Pressemitteilungen des Konzerns
23. April 2026
Neues, modulares Angebot für Industrial Security, um Produktionsumgebungen zu schützen, Compliance zu gewährleisten und operative Resilienz zu stärken
Angebot umfasst die Cybersicherheit und physische Sicherheit der von GEA bereitgestellten Technologie der Kunden, einschließlich vernetzter Maschinen sowie Schulungen, Sensibilisierung und Unterstützung der Mitarbeiter in Sicherheitsfragen
Verfügbar für alle aktuellen und zukünftigen Nutzer von Maschinen und Anlagen von GEA
Aufbauend auf der tiefen Expertise von GEA bei der Sicherung industrieller Produktionsumgebungen
GEA erweitert sein Angebot um GEA SecurityPartner – ein umfassendes Portfolio industrieller Sicherheitslösungen für bestehende und künftige Kunden. Das modular aufgebaute Angebot ist darauf ausgerichtet, Produktionsumgebungen zu schützen, in denen Maschinen, Anlagen und Prozesse von GEA genutzt werden.
Mit zunehmender Vernetzung von Produktionsprozessen und wachsenden regulatorischen Anforderungen gewinnen belastbare Sicherheitspraktiken immer mehr an Bedeutung – sowohl für den unterbrechungsfreien Betrieb als auch für das Vertrauen in industrielle Partnerschaften. GEA SecurityPartner vereint Expertise in der Sicherheit von Betriebstechnologie mit dem Sicherheits-Know-how, das GEA durch den Betrieb eigener globaler Produktionsnetzwerke aufgebaut hat. Das Angebot fußt direkt auf den extern zertifizierten Sicherheitskompetenzen des Unternehmens nach ISO/IEC 27001:2022 und ISA/IEC 62443.
„Bei GEA schützen wir jeden Tag unsere eigenen globalen Betriebsabläufe. Wir wissen, was nötig ist, um komplexe Produktionsumgebungen, lange Anlagenlebenszyklen, Altsysteme und global vernetzte Produkte zu sichern“, sagt Iskro Mollov, Chief Information Security Officer bei GEA. „Die neuen Angebote können in bestehende Wartungs- und Servicestrukturen integriert, aber genauso gut als Teil neuer Anlagen und Prozesse von GEA bereitgestellt werden.“
„Technologie von GEA spielt weltweit eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Lebensmitteln, Getränken und Medikamenten“, sagt Stefan Klebert, CEO von GEA. „Unser Know-how im Bereich Sicherheit nun auch unseren Kunden zugutekommen zu lassen, ist der logische nächste Schritt. Wir stärken damit unsere Fähigkeit, Kunden in einer immer stärker vernetzten, digitalen und regulierten Welt zu unterstützen."
Da Produktionsumgebungen immer vernetzter werden und Bedrohungen stetig zunehmen, entwickeln sich Informations- und Cybersicherheit kontinuierlich zu einer zentralen Voraussetzung für Geschäftskontinuität und Vertrauen in industrielle Partnerschaften. In den vergangenen Jahren hat GEA durch die Umsetzung eines ganzheitlichen Sicherheitsansatzes im gesamten Unternehmen umfassendes Know-how im Bereich Informationssicherheit erworben. Ein wesentlicher Bestandteil davon war die Verbesserung der Sicherheit der globalen Produktions- und Produktentwicklungsumgebungen. Damit einher ging die Zertifizierung einer stetig wachsenden Zahl von GEA-Standorten nach internationalen Sicherheitsstandards wie ISO/IEC 27001:2022 und ISA/IEC 62443.
GEA SecurityPartner setzt diese bewährte interne Praxis in praktische, skalierbare Angebote für Kunden um. Das Portfolio unterstützt die vollumfängliche Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, einschließlich der EU-NIS-2-Richtlinie und des EU-Cyber-Resilience-Gesetzes, verbessert die operative Resilienz, ermöglicht den sicheren Betrieb von IT/OT-Umgebungen, schützt vernetzte Geräte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg und leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung einer sicheren industriellen Architektur.
GEA SecurityPartner folgt einem strukturierten Prozess: Beginnend mit einer ersten Bewertung zur Klärung der Ziele und des regulatorischen Kontexts, gefolgt von einer Analyse der bestehenden IT-, OT- und Produktsicherheitslage sowie der Entwicklung eines individuellen Implementierungsplans. Die schrittweise Umsetzung wird abgestimmt auf Kundenanforderungen und Reifegrad. Sie wird dabei nahtlos in bestehende Betriebsprozesse integriert.
GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.
Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.
Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im deutschen DAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.