Die drei wichtigsten Prozesse der Meerwasserentsalzung
- RO – vom Englischen „Reverse Osmosis“ = Umkehrosmose
- MED – Multi-Effekt-Destillation
- MSF – vom Englischen „Multi Stage Flash Evaporation“ = mehrstufige Entspannungsverdampfung
Bei den MED- und MSF-Verfahren kommen Verdampfer zum Einsatz. Um die besten Leistungsraten zu erzielen, kommt bei ihnen Vakuum zum Einsatz. Das Vakuum wird dabei durch mehrstufige Dampfstrahl-Vakuumpumpen erzeugt. Zusammen mit den entsprechenden Kondensatoren sind diese Vakuumpumpen ein integraler Bestandteil der Verdampfungsanlage und gewinnen dementsprechend zunehmend an Bedeutung.
Die Umkehrosmose gehört zu den üblichsten Methoden der Meerwasserentsalzung. Um die unlöslichen Substanzen im Meerwasser zu entfernen, wird den Aufbereitungsanlagen in der Regel eine Flotations- oder Ultrafiltrationseinheit vorgeschaltet. Die dadurch entstehenden Sedimentschlämme und Rückspülwässer müssen aufgrund ihrer organischen Verunreinigungen entsorgt werden.
Geringere Schlammmengen, geringerer Entsorgungsbedarf und geringere Transportkosten
Durch die Verwendung der Dekanter von GEA können die Transport- und Entsorgungskosten effizient verringert werden, da diese Geräte den Schlamm zuverlässig in Feststoffe und wiederverwendbares Wasser trennen. Dank ihrer hohen Entwässerungsfähigkeit können sie die Feststoffe auf bis zu 25 Prozent Trockenmasse konzentrieren, wodurch sich eine erhebliche Reduzierung des Volumens und der Entsorgungskosten ergibt.
Maximale Zuverlässigkeit dank robusten Bauformen
Um Korrosionen auch bei äußerst hohem Chlorid-Ionen-Gehalt im Meerwasser zu vermeiden, verwenden wir bei der Herstellung unserer Dekanter ausschließlich die hochwertigsten Materialien. Alle Komponenten, die mit Produkten in Kontakt kommen, werden daher aus Duplex-/Super-Duplex-Stahl hergestellt und bieten maximale Zuverlässigkeit.
- Dekanter für die Konzentration von Sediment und die Filterung von Rückspülwasser
- Verringerung des Wasserverbrauchs
- Geringere Feststoffmengen mit hohem Trockenmassegehalt
- Reduzierte Transport- und Entsorgungskosten
- Robuste Bauform dank korrosionsbeständiger Materialien
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Was Wasser wirklich kostet
In Europa ist Dürre längst keine Ausnahme mehr – und schon lange nicht mehr nur ein Thema des Südens. Wasser wird zunehmend zum Standortfaktor für die Industrie, doch sein wirtschaftlicher Wert unterscheidet sich von Region zu Region. Es gibt viele technologische Wege zu mehr Wassereffizienz in industriellen Prozessen – welcher davon der richtige ist, hängt jedoch auch vom Standort, vom Energiebedarf und weiteren Faktoren ab.


