Lokalpresse
01 Jun 2023

Absolvent Colby McGill (r.), Product Owner Digital Service Tools bei GEA Farm Technologies und Marita Espey (7.v.r.), Senior Director Communication GEA Farm Technologies mit den Gästen der WVU sowie der FH Münster. (Foto: FH Münster/ Janine Martschinske)
Der Kontakt zum Maschinenbauunternehmen kam dabei über den GEA Mitarbeiter Colby McGill zustande, der selbst als Absolvent der FH Münster früher an einer Summer School mit der WVU teilgenommen hatte. Die enge Kooperation pflegen die Münster School of Business (MSB) der FH Münster und die WVU dabei seit über zehn Jahren. Neben der sportlichen Karriereförderung sollen die Studierenden im "Chambers Elite Climbers"-Programm auch interkulturelle Kompetenzen entwickeln. Dazu zählt ein Besuch in verschiedenen europäischen Städten sowie der Austausch mit Studierenden aus aller Welt. Bei GEA durften die Teilnehmenden dabei für einen Tag in die Themen Maschinenbau und Milchproduktion hineinschnuppern.

Auf dem Hof bekamen die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in den Alltag eines Farmers. Neben den Kühen konnten sie auch den GEA Melkroboter in Aktion sehen. (Foto: FH Münster/Janine Martschinske)
Nach der Besichtigung der Farm und dem Melkroboter führte Christian Müller, Senior Director Portfolio, Market Intelligence and Sustainability bei GEA Farm Technologies die Gäste gemeinsam mit Prof. Dr. Nora Verfürth von der MSB in das Thema Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft ein. Die beiden Impulsvorträge waren der Auftakt für den Hackathon. Hier sollten die Teams Lösungen zum Thema Next Generation Farming erarbeiten und diese in 90 Sekunden vor einer Jury präsentieren. „Für den Landwirt und seine Tiere stehen Tierwohl, Profitabilität und nachhaltige Landwirtschaft im Vordergrund. All das muss Hand in Hand gehen“, fasst Christian Müller zusammen. „Es war spannend zu sehen, wie die Teams mit unterschiedlichen Ansätzen an diese Themen herangetreten sind.“ Footballspieler Ja’Quay Hubbard nimmt von dem Besuch einiges mit nach Hause: „Ich habe gelernt, dass das Geschäft mit der Herstellung von Milchprodukten viel komplexer ist, als ich dachte. Da steckt so viel Digitalisierung drin.“

(V.l.): Dr. Elizabeth Vitullo (WVU) mit Sohn, Prof. Dr. Mike Wasserman (MSB), Jennifer Burkart (MSB), Prof. Dr. Christian Schaupp (WVU), Prof. Dr. Jane Ruseski (WVU), Spieler Garrett Greene, Spieler Graeson Malaschevich, Senior Associate Athletics Director Dr. Coleman Barnes (WVU), Spieler Nick Malone, Spieler Wil Schoonover, Prof. Dr Brad Humphreys (WVU), Spieler Jalen Thornton, Spieler Ja’Quay Hubbard, Spieler Malachi Ruffin und Spieler Jared Bartlett. (Foto: FH Münster/MSB)
„Unsere Besucher fliegen mit vielen neuen Erkenntnissen und Perspektiven zurück in die USA“, ist sich Prof. Dr. Mike Wasserman von der MSB sicher. Auch Jennifer Burkart, Initiatorin der Summer School und Lehrbeauftragte für Business Englisch an der FH Münster, ist zufrieden: „Ich bin wirklich stolz darauf, dass die WVU sich entschieden hat, dieses Programm für ihre studentischen Spitzensportler zusammen mit der MSB zu organisieren. Es zeigt, dass wir über die Jahre eine tolle Zusammenarbeit aufgebaut haben.“

Beim Hackathon präsentierten die Gruppen ihre kreativen Ideen zum Thema Nachhaltigkeit für das Farming der Zukunft. (Foto: FH Münster/Milana Mohr)
GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen DAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.