Fachpressemitteilung
13 Jul 2021

Im MOBILE MINOR® können kleine Mengen an Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen zu repräsentativen Pulverproben getrocknet werden. Auf diese Weise werden die für eine industrielle Ausdehnung der Produktion benötigten Prozessdaten ermittelt. Es handelt sich um einen flexiblen und bedienerfreundlichen Sprühtrockner, der mittlerweile zur Standardausrüstung der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen zahlreicher führender Hersteller, unabhängiger Forschungsinstitute und Hochschulen auf der ganzen Welt gehört. (Foto: GEA)
Die Technologie gehört mittlerweile zur Standardausrüstung der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen zahlreicher führender Hersteller, unabhängiger Forschungsinstitute und Hochschulen auf der ganzen Welt – wie eben jetzt auch das KTI. Das KIT ist mit über 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine der größten Wissenschaftseinrichtungen Europas und stellt sich durch wegweisende Forschungsbeiträge den globalen Herausforderungen auf dem Gebieten der Energiewende, Mobilität der Zukunft und Technologien für die Informationsgesellschaft. Das IAM-ESS verfügt derzeit über drei Mobile Minor®. Insgesamt sind inzwischen 2.500 Mobile Minor® von GEA weltweit installiert.
Zur Bewertung neuer oder verbesserter Batteriematerialien im Hinblick auf eine mögliche Anwendung in Lithium-Ionen-Batterien reichen Probenmengen von wenigen Gramm aus. Weist ein Material aber vielversprechende elektrochemische Eigenschaften auf, muss seine Leistungsfähigkeit im größeren Maßstab validiert werden. Mit dem Mobile Minor® können kleine bis mittlere Mengen an Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen zu repräsentativen Pulverproben getrocknet werden. Auf diese Weise werden die für eine industrielle Nutzung der Produktion benötigten Prozessdaten ermittelt. GEA lieferte für das KTI den Sprühtrockner MM-100. Er ist die neueste Ergänzung der Mobile Minor®-Reihe von GEA. Ausgestattet ist er mit dem neuen und hocheffizienten Zyklon CEE (Cyclone Extra Efficiency). Er hat ein verbessertes Design bei gleichbleibend kompakter Grundfläche. Der neu entwickelte Zyklon CEE bietet eine höhere Abscheideleistung, was sowohl die verfügbare Ausbeute erhöht als auch Emissionen reduziert.
Seit Jahrzehnten sind GEA und das Institut für Angewandte Materialien am Karlsruher Institut für Technologie Partner. Das Institut forscht an der Herstellung neuartiger Materialien für die Energiespeicherung, zum Beispiel für Li-Ionen-Batterien (LiBs) und Post-Lithium-Systeme. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem besseren Verständnis der Materialchemie und -design sowie die Entwicklung von keramischen Prozessen, die die Herstellung zukunftsfähigen Komponenten und Ressourcen ermöglichen.
Schon 1994 hatte das Institut zwei Mobile Minor® im Einsatz, von denen einer noch immer in verschiedenen Forschungsbereichen aktiv ist. Vor einigen Jahren kam ein drittes Gerät hinzu. Jetzt bestellte das KIT zwei neue Mobile Minor®, von denen einer – der Jubiläums- Mobile Minor® – den 2.500sten Verkauf von GEA an Kunden für F&E-Anwendungen perfekt machte.
Am KIT wird eine mittelgroße Syntheseanlage errichtet, in der mithilfe von zwei Mobile Minor® -Sprühtrocknern die benötigten Batteriematerialien produziert werden. Das Synthesetechnikum mit den zwei Mobile Minor® erfüllen die folgenden Aufgaben:
Die wichtigsten Anforderungen an die Anlage sind der Erhalt der Pulverqualität beim Scale-up und die Gewährleistung der Reproduzierbarkeit. Die mittelgroße Syntheseanlage ermöglicht sowohl einen zuverlässigen Prozess zur Materialsynthese als auch ein hohes Maß an Flexibilität bei der Material- und Prozessoptimierung.
Dr. Michael Golek
Media Relations
GEA Group Aktiengesellschaft
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GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen MDAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.