Opferanoden
Im Erdreich treten elektrische Spannungen sehr geringer Größe auf. Die Stärke der im Boden fließenden Ströme ist von der Bodenart abhängig. Beispielsweise besitzt ein feuchter schwerer Lehmboden eine hohe elektrische Leitfähigkeit und ein trockener grobkörniger Sand ist hingegen praktisch nicht leitfähig.
Die Elektrizität im Boden gelangt in die Stahlförderleitung und durchströmt diese über einen beliebig langen Abschnitt. Beim Austreten der Elektrizität aus der Stahlförderleitung erfolgt eine chemische Reaktion. Diese chemische Reaktion führt zur Korrosion von im Erdboden verlegten Rohrleitungen, die je nach Bodenart in dem Bereich schnell oder langsam ablaufen kann.
GEA empfiehlt die Verwendung einer Opferanode an den Geräten sowie jeweils eine Opferanode alle 36,5 m (120 Fuß) laufende Länge der Stahlförderleitung.
- Opferanoden sind aus einem Material gefertigt, das schneller als Stahl korrodiert. Sie dienen dazu, Rohrleitungen und Bogenstücke aus Stahl vor Korrosion zu schützen.
- Die Anoden verbrauchen sich im Laufe vieler Jahre durch Korrosion - an Stelle der Förderleitung.
- Werden vollständig korrodierte Anoden nicht ersetzt, setzt die Korrosion ihre schädigende Wirkung an der Förderleitung fort.
- Bei vorschriftsgemäßer Installation können Opferanoden bis zu 20 Jahre halten.
Druckluftspülung
- Alle 60 m (200 Fuß) muss ein Steigrohr installiert werden.
- Für bestimmte Förderleitungen, bei denen eine erhöhte Verstopfungsgefahr besteht (z. B. enge Bögen, lange Steigungen usw.), sind zusätzliche Steigrohre erforderlich.
- Ein 152 mm (6 Zoll) Absperrschieber ist notwendig, wenn die Oberkante des Güllebehälters höher als der Verschlussdeckel des Steigrohrs liegt.
- Erhältlich für Förderleitungen mit 168, 219, 324 und 406 mm (6 5/8 Zoll, 8 5/8 Zoll, 12 3/4 Zoll und 16 Zoll) Durchmesser.
Rückschlagklappen
- Erhältlich für Förderleitungen mit 324 und 406 mm (12 3/4 Zoll und 16 Zoll) Durchmesser.
Downloads
Verwandte Produkte

Electromix-System - Einzylinder-Kolbenpumpe
Ein zuverlässiges und vielseitiges System für die Homogenisierung von Festmist und Flüssigkeit im Milchviehstall zu einer fließfähigen Gülle, die durch ein PVC-Rohr mit geringem Durchmesser gefördert werden kann.

Magnum - Einzylinder-Kolbenpumpe
Praxiserprobt seit über 35 Jahren im Entfernen von Gülle aus dem Milchviehstall.
GEA Insights

The breakthrough that changed spray drying
In 1976, NIRO engineers responded to a competitive challenge by rethinking what spray drying could do. Their idea became the multi-stage dryer MSD. Fifty years later, the same fundamental principle helps turn liquids into the powders used in essential nutrition products and important medicines around the world. Refined through decades of engineering expertise, customer insight and continuous development, MSD is a story of innovation with lasting impact.

Das Ganze im Blick: Wie Anlagen dauerhaft besser laufen
Eine effiziente Maschine macht noch keine effiziente Produktion. Echte Verbesserungen beginnen oft damit, den Blick über die einzelnen Anlagenelemente hinaus zu richten und zu verstehen, wie sich Prozesse, Energiesysteme und betriebliche Entscheidungen gegenseitig beeinflussen. Ein solcher ganzheitlicher Ansatz hilft beim Identifizieren von Potenzialen, die sonst verborgen bleiben.

Wie eine neue Ventiltechnologie die Produktion von Lebensmitteln und Getränken verändert
In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden Ventile traditionell mit Druckluft betrieben. Die GEA Hydract®-Antriebstechnologie betätigt Ventile dagegen mit Wasser in einem geschlossenen, digital gesteuerten Kreislauf. Das Ergebnis: Ventile lassen sich präzise in jeder gewünschten Position halten und in fein abgestuften Schritten steuern. Dadurch sinken der Energieverbrauch und gleichzeitig steigt die Prozesskontrolle erheblich.