Fachpressemitteilung
26. Mai 2025
Durch die drastische Reduzierung des Frischwasserverbrauchs und die Minimierung der Abwassereinleitung setzt die Lösung einen neuen Maßstab für die Nachhaltigkeit in der holzverarbeitenden Industrie. „Unser innovatives dreistufiges Verfahren erfüllt nicht nur die ehrgeizigen Umweltziele von Lignatherm, sondern übertrifft sie sogar. Es zeigt, was möglich ist, wenn Technologie und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen", sagte Roland Moser, Evaporation Sales & Process Manager bei GEA.

Das Herzstück der Anlage ist das maßgeschneiderte Wasseraufbereitungsverfahren von GEA, das an drei verschiedenen entscheidenden Stellen des Produktionsprozesses ansetzt, um sicherzustellen, dass mehr als 95 Prozent des Abwassers als Dampf wiederverwendet werden können - was den Bedarf an Frischwasser ebenfalls um über 95 Prozent reduziert. (Foto: GEA)

GEA liefert Schlüsselkomponenten für eine maßgeschneiderte, dreistufige Wasseraufbereitungslösung in der neuen Holzfaserdämmplattenfabrik der Lignatherm AG in Küssnacht. (Foto: GEA)
Der Erfolg dieses Projekts ist das Ergebnis einer engen Partnerschaft zwischen GEA und Lignatherm, die durch offene Kommunikation und gemeinsame Werte untermauert wird. „Vom ersten Tag an haben die fachkundige Beratung und der kooperative Ansatz von GEA dazu beigetragen, eine Lösung zu entwickeln, die auf unsere anspruchsvollen Standards zugeschnitten ist", sagte Tobias Osterwalder, Leiter der Verarbeitung und Geschäftsführer von Lignatherm. „Gemeinsam beweisen wir, dass eine nachhaltige Produktion und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt industrielle Innovationen vorantreiben können."
Das dreistufige Wasseraufbereitungssystem von GEA profitiert von der jahrhundertelangen Erfahrung des Unternehmens in der thermischen Trennung und chemischen Verarbeitung. Die Lösung ist speziell an die besonderen Herausforderungen der Holzfaserproduktion angepasst und gewährleistet maximale Wassereinsparungen und Energieeffizienz - auch bei jahreszeitlich schwankenden Rohmaterialeigenschaften.
„Dank der Synergie zwischen unseren Technologien und dem Engagement von Lignatherm für Nachhaltigkeit erreicht dieses Projekt nicht nur seine Ziele, sondern legt auch die Messlatte für Wasserschutz und Ressourceneffizienz in der Branche höher", so Rafael Piña, Projektleiter Verdampfung bei GEA.
GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen DAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.