Produktneuheit
22 Aug 2022

GEA stellt auf der ACHEMA 2022 den XStream Lab-Homogenisator vor. (Foto: GEA)
Die Hochdruckhomogenisierung wird in der Pharma- und Biotech-Industrie vor allem für den Zellaufschluss verwendet. GEA Homogenisatoren wie der XStream Lab-Homogenisator können, je nach Beschaffenheit des Produkts, einen Zellaufschluss von mehr als 90 Prozent erreichen. Die Einsatzgebiete von Homogenisatoren in der Pharmaproduktion umfassen Impfstoffe, intravenöse Emulsionen, Liposomen, Hefe, Enzyme und Bakterien. GEA präsentiert den XStream Lab-Homogenisator auf der ACHEMA 2022 in Frankfurt.
Der XStream Lab-Homogenisator wurde ergonomisch und speziell für eine perfekte Passform auf Labortischen entwickelt. Die Maschine ist über einen PLC und einen HMI 7''-Touchscreen leicht zu bedienen und zu steuern. Weiterhin verfügt die Anlage über eine automatische Druckeinstellung und -anpassung, cGMP-, CFR21- und Gamp-Zertifizierungen. Es gibt eine Reproduktion und Skalierbarkeit der Testergebnisse sowie insgesamt einen unkomplizierten Validierungsprozess.
Erhältlich ist der XStream Lab-Homogenisator als eine Version für einen Maximaldruck von 1.000 bar (XStream Lab Homogenizer 1000) und für einen Maximaldruck von 2.000 bar (XStream Lab Homogenizer 2000).
Homogenisatoren stabilisieren Wirkstoffe und Dispersion in flüssigen pharmazeutischen Produkten für eine verbesserte klinische Wirksamkeit, verbesserte Arzneimittelverträglichkeit und geringere Dosierung. Die Homogenisierung wird auch zum Zellaufschluss bei Hefe und Bakterien eingesetzt, um intrazelluläre Substanzen zu extrahieren.
Homogenisatoren ermöglichen die Freisetzung des inneren Zellinhalts. Das grundlegende Verfahren zur Herstellung von Proteinen besteht darin, die manipulierten Mikroorganismen zunächst in Fermentationsbioreaktoren zu züchten, in denen die mikrobiellen Zellen mit allen Nährstoffen und anderen Faktoren versorgt werden, die sie für eine schnelle Vermehrung benötigen. Anschließend werden die Bakterien aus den Bioreaktoren entnommen und einer Homogenisierung unterzogen, bei der die Zellen aufgebrochen werden, um ihren Inhalt freizusetzen. Die rekombinanten Proteine, die aus den Bakterien freigesetzt werden, können dann isoliert und für den Kunden gereinigt werden, der sie zum Beispiel als Ausgangsmaterial für weitere Herstellungsschritte oder als pharmazeutische Wirkstoffe verwenden kann, die entweder bereits auf dem Markt sind oder sich in der Entwicklung befinden.
Dr. Michael Golek
Media Relations
GEA Group Aktiengesellschaft
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GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen MDAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.