Schutz der Meere & Ozeane
Jedes Schiff, sei es ein Containerschiff, ein Öltanker oder ein Frachter, erzeugt Bilgewasser, wodurch sich ein akutes Entsorgungsproblem stellt. Die IMO (International Maritime Organization) schreibt vor, dass Bilgewasser nur dann ins Meer abgelassen werden darf, wenn der Restölgehalt unter 15 ppm liegt. Der BilgeMaster von GEA hält diesen Grenzwert mit einer beträchtlichen Spanne ein. Außerdem kann das durch den Separationsprozess aufbereitete Öl für zahlreiche Zwecke eingesetzt werden.

Bilgewasser entsteht durch eindringendes Salzwasser und Leckagen von Kühlwasser, Treiböl und Schmieröl, aber auch durch die Entwässerung von Setz- und Schlammtanks, durch verschiedene Reinigungsprozesse und durch Ruß- und Schmutzpartikel. Bevor Bilgewasser ins Meer abgelassen werden darf, sehen die IMO-Richtlinien vor, dass diese gefährliche Mischung intensiv aufbereitet werden muss, damit der Restölgehalt unter 15 ppm liegt. Diese minimale Verschmutzung kann jedoch nur mithilfe von konventionellen Separationsmethoden wirklich kosteneffizient ausgeführt werden.
Der BilgeMaster von GEA bietet die ideale Lösung. Die Separatoren dieser Anlage können stündlich 200 bis 7.000 Liter behandeln und auch die Standardausführung reduziert den Restölgehalt bis unter das vorgeschriebene Minimum. Unter normalen Bilgewasserzufuhrbedingungen beträgt der Restölgehalt im gereinigten Wasser 10 bis 12 ppm. Erweiterungsgeräte ermöglichen die Verringerung des Ölgehalts auf unter 5 ppm, sodass das nun wirklich reine Wasser ins Meer abgelassen werden kann.
Der wirtschaftliche Vorteil dieses Öl-Wasser-Trennsystems liegt in der besonders langfristigen Natur der Investition. Das durch den Trennvorgang entstandene recycelte Öl kann anschließend beispielsweise als Treiböl verwendet werden. Aufbereitetes Schmieröl hingegen kann als Heizöl verwendet werden. Außerdem ist das System selbstreinigend und für den unbeaufsichtigten Betrieb entwickelt, sodass kein zusätzliches Personal nötig ist. Alternative Lösungen, wie beispielsweise die statische Trennung unter Verwendung von Setztanks oder Filtrationen müssen regelmäßig kostenaufwendig manuell gereinigt werden bzw. bedürfen regelmäßiger Filterwechsel. Auch ist dabei oft die Verwendung von chemischen Mitteln nötig, die nicht nur teuer sind, sondern auch ein Risiko für die Umwelt darstellen.
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Water treatment on the high seas must meet strict economic, technical, and environmental regulations. GEA provides advanced, IMO-compliant systems that protect marine ecosystems while ensuring cost-effective, smooth operations for ship owners and operators.

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Weitere Anwendungen
Deutliches Wachstum und eine weiter steigende Profitabilität prägten das abgelaufene Geschäftsjahr von GEA. Speziell beim Auftragseingang konnte der Technologiekonzern erheblich zulegen. Dazu trugen alle Divisionen bei. Darüber hinaus hat GEA in allen strategischen Wachstumsfeldern der Mission 30 Fortschritte erzielt. Zudem erreichte GEA wesentliche Zwischenziele seines Klimaplans vorzeitig. Wichtige Meilensteine des Geschäftsjahres 2025 waren die Aufnahme in den DAX, der Zuschlag zu einem der größten Aufträge der Firmengeschichte sowie die Verschlankung der Unternehmensstruktur.
Dank einer neuen SmartParc-Produktionsstätte senken Lebensmittelverarbeiter im Vereinigten Königreich ihre Betriebskosten und Emissionen. Mit der Heiz- und Kühltechnologie von GEA als Kernstück zeigt dieses kollaborative Produktionsmodell, wie Innovationen die Netto-Null-Ziele der Branche beschleunigen.