Die Nachhaltigkeit spielt beim Verpacken von Lebensmitteln eine immer wichtigere Rolle. Die Anforderungen an Verpackungsanlagen liegen damit auf der Hand: Sie müssen leistungsfähig, sicher, flexibel sowie energie- und ressourcenschonend arbeiten. Welche Lösungen der Technologiekonzern GEA in diesem Segment bietet, zeigten Produktexperten des Unternehmens während der diesjährigen Verpackungstage im November im Werk Biedenkopf.

Über 220 Teilnehmer informierten sich zwei Tage auf der etablierten Veranstaltung über Maschinenlösungen rund um unterschiedliche Verpackungsanforderungen, die die Lebensmittelproduzenten an optimierte Packqualität, sichere und wirtschaftliche Packprozesse sowie steigende Recyclingfähigkeit bei sinkendem Folienverbrauch stellen. Im Fokus der Veranstaltung stand dabei zum einen die Verpackungsmaschine GEA PowerPak PLUS, zum anderen aber auch die gesamte Verpackungslinie. Sie reicht vom Zuführen, Einlegen, Schneiden, Versiegeln bis hin zum Etikettieren und Vereinzeln. Alle einzelnen Module sind dabei kundenspezifisch auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt und sorgen für beste Packqualität.

Ein starkes Team – GEA PowerPak PLUS und GEA DualSlicer

Die Vortragsreihe wurde durch die Präsentation der Tiefziehverpackungsmaschine GEA PowerPak PLUS und der darauf abgestimmten Aufschnittmaschine GEA DualSlicer eröffnet. Es konnte anschaulich der extrem leichte, vereinfachte und schnelle Folienwechsel bei gleichzeitig minimalem Folienverlust beim Packprozess dargestellt werden. Höchste Schnittqualität, niedriges Give-Away und hohe Ausbeute zeichnen den Slicer aus, der perfekt an das jeweilige Gut angepasst werden kann. Beide Maschinen sind zuverlässig, einfach zu bedienen, prozesssicher und vielfach im Einsatz bewährt.

FoodTray – eine nachhaltige Verpackungslösung

Mit FoodTray wurde anschließend im Themenkomplex Folieneinsparung und Recycling eine Systemlösung für nachhaltige Lebensmittelverpackungen vorgestellt. Das Schalenkonzept verbindet Wellpappe und Folie zu einer konsumentenfreundlichen Systemverpackung für frische Lebensmittel. Beide Materialkomponenten werden auf dem GEA Thermoformer automatisiert zusammengefügt und können nach Gebrauch vom Verbraucher einfach getrennt und entsprechend entsorgt werden.

Lösungen für Mehrlagenpackungen

Geht es um das Handling und die Präsentation von Frischeprodukten kommen verstärkt Mehr- bzw. Doppellagenpackung zum Einsatz. Sie folgen einem Trend für kleinere Packungsgrößen im Umfeld der Frischetheken im Lebensmitteleinzelhandel oder beim Discounter. Zwar reduziert sich der Folienverbrauch, aber da technisch zwei Beladesysteme nötig sind, sinkt dadurch die Taktleistung des Thermoformers. Das langfristige Einkaufsverhalten des Endkunden wird letztendlich entscheiden, ob sich die Maschinentechnologie durchsetzt. GEA hält die entsprechenden Lösungen bereit.

GEA SmartPacker bietet Flexibilität

Neben der GEA PowerPak Plus, die seit gut einem Jahr am Markt überzeugt, ermöglicht die vertikale Schlauchbeutelmaschine GEA SmartPacker vielfältige Beutelgestaltungen. Es sind bis zu sieben Beutelarten bei einem einfachen Formatwechsel möglich. GEA arbeitet bereits im Vorfeld, in der Folienentwicklung, eng mit Kunststoffherstellern zusammen. Aufgrund vielfältiger Tests können geprüfte Lösungen für den SmartPacker zur Verfügung gestellt werden, so dass das abpackende Unternehmen für seine jeweiligen Produkte sicher auf nachhaltige Verpackungslösungen zurückgreifen kann und der Verbraucher seinen Beutel umweltfreundlich entsorgen kann.

Neben dem praktischen Teil sind während des GEA Verpackungstages verschiedene Projekte des Fraunhofer Instituts vorgestellt worden, die zum einen Verpackungen beim Transport sicherer machen sollen, zum anderen den Stand der Dinge beim Recyceln von Verbundfolien betrachteten. Abschließend gab es im Rahmen des neuen Verpackungsgesetzes grundsätzliche Orientierungshilfen zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen. 

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