GEA teamed up with a leading East European home and personal care (HPC) manufacturer to design and install a fully automated, end-to-end manufacturing plant that can process a wide range of HPC products – including laundry detergent, softener and liquid soap - much more efficiently and cost-effectively than traditional semi-automatic setups.
How the BATCH FORMULA® PRO works?
Established in the 1990s as an importer and distributor of well-known European HPC brands, the company over time expanded into manufacturing a select portfolio of HPC products in house. Initially investing in equipment for manufacturing dry products, the firm then further broadened its HPC product portfolio to include baby care items, cosmetic wipes, hygiene products, and household paper goods.
With an eye on regional market trends and consumer demand that offered new growth opportunities, the company continued to invest in advanced production technologies that would allow it to manufacture a wider range of own-label HPC products.
The collaboration with GEA focused on designing and configuring a fully automated, multi-purpose end-to-end liquid processing line that can manufacture multiple product types, allowing the company to enter local HPC markets that were previously dominated by imports. Designed to help reduce complexity when switching products, the GEA plant is built to the same hygiene and operator safety standards required of food-grade industries such as dairy and brewing.
Compared with traditional semi-automated manufacturing solutions that require dedicated lines for each product, the automated GEA system offers enviable flexibility.

Falko Fließbach
Director GEA Competence Center Home& Personal Care
The system supports small batch manufacturing so the company can stay agile, meet changing customer demands and create new growth opportunities. Automation reduces manual tasks and can reduce down time when switching products. The GEA plant has a capacity of 15,000 tons per year, dependent on the product, even when operating only on day shifts.
The equipment supplied for the plant includes raw material handling and storage systems, dosing and mixing technology GEA BATCH FORMULA® PRO High Shear Mixer, final product storage, and a clean-in-place (CIP) system.
The project was designed around proven GEA technologies, but no two projects are the same, and there were some challenges. The plant may handle highly viscous products that require transport through heat-traced pipelines and storage in temperature-controlled tanks. Some substances passing through the plant may be sensitizing and cause skin irritation.
Working with the company GEA designed and built the plant to adhere to the most stringent regulatory compliance and safety standards and ensure safe equipment operation and handling of chemicals, protection against fire and explosion hazards, and regulatory compliance. The design also minimized deadlegs in the pipework, supporting more effective, efficient cleaning and reducing contamination risk at changeover. GEA further integrated technology solutions (pigging systems) that recover residual product during changeovers to further reduce waste and cleaning chemicals.
Some of the existing processes generated high product losses during transfers and changeovers, generating unnecessary waste and demanded additional CIP requirements. By applying product recovery technology, improved pipework design and an integrated CIP strategy, we are able to reduce product losses, simplify cleaning and improve overall process efficiency.

Darryn Buller
HPC Technical Manager
Flexible GEA Anlagen für verbesserte Produktion von Haushalts- und Körperpflegeprodukten

Eine flexible Produktionsanlage von GEA ermöglicht es der Firma Violeta Ltd aus Bosnien-Herzegovina, mit wesentlich geringeren Kosten und höherer Effizienz im Vergleich zur herkömmlichen Technologie ein umfangreiches Angebot an Haushalts- und Körperpflegeprodukten herzustellen.
GEA und Violeta haben unlängst in Zusammenarbeit eine vollautomatische Mehrzweckverarbeitungsanlage für Flüssigkeiten entwickelt, die für die Produktion von Haushalts- und Körperpflegeprodukten eingesetzt wird. Die neue Anlage ermöglicht es Violeta, in den lokalen Markt für Haushalts- und Körperpflegeprodukte, der bislang durch Importe aus dem Ausland dominiert wurde, Einzug zu nehmen, den Kundenansprüchen durch hohe Hygienestandards, Flexibilität und Bedienersicherheit gerecht zu werden, sowie neue Chancen zu schaffen. Die Anlage verfügt ausschließlich bei einem Betrieb in Tagesschichten über eine theoretische Kapazität von 15.000 Tonnen/Jahr.
Violeta ist seit 1990 verkaufsoffen und hat sich als exklusiver Importeur und Vertreiber von europäischen Marken wie Ferrero, Barilla usw. etabliert. Seit 2000 investiert die Firma in Ausrüstungen für die Produktion von Toilettenpapier und Küchentücher und hat das Produktangebot seither um zahlreiche Haushalts- und Körperpflegeprodukte erweitert: Babywindeln und Feuchttücher, Kosmetiktücher, Damenbinden, Taschentücher und Servietten. Der Wunsch, noch weiter zu expandieren und das Produktangebot den regionalen Markttrends anzupassen, hat Violeta dazu bewogen, in die firmeneigene Produktionstechnologie zu investieren und Haushalts- und Körperpflegeprodukte der eigenen Marke herzustellen.
Die neue Anlage wurde mit denselben Hygienestandards geplant und gebaut, die GEA für lebensmitteltaugliche Anwendungen, wie Anwendungen in der Milch- und Brauindustrie, umsetzt. Das Produkt wird in einem geschlossenen System hergestellt, das relativ kleine Chargen produzieren kann und daher schnelle Produktwechsel ermöglicht. Verglichen mit herkömmlichen Methoden, die für jedes Produkt eine eigene Verarbeitungslinie erfordern, ist dieses System wesentlich flexibler und bietet ein höheres Sicherheitsniveau für die Bediener.
Die von GEA gelieferte Ausrüstung umfasst die Handhabung und Lagerung von Ausgangsstoffen, Dosier- und Mischsysteme - einschließlich BATCH FORMULA™, der neuen Chargenformulierungstechnologie von GEA, Lagerung der Endprodukte und Lösungen für die Reinigung nach dem CIP-Verfahren. Die nach den internationalen Hygiene- und Produktionsstandards betriebene Anlage produziert nun qualitativ hochwertigere Produkte, die auch strengen Nachhaltigkeitskriterien gerecht werden. „Wir können die Anlage reinigen, sicher machen, die Produkte nach Belieben wechseln, dafür sorgen, dass giftige Rohstoffe sicher gehandhabt werden, und wir können die Sicherheit des Ergebnisses für unsere Kunden gewährleisten“, so Søren Sandahl Skov, Senior Anwendungstechniker, Biotech und HPC, GEA.
Obwohl die bewährte Technologie beim Bau der Anlage eingesetzt wurde, blieb das Projekt nicht ohne Herausforderungen: „Viele Produkte sind äußerst zähflüssig“, erklärte Søren, „und müssen in beheizten Rohren transportiert und in temperaturgeregelten Behältern gelagert werden. Einige Produkte sind auch hochaktiv und können Hautreizungen verursachen, also mussten wir für hohe Sicherheitsmaßnahmen sorgen, um den Arbeitsbereich zu schützen.“ GEA verwendet auch Molchsysteme zur Rückgewinnung bei Produktwechseln und zur Minimierung des Chemikalienbedarfs bei der Reinigung. Die Vermeidung von blinden Enden in der Rohrleitung macht die Reinigung einfacher und wirkungsvoller.

„Die Kooperation mit dem GEA Team war sehr professionell. Es ist uns bei Fragen immer zur Verfügung gestanden und hat uns unterstützt. Wir sind sehr mit unserer Entscheidung, GEA als Lieferanten gewählt zu haben, zufrieden“, betont Ante Milos, Geschäftsleiter von Violeta. Der volle Betrieb wurde im Herbst 2014 aufgenommen und Violeta möchte nun einen 24/7-Betrieb einführen bzw. weitere Mischer hinzufügen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

Hygienestandards
