Die SPW hat eine „Doppelschulter“-Struktur an den Seiten. Sowohl die innere Schulter, die mit dem Produkt in Berührung kommt, als auch die äußere Schulter sind aus rostfreiem Stahl. Die innere Schulter ist frei von mechanischen Teilen, da alle Lager in der äußeren Schulter montiert sind. Dadurch wird jede Art von Kontakt zwischen Produkt und mechanischen Teilen vermieden.
Der Aufnahmetrichter für die Mischung kann gekippt werden, sodass die Walzenbaugruppe zu Reinigungszwecken problemlos erreicht werden kann. Der Trichter ist aus rostfreiem Stahl und hat abgerundete Ecken, sodass sich dort keine Rückstände ansammeln können. Der Teig wird den Knetwalzen durch eine doppelte rotierende Flügelwelle zugeführt, die an den Schultern montiert ist und über mehrere Getriebe von den Knetwalzen angetrieben wird. Die Kneteinheit besteht aus drei Knetwalzen mit einem Drehkolbenprofil (zum Komprimieren des Teigs) und zwei glatten Ausrollwalzen, die ein Teigblatt mit gleichmäßiger Stärke erzeugen. Alle Walzen sind aus rostfreiem Stahl gefertigt.
Die Knet- und Ausrollwalzen werden von demselben Motor angetrieben. Die SPW hat keinerlei Ritzel und Ketten. Der Walzenabstreifer besteht aus lebensmitteltauglichem Kunststoffmaterial.
Der Walzenschutz ist aus rostfreiem Stahl. Die entsprechenden Komponenten lassen sich leicht öffnen und sind mit wasserdichten magnetischen Sicherheitssensoren ausgestattet. Die Innenflächen der Maschine sind poliert, um Produktstagnation zu vermeiden.
Leistungsmerkmale
- Leistung: 150–600 kg/h
- Blattbreite: 300–630 mm
Downloads
GEA Insights

Der Durchbruch, der die Sprühtrocknung revolutionierte
Im Jahr 1976 stellten sich die Ingenieure von NIRO einer neuen Herausforderung im Wettbewerbsumfeld und überdachten die Möglichkeiten der Sprühtrocknung. Aus ihrer Idee entstand der Mehrstufentrockner MSD. Fünfzig Jahre später trägt dasselbe Grundprinzip dazu bei, Flüssigkeiten in Pulver umzuwandeln, die weltweit in unverzichtbaren Ernährungsprodukten und wichtigen Arzneimitteln zum Einsatz kommen. Der MSD wurde durch jahrzehntelanges ingenieurtechnisches Know-how, Kundenfeedback und kontinuierliche Weiterentwicklung verfeinert und steht für eine Erfolgsgeschichte der Innovation mit nachhaltiger Wirkung.

Das Ganze im Blick: Wie Anlagen dauerhaft besser laufen
Eine effiziente Maschine macht noch keine effiziente Produktion. Echte Verbesserungen beginnen oft damit, den Blick über die einzelnen Anlagenelemente hinaus zu richten und zu verstehen, wie sich Prozesse, Energiesysteme und betriebliche Entscheidungen gegenseitig beeinflussen. Ein solcher ganzheitlicher Ansatz hilft beim Identifizieren von Potenzialen, die sonst verborgen bleiben.

Wie eine neue Ventiltechnologie die Produktion von Lebensmitteln und Getränken verändert
In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden Ventile traditionell mit Druckluft betrieben. Die GEA Hydract®-Antriebstechnologie betätigt Ventile dagegen mit Wasser in einem geschlossenen, digital gesteuerten Kreislauf. Das Ergebnis: Ventile lassen sich präzise in jeder gewünschten Position halten und in fein abgestuften Schritten steuern. Dadurch sinken der Energieverbrauch und gleichzeitig steigt die Prozesskontrolle erheblich.