Sprühtrockner Konventioneller Sprühtrockner

Der konventionelle Sprühtrockner ermöglicht die hoch-effiziente Pulvererzeugung aus flüssigen Produkten. In vielen Industriezweigen wie der Milch- und Nahrungsmittelindustrie und insbesondere in der chemischen Industrie ist der konventionelle Sprühtrockner seit vielen Jahren etabliert und für seine Effizienz bekannt.

Die exakte Konfigurierung und Auslegung eines Sprühtrockners für eine spezifische Produktgruppe erfolgt gemäß den jeweiligen Anforderungen und Industriestandards und ermöglicht die Herstellung von feinen Pulvern mit Partikelgrößen zwischen 20-300 µm. Obwohl er heutzutage vorwiegend in der chemischen Industrie installiert wird, wurde der konventionelle Sprühtrockner früher häufig auch in der Nahrungsmittelproduktion eingesetzt.

Der Trocknungsprozess

Konventionelles Sprühtrocknerpulver

Der konventionelle Sprühtrockner wird oft als einstufiger Sprühtrockner bezeichnet, da das Pulver beim Austritt aus der Turmkammer den endgültigen Feuchtegehalt aufweist.

Die Zerstäubung des Konzentrats erfolgt durch einen Zentrifugalzerstäuber oder über Hochdruckdüsen. Die erhitzte Trocknungsluft tritt vertikal mit hoher Geschwindigkeit durch den Luftverteiler ein und gewährleistet so den optimalen Kontakt mit dem zerstäubten Konzentrat. Die Verdampfung findet unmittelbar danach statt, wenn die Tropfen den Trockenturm passieren.

Das Pulver wird am Austritt aus der Trocknerkammer mit einem pneumatischen Transport- und Kühlsystem gesammelt. Die Kammer-Abluft wird in einem Filter von restlichen Feinpartikeln befreit. Für eine intensivere Nachtrocknung und/oder Kühlung des Produkts kann ein VIBRO-FLUIDIZER™ Fließbett unter dem Austritt aus der Trocknerkammer installiert werden. Dadurch wird die Anlage zu einem zweistufigen Trockner mit verbesserter Energieeffizienz, erhöhter Kapazität und in einigen Fällen sogar mit einer verbesserten Produktqualität.