Fachpressemitteilung
13. Mai 2024


Repräsentierten GEA beim offiziellen Spatenstich für das GEA Technology Center for Alterative Proteins, Janeville, USA: Sarita Chauhan (Senior Biotechnologist), Tim Barnett (Director Standardized Units Process Support), Mark Curphey (Project Director), Thorsten Heidack (SVP Liquid and Powder Technologies Division, Execution NAM/LAM), Evan Walker (VP Separation and Flow Technologies Division NAM) und Arpad Csay (Senior Director New Food NAM), Quelle: GEA/Kayla Wolf
GEA hat mit dem Bau seines Technologiezentrums für alternative Proteine in Janesville, Wisconsin (USA), begonnen. Nach Eröffnung im Jahr 2025 wird hier die Produktion neuartiger Lebensmittel auf pflanzlicher, mikrobieller oder Zellbasis skaliert. GEA will damit die Hersteller unterstützen, den Bedarf an komplementären Proteinen und Inhaltsstoffen zu traditionellen tierbasierten Produkten zu decken.
„Diese Investition unterstreicht unser Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie“, sagte Thorsten Heidack, Senior Vice President der Division Liquid and Powder Technologies von GEA in Nord- und Lateinamerika, beim ersten Spatenstich am 8. Mai 2024. Das Zentrum wird zwei Pilotlinien für Zellkultivierung und Präzisionsfermentation beherbergen und dadurch die Lücke zwischen der Labor- und der kommerziellen Herstellung alternativer Proteine schließen. „Das Technologiezentrum bietet Foodtech-Unternehmen eine Plattform zum risikoarmen Entwickeln ihrer Prozesse, um die technologische und kommerzielle Machbarkeit zu gewährleisten. Außerdem ermöglicht es Start-ups in dieser Industrie, eine Geschäftsstrategie mit geringeren Vorabinvestitionen zu verfolgen. So beschleunigen wir die Entwicklung marktfähiger Produkte."

Das Technologiezentrum ergänzt die bestehende Produktionsstätte in Janesville und unterstreicht GEAs Engagement für innovative und nachhaltige Technologien. Rendering: GEA
GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen MDAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.