GEA erhöht den Ausblick für Umsatz, EBITDA vor Restrukturierungsaufwand und Return on Capital Employed (ROCE) für das Geschäftsjahr 2021 als Folge einer bisher sehr guten Entwicklung im ersten Halbjahr 2021 und weiter greifender Effizienzmaßnahmen. Damit liegt der neue Ausblick über den aktuellen Markterwartungen (Mittelwert der jüngsten Konsensus-Schätzungen von Finanzanalysten, veröffentlicht durch Vara Research am 29. Juli 2021).
GEA passt seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 wie folgt an:
- Umsatz soll nun organisch (bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments) mit 5-7 Prozent wachsen (bisher 0-5 Prozent).
- EBITDA vor Restrukturierungsaufwand (zu konstanten Wechselkursen) soll nun in einer Bandbreite von 600 bis 630 Mio. EUR liegen (bisher: 530 bis 580 Mio. EUR; Konsensus: 572 Mio. EUR).
- ROCE (zu konstanten Wechselkursen) soll nun 23 bis 26 Prozent (bisher: 16 bis 20 Prozent) erreichen.
GEA unterstellt bei diesem Ausblick, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2021 nicht zu starken Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität durch Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19 Pandemie kommt.
Im zweiten Quartal 2021 haben sich wesentliche Finanzkennzahlen auf Basis vorläufiger Zahlen wie folgt entwickelt:
- Auftragseingang stieg deutlich um 25,1 Prozent auf 1.294 Mio. EUR (organisches Wachstum: 30,2 Prozent; Konsensus: 1.227 Mio. €).
- Umsatz reduzierte sich leicht um 0,8 Prozent auf 1.156 Mio. EUR (organisches Wachstum: 3,4 Prozent; Konsensus: 1.179 Mio. EUR).
- EBITDA vor Restrukturierungsauwand erhöhte sich um 9,4 Prozent auf 153,7 Mio. EUR (Konsensus: 145,6 Mio. EUR)
- ROCE stieg deutlich auf 21,7 Prozent (Vorjahresperiode: 14,8 Prozent).
Den vollständigen Halbjahresbericht 2021 veröffentlicht GEA am 13. August 2021.
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Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
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