Funktion

Das senkrecht stehende Rohr ist an der Innenseite zum größten Teil mit Einbauten versehen, die die Grenzflächen von Gas und Kühlwasser vergrößern und auf diese Weise einen intensiven Kontakt zwischen Kühlwasser und zu kühlendem Abgas ermöglichen. Die Auswahl der Einbauten hängt von der Zusammensetzung des Abgases ab.
Das Gas und die Kühlflüssigkeit strömen getrennt in die Gegenstromkolonne. Das zu kühlende Abgas tritt am unteren Ende des Kolonnenrohrs ein und wird aufwärts zum oberen Ende der Kolonne geführt. An der Spitze wird das Kühlwasser gleichmäßig über den gesamten Rohrquerschnitt verteilt und fließt über die Kolonneneinbauten nach unten, wo es in einem Behälter gesammelt wird.
Aufgrund des Gegenstroms wird der Temperaturgradient zwischen dem Abgas und der Kühlflüssigkeit, der für die Kühlung wichtig ist, effizient genutzt und die maximale Kühlwirkung wird erreicht.
Die Benennung des Kolonnentyps hängt von der Art der Kolonneneinbauten ab. Es wird unterschieden zwischen:
- Geschütteten Kolonnen
- Füllkörperkolonnen
- Siebbodenkolonnen
- Sprühnebelkolonnen
Je nach den Anforderungen kann jeder Kolonnentyp mit jedem GEA-Gaswaschanlagentyp kombiniert werden.
Besondere Merkmale
- Kann mit allen Arten von Gaswäschern kombiniert werden
- Geringer Wartungsaufwand und niedrige Wartungskosten
- Verwendung kostengünstiger Materialien möglich
- Lieferbar in allen gängigen Ausführungen
- Kompaktes Design
- Reinigungsfunktion erst nach einer bestimmten Totzeit verfügbar
Einsatzmöglichkeiten
- Leistungsbereich 100-150.000 m³/h Gasdurchsatz
- Kühlung von Abgasen.

Downloads
Verwandte Produkte

Gas conditioning tower (GCT)
Used in industrial applications to cool gases upstream of electrostatic precipitators / bag filters for effective temperature control, gas volume reduction and humidification by the evaporation of water. GEA provides the two available atomization technologies utilized in the evaporative cooling process: hydraulic atomization and twin-fluid atomiz...

Heißgas-Quench-Systeme
Senkrecht stehendes Waschrohr mit Gaseinlass von oben und radial auf dem Rohr unter dem Gaseinlass angeordneten Sprühdüsen.

GEA Löschturm
Die Schnellkühlung beim Quenchen von Gasströmen wird in der verarbeitenden Industrie im Rahmen zahlreicher wesentlicher Anwendungen genutzt. Die Auswahl und Größenbestimmung der Sprühdüsen gehört bei der Anlagenplanung zu den kritischsten Entscheidungen. Die Bauform der Löschtürme von GEA besteht aus einem offenen Kessel, in den Flüssigkeiten ges...
GEA Insights

Der Durchbruch, der die Sprühtrocknung revolutionierte
Im Jahr 1976 stellten sich die Ingenieure von NIRO einer neuen Herausforderung im Wettbewerbsumfeld und überdachten die Möglichkeiten der Sprühtrocknung. Aus ihrer Idee entstand der Mehrstufentrockner MSD. Fünfzig Jahre später trägt dasselbe Grundprinzip dazu bei, Flüssigkeiten in Pulver umzuwandeln, die weltweit in unverzichtbaren Ernährungsprodukten und wichtigen Arzneimitteln zum Einsatz kommen. Der MSD wurde durch jahrzehntelanges ingenieurtechnisches Know-how, Kundenfeedback und kontinuierliche Weiterentwicklung verfeinert und steht für eine Erfolgsgeschichte der Innovation mit nachhaltiger Wirkung.

Das Ganze im Blick: Wie Anlagen dauerhaft besser laufen
Eine effiziente Maschine macht noch keine effiziente Produktion. Echte Verbesserungen beginnen oft damit, den Blick über die einzelnen Anlagenelemente hinaus zu richten und zu verstehen, wie sich Prozesse, Energiesysteme und betriebliche Entscheidungen gegenseitig beeinflussen. Ein solcher ganzheitlicher Ansatz hilft beim Identifizieren von Potenzialen, die sonst verborgen bleiben.

Wie eine neue Ventiltechnologie die Produktion von Lebensmitteln und Getränken verändert
In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden Ventile traditionell mit Druckluft betrieben. Die GEA Hydract®-Antriebstechnologie betätigt Ventile dagegen mit Wasser in einem geschlossenen, digital gesteuerten Kreislauf. Das Ergebnis: Ventile lassen sich präzise in jeder gewünschten Position halten und in fein abgestuften Schritten steuern. Dadurch sinken der Energieverbrauch und gleichzeitig steigt die Prozesskontrolle erheblich.