Einschnecken-Kochextruder
Der Einschnecken-Kochextruder, der jeden Rohstoff in Produkte mit hohem Mehrwert verwandeln kann.

Nach der Hydratation und dem mischen des Mehls wird der Kochzylinder beschickt und kann hohe Temperaturen erreichen. Dies liegt zum einen an den Heizsystemen, die den Zylinder umgeben, zum anderen an der Konditioniereinheit, die das richtige Temperaturprofil für die Zubereitung mit bestimmten Getreidesorten und -mischungen liefert.
GEA xTru Cooker Extruder beziehen den Großteil der für den Garvorgang erforderlichen Energie aus einem einzigen, flüssigen Medium (überhitztes Wasser), das durch den Hauptbehältermantel fließt. Dieses Medium wird durch eine elektrische Heizung erhitzt und ggf. durch Kühlwasser temperaturgeregelt. Da es das System nur eine Flüssigkeit nutzt, ist es stabiler als Technologien mit separaten Heiz- und Kühlsystemen.
Außerdem ermöglichen die spezifischen Knet-/Scherprofile der Kochschnecke eine lange Verweilzeit und sorgen so für ein perfektes Kochergebnis.
Die produktberührenden Teile, z. B. der Einwellen-Vormischer, der Mischbehälter und die Welle mit den ausrichtbaren Paddeln bestehen aus Edelstahl und können zur Reinigung und Desinfektion leicht demontiert werden.
Die Maschinen sind mit Sicherheitsfühlern ausgestattet, um bei etwaigen Fehlfunktionen eine sofortige Rückmeldung zu erhalten. Das Antriebssystem der Extrusionsschnecke verfügt über eine Drucklagergruppe mit großem Sicherheitsbereich und entsprechendem Schutzgehäuse. Die elektrische Anlage, einschließlich Sensoren und Sicherheitsmikroschaltern, entspricht der Norm EN60204-1.
Die Extrusionsschnecken bestehen aus induktionsgehärtetem Edelstahl mit hohen Streckgrenzwerten und guter Korrosionsbeständigkeit. Die tragenden Strukturen sind aus lackiertem Kohlenstoffstahl gefertigt. Hierzu gehört auch eine Serviceplattform, die einen einfachen Zugang und eine problemlose Reinigung ermöglicht.

THEMA

Die Luftfahrtindustrie möchte mehr nachhaltige Flugkraftstoffe einsetzen, doch das Angebot ist begrenzt. Um die Nachfrage zu decken und einen umweltfreundlicheren Flugverkehr zu gewährleisten, müssen Anbieter Ressourcen aus bestehenden Nebenprodukten wie Fetten und Ölen erschließen. Wie lässt sich dies in großem Maßstab umsetzen? Hier kommt GEA ins Spiel.

Seit über 100 Jahren entwickelt GEA Technologien für die Milchviehhaltung – von den ersten Eimermelkanlagen bis zu autonomen, digital vernetzten Systemen. Sie haben die Milchwirtschaft grundlegend verändert: weg von arbeitsintensiven Routinen, hin zu höherer Produktivität, mehr Tierwohl und effizienteren Betriebsabläufen.