Dosiersysteme von GEA für Trockensalz kommen in Verbindung mit einer an beiden Enden kegelstumpfartig zulaufenden, Heizmantel-beheizten Trockensalzwanne zum Einsatz, die sich permanent dreht, sodass das Salz nicht verklumpt.
Durch Löffel im Tank wird das Salz in einen Vorratsbehälter gefüllt, von wo es in eine Förderleitung gelangt. Am Ende dieser Leitung wird das Salz mittels einer Schnecke mit variabler Drehzahl zur Käsemasse transportiert, die die Filiermaschine passiert hat. Von dort gelangt die Käsemasse in eine Teflon-beschichtete Rinne, wo sie mit einer verstellbaren Haspel flachgedrückt wird. Am Ende der Rinne befindet sich eine rotierende Trommel. Ein Sensorsystem erkennt automatisch die Dicke und Geschwindigkeit der Pasta-Filata-Masse in der Rinne und übermittelt die Daten an eine SPS, die die Drehzahl der Salzdispensierschnecke reguliert, sodass immer die korrekte Salzdosis abgegeben wird. In der rotierenden Trommel werden Käse und Salz gemischt und in eine Kneteinheit mit gegenläufig rotierenden Schnecken transportiert. Von dort gelangt der gesalzene Pasta-Filata-Käse in die Formungsstation.
Die Mischstation für Käse und Salz kann mit Leitungen für den Anschluss an eine CIP-Anlage (Cleaning-in-place) konfiguriert werden. Molke und Reinigungslösungen aus der CIP-Anlage werden in einer Wanne gesammelt, die an eine Zentrifugalpumpe angeschlossen ist. Die Salzdispensier- und Mischschnecken werden von Servomotoren angetrieben, die einen präzisen, zuverlässigen Betrieb gewährleisten.
GEA Salzdosiersysteme mit automatischer Feineinstellung arbeiten mit einer Präzision von 0,1 %. Sie werden aus Edelstahl AISI 316 gefertigt, der der korrodierenden Wirkung des Salzes standhält.

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