Das Kühlbad ist die letzte Komponente einer Fertigungsstraße für Pasta-Filata-Käse. In dem kalten Wasser werden die Produkte vor dem Verpacken gekühlt. GEA bietet ein Sortiment robuster, hygienischer, modularer Kühlbäder an, die je nach Käsesorte und gewünschtem Durchsatz konfiguriert werden können.

Der von der Formmaschine herantransportierte Käse wird per Fülltrichter in die Wanne befördert. Er durchläuft die Fertiger von einem Ende bis zum anderen, und zwar mithilfe einer Reihe von Edelstahlrüttelbetten mit Kurbelantrieb am Wannenboden und einer Reihe verstellbarer Wasserdüsen oberhalb der Wanne. Die Rüttelbetten können auf unterschiedliche Betriebszyklen eingestellt werden, je nachdem, ob der Käse durch die Fertiger hindurchtransportiert werden oder eine Zeit lang darin ruhen soll. Am Ende des Fertigers wird der Käse mithilfe eines motorbetriebenen Förderbandes automatisch herausgehoben.
GEA Systeme lassen sich für jedes beliebige Anlagenlayout konfigurieren. Kühlbäder können auf zwei oder mehr Ebenen angeordnet werden, um gegebenenfalls den Platzbedarf zu reduzieren. Bei vertikal konfigurierten Lösungen wird der Käse mithilfe eines pneumatischen Hubsystems von einer Ebene auf eine andere gehoben.
Zu den Leistungsmerkmalen von GEA Kühlbädern gehören Leitungen und eine Zentrifugalpumpe zum Recycling des Kühlwassers mit Rückführung durch einen Wärmetauscher. Darüber hinaus dient die Pumpe zur Rückgewinnung der Reinigungslösungen nach der Reinigung. Die elektrischen Steuerelemente befinden sich in einem wasserdichten Bedienpult.
Deutliches Wachstum und eine weiter steigende Profitabilität prägten das abgelaufene Geschäftsjahr von GEA. Speziell beim Auftragseingang konnte der Technologiekonzern erheblich zulegen. Dazu trugen alle Divisionen bei. Darüber hinaus hat GEA in allen strategischen Wachstumsfeldern der Mission 30 Fortschritte erzielt. Zudem erreichte GEA wesentliche Zwischenziele seines Klimaplans vorzeitig. Wichtige Meilensteine des Geschäftsjahres 2025 waren die Aufnahme in den DAX, der Zuschlag zu einem der größten Aufträge der Firmengeschichte sowie die Verschlankung der Unternehmensstruktur.
Dank einer neuen SmartParc-Produktionsstätte senken Lebensmittelverarbeiter im Vereinigten Königreich ihre Betriebskosten und Emissionen. Mit der Heiz- und Kühltechnologie von GEA als Kernstück zeigt dieses kollaborative Produktionsmodell, wie Innovationen die Netto-Null-Ziele der Branche beschleunigen.