Nachdem er viele Jahre Mitglied war, wählte das Kuratorium der Doemens-Akademie Dr. Rudolf Michel im Februar 2019 zum Vorsitzenden.

Michel verantwortet seit 2015 die Entwicklungsabteilung für Getränke- und Bierapplikationen beim Technologiekonzern GEA in Kitzingen. Doemens gehört zu den angesehensten nationalen und internationalen Aus- und Weiterbildungsstätten im Getränke- und Lebensmittelwesen. Für GEA ist Doemens eine wichtige Plattform, um die globale Ausbildung der künftigen Entscheider mit Diskussionen über Technik, Technologie und Branchenentwicklungen zu bereichern. Ihre Exkursionen führen die angehenden Braumeister bzw. Brau- und Getränketechnologen sowie die Studierenden der World Brewing Acacemy jedes Jahr zu GEA nach Kitzingen, wo seit 145 Jahren Brautechnologie entworfen und gebaut wird.

Wissenstransfer fördern

Dr. Rudolf Michel, selbst gelernter Brauer und Mälzer, studierte Brauwesen und Getränketechnologie an der TU München in Freising-Weihenstephan und promovierte über „die Abscheidemechanismen des Heißtrubs im Whirlpool“. Seit seiner akademischen Karriere liegt ihm die Lehre besonders am Herzen. „Ich bin nach fast zehn Jahren Universität in die Praxis des Maschinenbaus gewechselt, aber es bleibt mir ein Anliegen, Neugier, Offenheit und Wissenstransfer zu fördern und die beiden Welten – die der Anfänger und die der Fachleute – zu verknüpfen. In dem dynamischen Marktumfeld bleiben nur die physikalischen Gesetze konstant, alles andere verändert sich stetig. In diesem Sinne sind wir alle Lernende. Anders kann ich mir meine Arbeit gar nicht vorstellen,“ beschreibt Michel sein Engagement.

Als Vorsitzender des Kuratoriums wird er sich für den intensiven Austausch zwischen den Lernenden und dem Technologiekonzern einsetzen: „Wir entwickeln bei GEA mittel- und langfristige Strategien für die Getränke- und Brauindustrie. Das funktioniert nur gemeinsam mit unseren internationalen Brauereikunden. Uns treibt besonders um, das Brauen ganzheitlich vom Rohstoff bis zum Abfüllen zu betrachten und den Brauprozess energetisch immer nachhaltiger zu machen.“ 

Praxisnahe Ausbildung

GEAs Ansatz, Meinungsführer der Branche, künftige Nachwuchskräfte und die Industrie zusammen zu bringen, möchte Michel in seiner neuen Rolle bei Doemens weiterverfolgen. Zudem fördert das Kuratorium die Praxisnähe und internationale Ausrichtung der Lehre, die durch das Neubauprojekt „Doemens 2020“ in Gräfelfing noch bessere Ausbildungsbedingungen bekommt. Die Doemens-Schule arbeitet bereits mit der Brauerschule in Wuhan, China, sowie mit der World Brewing Academy in Chicago, USA, zusammen.

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