Pressemitteilungen des Konzerns
03 Jan 2023
Damit hält GEA Group AG 4,52 Prozent des eingetragenen Grundkapitals der Gesellschaft. Die Aktien wurden zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von36,83EUR erworben. Die zurückgekauften Aktien sind nicht mehr dividenden- und stimmberechtigt, solange diese von der GEA gehalten werden.
Der Erwerb der eigenen Aktien erfolgte in zwei Tranchen. Die erste Tranche erfolgte vom 16. August 2021 bis 17. Februar 2022 zu einem Durchschnittskurs von 41,18 EUR und umfasste ein Volumen von 130.534.323,17 EUR. Die zweite Tranche startete am 6. Juli 2022 zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 34,06 EUR und umfasste ein Volumen von 169.999.995,49 EUR.
„Ich freue mich über den erfolgreichen Abschluss des Aktienrückkaufprogramms. Wir haben das Programm aufgelegt, weil wir als Management von den Zukunftsaussichten unseres Geschäftsmodells überzeugt sind. Trotz des volatilen Marktumfeldes ist es uns gelungen die Aktien zu einem durchschnittlichen Kaufpreis unterhalb des aktuellen Kurses zurückzukaufen,“ erläutert CFO Marcus A. Ketter. „Die erworbenen Aktien können zu allen von der Hauptversammlung vom 19. April 2018 genehmigten Zwecken eingesetzt werden und eine Einziehung ist derzeit nicht geplant.“
GEA ist das erste Unternehmen in Deutschland, welches einen Aktienrückkauf mit einer Nachhaltigkeitsinitiative verbindet. Die zweite Tranche des mit BNP Paribas umgesetzten Aktienrückkaufprogramms, welche im Juli 2022 startete, wurde mit einer ESG-Komponente verknüpft. GEA ist eine dreijährige Partnerschaft mit der gemeinnützigen Organisation Viva con Agua eingegangen, die sich für den Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt. GEA setzt einen Teil der garantierten Outperformance des Aktienrückkaufprogramms ein und hat 250.000 EUR für eine Regenwassersammelanlage in Tansania gespendet, die unter anderem drei Schulen mit sauberem Wasser versorgen wird. Die Netze und Zisternen, die Teil des Regenwassersammelsystems sind, werden im Jahr 2023 gebaut.
„Durch das Programm unterstützen wir ein Projekt, welches durch den Bau von Nebelfangnetzen Wasser gewinnt und so rund 1.000 Kindern den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht. Durch das Regenwassersammelsystem kann zudem zusätzliches Wasser gewonnen werden, um weiteren 6.000 Menschen aus umliegenden Gemeinden Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen,“ ergänzt Dr. Nadine Sterley, Chief Sustainability Officer bei GEA.
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GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen MDAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.