Handling-Systeme
Als „Intelligente“ Systeme zur Übergabe von Packungen zwischen Maschinen, die einen Teil einer Verpackungslinie bilden können die Förderer eine große Bandbreite an Packungen handhaben und weisen zahlreiche innovative Merkmale für mehr Leistung und Flexibilität auf.
Besondere Installationsanforderungen und Verpackungsmerkmale bestimmen im Einzelfall den technischen Betrieb der Förderanlagen, um sicherzustellen, dass jede Packung auf die bestmögliche Art und Weise transportiert wird. Das Technologielabor bei GEA Procomac führt Voruntersuchungen von „problematischen“ Behältern durch, um die am besten geeignete Handling-Methode zu bestimmen.
GEA-Förderanlagen für Primärverpackungen wurden für allen Arten von Behältern (PET-Flaschen, HDPE-Flaschen, Glasflaschen, Gläser, Dosen usw.) mit beliebigen Formen (rund, quadratisch, mit und ohne Griffe) entwickelt, wobei Layout und Produktionsgeschwindigkeit entsprechend angepasst werden. Die hygienische Konstruktion ist ausschließlich aus Edelstahl gefertigt.
Das breite Merkmalspektrum umfasst: druckloses Ausrichten, vielspurige Förderer, dynamische Sammeltische, Trennvorrichtungen für geformte Behälter von einer bis mehreren Spuren, Kippförderer für heiß abgefüllte Flaschen, ein FIFO-Sammeltisch ohne Druck von den Flaschen ausgehendem Druck sowie Hebe- und Senkvorrichtungen für Pads.
GEA ist Spezialist bei Automatisierungssystemen für Hochgeschwindigkeitsförderlinien für Behälter. Als solcher setzen auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der Linienautomatisierung, ein Informationsnetzwerk, das eine Maschinengruppe in eine hoch effiziente Anlage umwandelt. Die Automatisierungssysteme sind mit einer Drehzahlregelung ausgestattet, die Wechselrichter (in einem entfernten oder maschinen-nah installierten Leistungsteil) nutzen, um den Stromverbrauch und das Betriebsgeräusch zu verringern. Eine dedizierte Elektronik reduziert die Gesamtstandfläche der Maschine und synchronisiert die Master- und Slave-Maschinen mit hoher Geschwindigkeit; und Profibus-, AS-I- und Devicenet-Netzwerke verbinden und verwalten alle Maschinen in der Linie. Dezentrale SPS-Geräte optimieren die Anlagen mit einer großen Anzahl von Ein- und Ausgängen.
Die von GEA entwickelten intelligenten Trennvorrichtungen (Smart Divider) verteilen lose Behälter kontinuierlich von einer Zuführlinie auf zehn Entladelinien für jeweils ein Produkt mit gleicher Form und gleichen Abmessungen.
Das System hat einen stabilen Edelstahl-Tragrahmen, der es ermöglicht, dass das System arbeiten kann ohne den gesamten Produktstrom anzuhalten und der Produkt-Ansammlung verhindert, die zum Stau auf der Bahn führen kann. Die Bewegung der Seitenbänder wird mit der Geschwindigkeit des Hauptförderers des Teilers synchronisiert. Die Seitenbewegung der Wechselführungen wird von einem Servomotor gesteuert. Die Maschinen-Schutzgitter sind mit transparenten Polycarbonat-Paneelen gefertigt, entsprechend den CE-Regeln.
Ein Produktwechsel erfolgt manuell durch Auswahl der neuen Betriebsparameter über ein Handrad am Bedienfeld.

Die Luftfahrtindustrie möchte mehr nachhaltige Flugkraftstoffe einsetzen, doch das Angebot ist begrenzt. Um die Nachfrage zu decken und einen umweltfreundlicheren Flugverkehr zu gewährleisten, müssen Anbieter Ressourcen aus bestehenden Nebenprodukten wie Fetten und Ölen erschließen. Wie lässt sich dies in großem Maßstab umsetzen? Hier kommt GEA ins Spiel.

Seit über 100 Jahren entwickelt GEA Technologien für die Milchviehhaltung – von den ersten Eimermelkanlagen bis zu autonomen, digital vernetzten Systemen. Sie haben die Milchwirtschaft grundlegend verändert: weg von arbeitsintensiven Routinen, hin zu höherer Produktivität, mehr Tierwohl und effizienteren Betriebsabläufen.