Mit einem DairyRobot R9500 und 50 Fleckviehkühen geht die Gleichung auf.

Seit 2022 sorgt ein DairyRobot R9500 mit Herdenmanagement-Software auf dem Familienbetrieb Schmitt Thelitz für optimales Zusammenspiel von Leistung und Qualität. Der Melkroboter in den bestehenden Stall. Um den Zustand aller Erfolgsfaktoren in Echtzeit überprüfen zu können, hat sich der Betrieb für DairyNet und CowScout entschieden.
Auf dem Hof leben 50 melkende Fleckviehkühe plus Trockensteher, außerdem wird eine eigene Nachzucht betrieben. Tierwohl steht für Familie Schmitt an erster Stelle. So war ein ausschlaggebendes Kriterium für den GEA Melkroboter der Zellzahlsensor und die Möglichkeit, viertelindividuell abzutrennen. Der Zellzahlsensor zeigt für jedes Euterviertel individuell die Zellzahlklassen. Mit der viertelindividuellen Abtrennung kann die Milch einzelner viertel in eine zweite Leitung, neben der Tankmilch abgeleitet werde. Dieser Fokus auf die Tier- und Eutergesundheit lässt sich eindrucksvoll belegen: Die aktuelle Milchleistung liegt bei 32kg pro Kuh und Tag – bei einer Zellzahl von 90.000.
Zum Gelingen des Gesamtkonzepts leistet auch das Herdenmanagement einen wichtigen Beitrag. Familie Schmitt hat mit der mobilen DairyNet App die Tiere immer im Blick. Dank CowScout liegen Gesundheitsdaten immer aktuell vor, sodass bei Bedarf schnell reagiert werden kann. Diese intensive Nutzung von CowScout ist für Familie Schmitt zum unverzichtbaren Teil ihrer Arbeit geworden und legt die Basis für die Herdenmanagementberatung, die in langjähriger Zusammenarbeit und enger Abstimmung mit dem GEA Fachhändler Melktechnik Merz erfolgt. Ausschlaggebend hierfür sind neben der räumlichen Nähe und dem sehr guten Service auch die hohe fachliche Qualifikation und die Zertifizierung des Fachhändlers. Die gemeinsame Geschichte startete bereits als der Familienbetrieb seine erste Anlage (damals noch von Westfalia) durch Merz bezogen hat. Es folgte ein 2x4 Fischgrätenmelkstand, der dann auf 2x6 erweitert wurde.
Vor drei Jahren wurde der Melkroboter in den bestehenden Fischgrätenmelkstand gebaut. Dabei konnte die vorhandene Grube auch für den Melkroboter weiter genutzt werden, sodass Melktechnik Merz bei der Planung das Melkmanagementcenter optimal ausrichten konnte. Damit ist gewährleistet, dass einzelne Tiere bei Bedarf beim Melken in sicherer und komfortabler Arbeitsumgebung in Augenschein genommen werden können.
Für die Zukunft wünscht sich Familie Schmitt, dass die Qualität der eigenen Produkte und der Einsatz für das Tierwohl weiterhin so viel Anerkennung finden, denn der Betrieb verkauft seine Ware auch ab Hof mit hauseigener Käserei. Familie Schmitt blickt positiv in die Zukunft: die nächsten beiden Melkroboter von GEA werden bereits geplant.