GEA hat gemeinsam mit dem Unternehmen Almarai in Saudi-Arabien die größte und modernste Milchverarbeitungsanlage des Landes gebaut. Das neue Werk in Al Kharj umfasst mehrere Produktionslinien für eine breite Palette von Milch- und Joghurtprodukten und kann zwei Millionen Liter Milch pro Tag verarbeiten. Das Projekt wurde bereits erfolgreich abgeschlossen und die Anlage ist in Betrieb.

GEA Ventilknoten
GEA Ventilknoten im Werk von Almarai in Al Kharj (Quelle: Almarai/GEA)

Wesentliches Merkmal der Anlage bei Al Kharj sind die GEA Separatoren mit integriertem Direktantrieb, der weniger bewegliche Teile aufweist und somit die Reibungsverluste reduziert. Darüber hinaus kommen extrem robuste Asynchronmotoren für eine maximale Maschinenverfügbarkeit zum Einsatz. Um die Umweltbelastung und den Energieverbrauch zu reduzieren, ist die Anlage mit der neuesten Energierückgewinnungstechnologie von GEA ausgestattet. 

Zudem hat GEA die neuesten Steuerungssysteme und Betriebsprotokolle gemäß Industrie 4.0 integriert. Dazu gehören die Interoperabilität des Equipments, die Transparenz der Informationen, eine möglichst autonome Entscheidungsfindung und ein Höchstmaß an technischer Unterstützung. Das Management Execution System von GEA erfasst Daten wie KPIs und Auslastungsgrade, um eine umfassende Überwachung des gesamten Anlagenbetriebs und Energieverbrauchs zu ermöglichen. Die Anlage verfügt außerdem über eine durchgängige Produktverfolgung für eine abschließende Qualitätskontrolle und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung im gesamten Werk.

Torben Jul Jensen, Regional Sales Director für Getränke-, Molkerei- und Lebensmittellösungen bei GEA Middle East, sagte, dass das Werk in Al Kharj trotz der Erfahrung von GEA beim Bau ähnlicher Molkereianlagen weltweit einige besondere Herausforderungen mit sich brachte, insbesondere in der letzten Phase der Inbetriebnahme.  „Doch alle Projektbeteiligten, einschließlich aller Interessenvertreter von Almarai, arbeiteten gut zusammen, um das Projekt rechtzeitig abzuschließen“, erklärte er.  Auch das Klima hatte Einfluss auf die Arbeiten. „Es war so heiß, dass wir während der Hochsommer-Saison mittags ein Arbeitsverbot aussprechen mussten, aber durch die Zusammenarbeit als Team Seite an Seite mit Almarai wurde das Projekt erfolgreich umgesetzt“, fügte er abschließend hinzu.

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