Was ist Bilgewasser?
Bilgewasser entsteht durch eindringendes Salzwasser und Leckagen von Kühlwasser, Treiböl und Schmieröl, aber auch durch die Entwässerung von Setz- und Schlammtanks, durch verschiedene Reinigungsprozesse und durch Ruß- und Schmutzpartikel. Bevor Bilgewasser ins Meer abgelassen werden darf, sehen die IMO-Richtlinien vor, dass diese gefährliche Mischung intensiv aufbereitet werden muss, damit der Restölgehalt unter 15 ppm liegt. Diese minimale Verschmutzung kann jedoch nur mithilfe von konventionellen Separationsmethoden wirklich kosteneffizient ausgeführt werden.
Ölgehalt von unter < 5 ppm möglich
Der BilgeMaster von GEA bietet die ideale Lösung. Die Separatoren dieser Anlage können stündlich 200 bis 7.000 Liter behandeln und auch die Standardausführung reduziert den Restölgehalt bis unter das vorgeschriebene Minimum. Unter normalen Bilgewasserzufuhrbedingungen beträgt der Restölgehalt im gereinigten Wasser 10 bis 12 ppm. Erweiterungsgeräte ermöglichen die Verringerung des Ölgehalts auf unter 5 ppm, sodass das nun wirklich reine Wasser ins Meer abgelassen werden kann.
Problemlose Wiederverwendung des recycelten Öls
Der wirtschaftliche Vorteil dieses Öl-Wasser-Trennsystems liegt in der besonders langfristigen Natur der Investition. Das durch den Trennvorgang entstandene recycelte Öl kann anschließend beispielsweise als Treiböl verwendet werden. Aufbereitetes Schmieröl hingegen kann als Heizöl verwendet werden. Außerdem ist das System selbstreinigend und für den unbeaufsichtigten Betrieb entwickelt, sodass kein zusätzliches Personal nötig ist. Alternative Lösungen, wie beispielsweise die statische Trennung unter Verwendung von Setztanks oder Filtrationen müssen regelmäßig kostenaufwendig manuell gereinigt werden bzw. bedürfen regelmäßiger Filterwechsel. Auch ist dabei oft die Verwendung von chemischen Mitteln nötig, die nicht nur teuer sind, sondern auch ein Risiko für die Umwelt darstellen.
Produkte und Technologien
Zeigt 3 von 3 an

Hygienische Ventile und Komponenten
Hygienische Ventile von GEA bilden als Schlüsselkomponente das Herzstück in fest verrohrten Prozessanlagen. Mit einem Maßstäbe setzenden flexiblen Ventilkonzept und modernsten digitalen Steuer- und Automatisierungsfunktionen bieten unsere Ventile dem Hersteller maximale Produktsicherheit und Prozesssicherheit. Alle hygienischen Ventile von GEA si...

Wasseraufbereitungsanlagen
Water treatment on the high seas must meet strict economic, technical, and environmental regulations. GEA provides advanced, IMO-compliant systems that protect marine ecosystems while ensuring cost-effective, smooth operations for ship owners and operators.

Zentrifugalseparatoren
GEA Separatoren werden zur Klärung von Flüssigkeiten und Trennung von Flüssigkeitsgemischen eingesetzt. Unter Ausnutzung der Zentrifugalkraft trennen sie Suspensionen, die aus zwei oder mehr Phasen mit unterschiedlicher Dichte bestehen. Sie können für eine flüssig-flüssig, flüssig-flüssig-fest bzw. für eine flüssig-feste Abscheidung genutzt werde...
Weitere Anwendungen
Downloads
GEA Insights

The breakthrough that changed spray drying
In 1976, NIRO engineers responded to a competitive challenge by rethinking what spray drying could do. Their idea became the multi-stage dryer MSD. Fifty years later, the same fundamental principle helps turn liquids into the powders used in essential nutrition products and important medicines around the world. Refined through decades of engineering expertise, customer insight and continuous development, MSD is a story of innovation with lasting impact.

Das Ganze im Blick: Wie Anlagen dauerhaft besser laufen
Eine effiziente Maschine macht noch keine effiziente Produktion. Echte Verbesserungen beginnen oft damit, den Blick über die einzelnen Anlagenelemente hinaus zu richten und zu verstehen, wie sich Prozesse, Energiesysteme und betriebliche Entscheidungen gegenseitig beeinflussen. Ein solcher ganzheitlicher Ansatz hilft beim Identifizieren von Potenzialen, die sonst verborgen bleiben.

Wie eine neue Ventiltechnologie die Produktion von Lebensmitteln und Getränken verändert
In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden Ventile traditionell mit Druckluft betrieben. Die GEA Hydract®-Antriebstechnologie betätigt Ventile dagegen mit Wasser in einem geschlossenen, digital gesteuerten Kreislauf. Das Ergebnis: Ventile lassen sich präzise in jeder gewünschten Position halten und in fein abgestuften Schritten steuern. Dadurch sinken der Energieverbrauch und gleichzeitig steigt die Prozesskontrolle erheblich.
