Feuerlöschsystem für Sprühtrockner
Entwickelt, um die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter, des Sprühtrockners und des Prozesses zu gewährleisten.

Es ist allgemein bekannt, dass Staub und Pulver, die in Sprühtrocknungsanlagen entstehen, ein potenzielles Brand- und Explosionsrisiko darstellen. Bei GEA steht die Sicherheit all unserer Technologien stets an erster Stelle, um zum Schutz Ihres Personals und Ihrer Anlagen beizutragen.
Unsere Sprühtrocknungslösungen sind bei Bedarf mit validierten Brandschutzsystemen ausgestattet, die den internationalen Vorschriften entsprechen. Wir arbeiten auch hart daran, unsere Technologien weiter zu verbessern, und haben ein optimiertes hochmodernes Brandschutzsystem entwickelt, das Brand- und Entzündungsgefahren im Sprühtrockner überwacht und erkennt und die Anlage bei Bedarf sogar automatisch abschaltet.
Das GEA Fire Safety System (FSS) verfügt über drei Hauptfunktionen (Safety Instrumented Functions, SIFs), die SIL2 (IEC 61511) entsprechen und die Sprühwasser-Löschanlage und die Not-AUS-Schalter in der Anlage aktivieren:
Das FSS verfügt über drei Hauptfunktionen (Safety Instrumented Functions, SIFs):
Das GEA FSS arbeitet auf mehreren Ebenen, um Ihnen zusätzliche Sicherheit zu geben, dass Ihr Personal und Ihre Ausrüstung geschützt sind. Abhängig von der erkannten Brand- oder Explosionsgefahr wird das System automatisch:

Beispiel für eine Grundkonfiguration
Es ist wichtig, dass das Brandschutzsystem autonom und unabhängig vom Prozessleitsystem der Anlage arbeitet. Die Ventile und Sensoren des Brandschutzsystems werden von einer speziellen Sicherheits-SPS programmiert und gesteuert, die sich in der Regel im Kontrollraum befindet. Ereignis- und Alarmprotokolle werden sechs Monate lang aufbewahrt, sodass eine vollständige Rückverfolgbarkeit und historische Daten zur Überprüfung zur Verfügung stehen.
Das FSS überwacht auch sicherheitsrelevante Subsysteme, darunter ein CO-Meldesystem, ein Explosionsunterdrückungssystem, die Wasserversorgung, die Stromversorgung und die Luftzufuhr. Wenn eines dieser Subsysteme nicht innerhalb der akzeptierten Grenzwerte arbeitet, erzwingt das System eine kontrollierte Abschaltung der Anlage innerhalb einer festgelegten Zeitverzögerung.
In der Trockenkammer, im VIBRO-FLUIDIZER®-Fließbett und in den Schlauchfiltern sind Sprühdüsen installiert. Wenn das System aktiviert wird, um Sprühwasser freizusetzen, können die Rohr(leitungen) und Düsen anschließend luftgespült werden, um das Risiko von mikrobiellem Wachstum und Kontamination zu verringern.
Für das Brandschutzsystem ist optional ein Pumpensatz zur Sprühwasserversorgung erhältlich, der an einen geeigneten Wassertank angeschlossen wird. Die Gesamtanlage umfasst ein redundantes Pumpensystem, das als Wasserversorgung für SIL 2-Sicherheitsfunktionen geeignet ist.
Die standardisierte Pumpeneinheit ist für Sprühtrocknungsanlagen konfiguriert und entweder als Elektro-/Elektro- oder als Elektro-/Diesel-Variante erhältlich. Die erste Pumpe startet, wenn der Wasserdruck abfällt. Wenn diese Pumpe den Druck nicht halten kann, startet eine zweite Pumpe bei niedrigerem Druck.
Der NIRO FSD®-Sprühtrockner ist ein wendiger, effizienter mehrstufiger Sprühtrockner, der sich ideal für die Verarbeitung von groben, agglomerierten und staubfreien Pulvern eignet.

In der pharmazeutischen Industrie wird die Sprühtrocknung bereits seit Jahrzehnten für die Pulverproduktion verwendet – auch unter aseptischen Bedingungen. Der Sprühtrockner ASEPTIC-SD® ist ideal für die Herstellung steriler Pharmazieprodukte, wie Impfstoffe, Antibiotika oder andere Produkte, die aseptische Bedingungen erfordern.

Kostengünstiger einstufiger Trockner, der aufgerüstet werden kann, um eine Vielzahl von Pulvern für so unterschiedliche Branchen wie Chemikalien und Lebensmittelzutaten herzustellen

Das Clean Purge System von GEA verbessert die Sicherheit und die Effizienz erheblich, da es die Hauptursache für Brände und Explosionen in Sprühtrocknern für Nahrungsmittel und Milchprodukte beseitigt. Gleichzeitig ermöglicht es wertvolle Produkt- und Betriebseinsparungen.
Gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat Stefan Klebert, CEO von GEA, ein neues Technologiezentrum für pharmazeutische Gefriertrocknungssysteme im nordrhein-westfälischen Elsdorf eröffnet. Der Standort vereint Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Service unter einem Dach. GEA beschäftigt dort rund 260 Mitarbeitende.