Fachpressemitteilung
07 Sep 2020

Licharz ist ein spezialisierten Hersteller von technischen Kunststoffhalbzeugen. (Foto: Licharz)

GEA lieferte seinem Kunden Licharz eine neue Nasswäscheranlage. (Foto: GEA)
Die neue Abluftreinigung ist den spezifischen hohen Umweltanforderungen am Standort Buchholz in Deutschland angepasst. Mit GEA und Licharz haben sich zwei kompetente Partner bei diesem Projekt sprichwörtlich gesucht und gefunden. GEA erarbeitet seit über 100 Jahren erfolgreich Lösungen zur Vermeidung und Verringerung der Luftverschmutzung. Ziel ist es, Emissionen zu kontrollieren und die Luftqualität weltweit zu verbessern. Neben Lösungen zur Emissionskontrolle für große, mehrere Schadstoffe emittierende Industrien wie Stahl und Eisen, Nichteisenmetalle, Zement und Glas unterstützt GEA die chemische Industrie bei der Suche nach individuellen Lösungen zur Minderung der Luftverschmutzung.
Die jetzt in Betrieb genommene Nasswäscheranlage wäscht den Caprolactam-Nebel, der bei der Herstellung von Halbzeugen und technischen Komponenten aus Polyamiden entsteht. Die technischen Kunststoffe aus Polyamid (PA) sind innovative Substitutionswerkstoffe für Metalle, da sie verschleißfest sind, einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweisen und sich leicht zerspanen lassen. Sie sind daher ein ideales Ausgangsmaterial für verschiedene Komponenten im Maschinen- und Anlagenbau.
Um effiziente Produktion, Energieausnutzung und Umweltschutz in Einklang zu bringen, empfahl GEA Licharz eine Zero Liquid Discharge Lösung. Durch sie wird das Waschwasser des Wäschers aufbereitet und das Caprolactam durch thermische Aufkonzentrierung zurückgewonnen. Das Heizmedium für die Eindampfanlage nutzt vorhandene Wärme des Thermoölsystems der Produktionsanlage.
Media Relations
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GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen MDAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.