Pressemitteilungen des Konzerns
28 Jul 2021

Mit seiner neuen Pilotanlage wird Aker BioMarine „INVI“ herstellen, ein nachhaltig gewonnenes Krillproteinhydrolysat, das kürzlich als lebensmittelecht eingestuft wurde. Bild: Aker BioMarine
Kunde ist ein Biotechnologieunternehmen, das die antarktischen Kleinkrebse fängt und Inhaltsstoffe auf Krillbasis für funktionelle Lebensmittel, Aquakultur und Tierfütterung entwickelt. Aker BioMarine möchte in der neuen Pilotanlage ein hochkonzentriertes Proteinisolat zur Verwendung in Nahrungsmitteln und Getränken herstellen und den kommerziellen Vertrieb von Humanproteinpulver aus Krill vorbereiten. Der nächste Schritt zur Kommerzialisierung des Krill-Humanproteinpulvers ist die nun beauftragte Pilotanlage. Sie wird den derzeitigen Prozess im kleinen Maßstab auf eine skalierbare, industrielle Produktionsstufe mit einer Kapazität von 120 Tonnen pro Jahr erweitern. Der Betriebsbeginn soll Ende 2022 erfolgen.
„Durch innovative Unternehmen wie Aker BioMarine entwickelt sich das Thema New Food aktuell zu einem immer wichtigeren Zukunftsmarkt, der auch für GEA von strategischer Bedeutung ist. Dadurch werden ganz neue Quellen für die menschliche Ernährung und Gesundheit erschlossen. Wir freuen uns, Aker BioMarine auf dem Weg zur Erforschung und Kommerzialisierung ihres Krillproteins begleiten zu dürfen – und das absolut klima- und umweltfreundlich“, sagt Ilija Aprcovic, CEO der Division Liquid & Powder Technologies der GEA Group AG.
Als Vorreiter auf dem Gebiet der nachhaltigen marinen Inhaltsstoffe fühlt sich Aker BioMarine verantwortlich, durch Produktinnovationen und eine nachhaltige Fangtechnologie die Gesundheit der Menschen zu verbessern, ohne die Gesundheit unseres Planeten und seiner Meeresökosysteme zu gefährden. Hierfür sollen die Krillfischerei genauso wie die Produktion dekarbonisiert werden. Dass auch GEA sich konsequent auf Nachhaltigkeit ausrichtet und mit seiner Prozesstechnologie den Klimafußabdruck verringern kann, war für den Kunden ein wichtiges Argument, sich für einen Zusammenarbeit zu entscheiden. In der Pilotanlage wird GEA insbesondere Nachhaltigkeitsaspekte im Engineering berücksichtigen.
Marc Pönitz
Media Relations
GEA Group Aktiengesellschaft
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GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen MDAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.