Fachpressemitteilung
16. Juli 2024

GEA-Experten zeigen auf der Carbon Capture Technology Expo am 23. und 24. Oktober 2024 in der Hamburg Messe ein Exponat einer CO₂-Abscheidungsanlage „GEA CEBO für 50t/Tag CO₂-Abscheidungskapazität“. (Foto: GEA)
„Kosteneffizienter und risikoarmer Einstieg in die Kohlenstoffabscheidung“ (“Cost-efficient and low-risk entry into Carbon Capture”) lautet der Vortrag von Dr. Felix Ortloff, Senior Director des Center of Competence (CoC) Carbon Capture Solutions der GEA Group AG. In seiner Funktion ist er für die Entwicklung und Implementierung des Carbon Capture Solutions Technologieportfolios verantwortlich. Er blickt auf mehr als zehn Jahre Berufserfahrung im Bereich der thermischen Trenntechniken zurück. „Nachhaltigkeit und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen sind von zentraler Bedeutung für energieintensive Industrien mit prozessbedingten CO₂-Emissionen. Kohlenstoffabscheidung bietet eine potenzielle Lösung für dieses Problem“, sagt Dr. Ortloff. „GEA bietet ein End-to-End-Portfolio an Carbon Capture-Lösungen an, um die finanziellen und technologischen Risiken für ihre Kunden zu mindern. Dies geschieht durch einen schrittweisen Einstieg in das Thema. Das führt zu geringeren Projektkosten“, so Dr. Ortloff. In seinem Konferenzbeitrag werden technische, strategische und wirtschaftliche Aspekte von Carbon Capture-Projekten behandelt und anhand von Szenarien für relevante Branchen aufgezeigt. Neben der technischen Implementierung der aminbasierten CO₂-Abscheidungslösung in die Rauchgasreinigungskette legt die Präsentation einen starken Fokus auf Maßnahmen zur Energieoptimierung und -integration zur Effizienzsteigerung von GEA‘s Carbon Capture Anlagen. Strategisch betrachtet werden regionale Markt- und Logistikauswirkungen sowie flexible Anlagenkonzepte, die zukünftige Kapazitätssteigerungen ermöglichen. Die Schlussfolgerungen basieren auf einer wirtschaftlichen Bewertung und einem Vergleich der verschiedenen vorgestellten Optionen.
GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen MDAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.