Schmelzkristallisationsanlage

Suspensionsbasiertes Verfahren für reine Kristallbildung selbst in relativ unreinen Schmelzen. Unsere bewährte Waschkolonnen-Technologie trennt hochwertige Produkte effektiv von den Verunreinigungen.

Die Schmelzkristallisationssysteme von GEA kühlen eine rohe flüssige Schmelze, um die Bildung und das Wachstum von absolut reinen Kristallen voranzutreiben. 

Das suspensionsbasierte Verfahren verteilt das Kristallwachstum auf eine große Kristalloberfläche in der Suspension, die für langsame und optimale Wachstumsraten und damit für die Bildung reiner Kristalle selbst in relativ unreinen Schmelzen sorgt. Durch Kombination dieses extrem selektiven Kristallisationsprozesses mit unserer bewährten Waschkolonnen-Technologie zur Fest-Flüssig-Trennung kann oft in einem einzigen Schritt ein ultrareines Produkt erzeugt werden.


Hauptmerkmale:

  • Wird typischerweise dort eingesetzt, wo hochreine Produkte erforderlich sind
  • Zweistufige Option für maximale Ausbeute verfügbar
  • Abscheidung von Komponenten mit niedrigen Siedepunkten und schwer zu destillierenden Komponenten
  • Möglichkeit, die Einspeisung in zwei Ströme mit flexibler Reinheit aufzuteilen
  • Kontinuierlicher und stabiler Betrieb
  • Niedrige Betriebstemperaturen
  • Geringer Energieverbrauch, da das Produkt in der Regel nur einmal kristallisiert wird
  • Benötigte Wärme zwei- bis viermal geringer als bei der Verdampfung
  • Kein Bedarf an Lösungsmitteln, daher keine Lösungsmittelrückgewinnung oder zu entsorgende Nebenstoffe
  • Kompakte Anlage
  • Debottlenecking-Destillation (+25 % Kapazität)


Die Schmelzkristallisation ist ein wirtschaftlicher und energieeffizienter alternativer Reinigungsschritt in Fällen, in denen die Standarddestillation aufgrund von engsiedenden Isomeren, azeotropen Systemen, Produkten, die zur Polymerisation neigen, hitzeempfindlichen Produkten oder explosiven Substanzen ungeeignet ist.

Schmelzkristallisationsanlagen finden sich in Tausenden von Anlagen auf der ganzen Welt wieder, die für verschiedene industrielle Prozesse eingesetzt werden, z. B. für:

  • Substituierte Aromaten, die in Spezialpolymeren verwendet werden (pDCB, pCT, NVP)
  • Isocyanate, die bei der Herstellung von Polyurethan verwendet werden (MDI, TDI)
  • Xylole zur Herstellung von PET (pX und mX)
  • Aliphatische Säuren und Carbonsäuren (MCA, Acrylsäure, Essigsäure)
  • Benzoesäure, Phosphorsäure
  • Speziallösungsmittel (Acetonitril, Alkohole)
  • Verschiedenste hochreine organische Spezialchemikalien

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