierung von Emissionen und zur ökologischen Nachhaltigkeit bei.Zeigt 0 von 0 an
Gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat Stefan Klebert, CEO von GEA, ein neues Technologiezentrum für pharmazeutische Gefriertrocknungssysteme im nordrhein-westfälischen Elsdorf eröffnet. Der Standort vereint Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Service unter einem Dach. GEA beschäftigt dort rund 260 Mitarbeitende.