GEA präsentiert auf der BrauBeviale 2026 in Nürnberg mit GEA AdaptAx eine neue Generation modularer Orbitalreiniger für die effiziente Reinigung von Tanks und Behältern. Die neue Produktplattform verbindet eine um bis zu 30 Prozent höhere Reinigungsleistung gegenüber der vorherigen Generation mit einem modularen Aufbau, der sich flexibel an veränderte Prozessanforderungen anpassen lässt. Das Ergebnis: leistungsfähige Reinigung auch bei hartnäckigen Verschmutzungen, Potenzial für kürzere Reinigungszyklen und einen geringeren Ressourcenverbrauch sowie langfristige Flexibilität ohne vollständigen Austausch des Reinigers.

GEA präsentiert auf der BrauBeviale 2026 in Nürnberg mit GEA AdaptAx eine neue Generation modularer Orbitalreiniger für die effiziente Reinigung von Tanks und Behältern. Die neue Produktplattform verbindet eine um bis zu 30 Prozent höhere Reinigungsleistung gegenüber der vorherigen Generation mit einem modularen Aufbau, der sich flexibel an veränderte Prozessanforderungen anpassen lässt. (Foto: GEA (AI-generated).
„Built for change. Powered to clean.“
„Built for change. Powered to clean.“ Diese Leitidee bringt den Anspruch von GEA AdaptAx auf den Punkt: flexibel auf veränderte Prozessanforderungen reagieren und zugleich leistungsfähig reinigen. Ein GEA-Rechenmodell für eine regionale Brauerei mit 50 Gär- und Lagertanks von jeweils rund 500 Kubikmetern zeigt das Potenzial von AdaptAx. Bei einer Reinigung pro Tank und Woche ergeben sich 2.600 Reinigungen im Jahr. Verglichen werden der bisherige Reiniger und AdaptAx bei gleicher Tankgröße, höchster Verschmutzungsklasse 4 und vergleichbarem Reinigungsergebnis. Im Modell sinken die Reinigungszeit von 60 auf 45 Minuten, der Volumenstrom von 100 auf 80 Kubikmeter pro Stunde und der Betriebsdruck von 10 auf 8 bar.
Weniger Wasser, Abwasser und Reinigungschemikalien
Die umgewälzte Flüssigkeitsmenge sinkt im Modell von 100 auf 60 Kubikmeter je Reinigung, jährlich also um 104.000 Kubikmeter. Bei vollständiger Entsorgung verringert sich das Abwasser entsprechend; bei Kreislaufführung oder Wiederverwendung ist die Differenz nicht mit einer Frischwassereinsparung gleichzusetzen. Da das Modell Chemikalien nach dem umgewälzten Volumen dosiert, sinkt ihr Einsatz ebenfalls um rund 40 Prozent. Bei jährlichen Chemikalienkosten von 100.000 Euro ergibt das rechnerisch rund 40.000 Euro Einsparpotenzial.
53.560 Kilowattstunden weniger Pumpenenergie
Der Pumpenstrombedarf sinkt im Modell von 39,7 auf 19,1 Kilowattstunden je Reinigung. Bei 2.600 Zyklen werden damit jährlich rund 53.560 Kilowattstunden eingespart. Mögliche zusätzliche Einsparungen beim Erwärmen und Warmhalten einer geringeren Flüssigkeitsmenge sind nicht eingerechnet.
Anpassen statt Austauschen
AdaptAx lässt sich auch an veränderte Anforderungen im Anlagenbetrieb anpassen. Wenn Brauereien andere Produkte oder größere beziehungsweise kleinere Mengen herstellen, kann sich der Reinigungsbedarf ändern. Bei konventionellen Reinigungsköpfen können eine neue Tankgeometrie, ein anderes Produkt oder eine höhere Schmutzbelastung einen Geräteaustausch erforderlich machen. Damit können zusätzliche Investitionen, Ersatzteile und Schulungen verbunden sein. Gegebenenfalls muss auch erneut nachgewiesen werden, dass die Reinigung die festgelegten Anforderungen erfüllt – etwa im Rahmen einer Validierung. GEA hat AdaptAx deshalb als erweiterbare Plattform konzipiert: Betreiber können Düsen wechseln, Betriebsparameter anpassen und Komponenten nachrüsten. Die bestehende Installation bleibt dabei erhalten. „Mit GEA AdaptAx verbinden wir eine deutlich höhere Reinigungsleistung mit einer modularen Plattform, die sich an veränderte Prozessanforderungen anpassen lässt. Unsere Kunden investieren damit nicht nur in eine leistungsfähige Reinigungslösung, sondern auch in langfristige Flexibilität und Wirtschaftlichkeit“, erklärt Christopher Lawton, Senior Product & Sales Manager bei GEA.
Auf geringeren Wartungsaufwand ausgelegt
Auch bei Wartung und Service soll der Aufwand über die gesamte Nutzungsdauer sinken. Längere Abstände zwischen den Wartungen, weniger verschleißanfällige Bauteile und ein leichterer Zugang sollen geplante Stillstandszeiten verkürzen und laufende Kosten senken. Im Rechenmodell verlängert sich der Abstand zwischen zwei großen Wartungen von 500 auf 1.000 Betriebsstunden. Die angenommene Dauer je Wartung sinkt von drei auf eine Stunde. Über fünf Jahre werden für Ersatzteile 4.000 statt 8.000 Euro angesetzt. Die Kosten für die Wartungszeit betragen im Modell 1.500 statt 3.000 Euro. Zusammen ergibt das ein rechnerisches Einsparpotenzial von rund 5.500 Euro je Reinigungsgerät über fünf Jahre. Seltenere Düsenwechsel können zudem helfen, ungeplante Stillstände zu vermeiden.
Modellwerte für den eigenen Betrieb prüfen
Die genannten Effekte beruhen auf einem Rechenmodell und sind keine garantierten Leistungswerte. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen unter anderem von Tankgeometrie, Verschmutzung, Reinigungsprogramm, Anlagenkonfiguration und Betriebsparametern ab. Brauereien und Getränkehersteller können ihre eigenen CIP-Daten in das Modell einsetzen, um das Potenzial für ihren Betrieb zu ermitteln.

AdaptAX_100_Standard. (Foto: GEA)

AdaptAX_150_Standard. (Foto: GEA)
GEA AdaptAx live auf der BrauBeviale 2026
GEA stellt die neue Generation modularer Orbitalreiniger auf der BrauBeviale 2026 erstmals öffentlich vor. Die Markteinführung ist für Anfang 2027 vorgesehen. In täglichen Live-Demonstrationen zeigt GEA, wie sich AdaptAx einfach warten und durch den Austausch einzelner Komponenten flexibel an unterschiedliche Reinigungsanforderungen anpassen lässt.
Die Vorführungen finden täglich um 11:00, 14:00 und 16:00 Uhr am GEA-Stand in Halle 9, Stand 362, statt. Zusätzliche Demonstrationen sind auf Anfrage möglich.
Termin: 10. bis 12. November 2026
Ort: Messezentrum Nürnberg
GEA-Stand: Halle 9, Stand 9-362
Dr. Michael Golek
Über GEA
GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen DAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.