Süßwarenlösung von GEA reduziert Emissionen bei Mars

GEA Wärmepumpenanlage, installiert bei Mars, Niederlande

Mars Wrigley Confectionery, ein weltweit führender Hersteller von Schokolade, Kaugummi, Minz- und Fruchtbonbons, hat mit der Wärmepumpenlösung von GEA in seinem Werk im niederländischen Veghel (einer der größten Schokoladenfabriken der Welt), seine Energie- und CO2-Bilanz verbessert. Die Wärmepumpeninstallation reduziert den CO2-Fußabdruck der Schokoladenfabrik und trägt dazu bei, die erklärten Nachhaltigkeitsziele von Mars zu erreichen.

Der Auftrag des Kunden

Der Sustainable in a Generation Plan von Mars befasst sich mit den Schlüsselbereichen, die in den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen festgelegt wurden. Die Vision des Unternehmens konzentriert sich auf die Punkte „Gesunder Planet“, „Menschen zum Erfolg verhelfen“ und „Wohlbefinden fördern“. Als einen Schritt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft versucht Mars, seinen CO2-Fußabdruck und den Verbrauch natürlicher Ressourcen für seine Produktionsanlagen zu reduzieren. Einer der Hauptschwerpunkte besteht in der energieeffizienteren Gestaltung des Produktionsprozesses.

Schokoriegel
Die GEA Lösung

GEA hatte bereits die Kälteanlage für diese Fabrik installiert und wurde von Mars kontaktiert, um mögliche Lösungen für eine weitere Steigerung der Energieeffizienz und CO2-Reduzierung zu besprechen. Nachdem die Möglichkeiten zur Energieeinsparung und zum Energiemanagement am Standort analysiert waren, lautete das Ergebnis: Die Installation von Wärmepumpensystemen sollte die Energieeffizienz des gesamten Prozesses bei Mars deutlich verbessern und das Engagement des Unternehmens für einen gesunden Planeten unterstützen.

Die maßgeschneiderte GEA Wärmepumpenlösung, die auf den neuesten GEA V HP Kolbenverdichtern basiert, ermöglicht es, die ansonsten nicht nutzbare geringe Wärme aus den Kühlanlagen zu extrahieren und zu verstärken und dann zur Wassererwärmung zu nutzen. Die aus den Kühlanlagen entnommene und durch einen Wärmetauscher geleitete Wärme kann Wasser auf bis zu63 °C erwärmen.Dieses Wasser wird dann durch das speziell installierte Warmwasserleitungsnetz auf dem Dach der Fabrik geleitet, von wo aus es zu verschiedenen Prozessen und Verwendungszwecken innerhalb des Werks geführt werden kann, z. B. zur Lagerung von Schokolade und Sirup sowie zu Lüftungsanlagen. 

Kundenbericht Mars

Wir haben mit dem GEA Team fruchtbare Diskussionen darüber geführt, wie wir an unserem Standort eine noch höhere Energieeffizienz und eine weitere CO2-Reduzierung erreichen können – und der Ansatz hierzu, Wärmepumpensysteme zu installieren, um dieses Ziel zu erreichen, hat sich als erfolgreich erwiesen.“- Paul Simons, Global Technology Leader of Utility/Civil bei MARS.

- Paul Simons, Global Technology Leader of Utility/Civil bei MARS.

Simons fügt hinzu, dass Mars plant, Wärmepumpen an anderen Standorten auf der ganzen Welt zu installieren, da die Wiederverwendung von Abwärme einer der wichtigsten Bausteine für das Ziel des Unternehmens ist, bis 2040 energieneutral zu werden.

Das Ergebnis

Am Mars-Standort Veghel hat die innovative Wärmepumpenlösung von GEA den Gesamtenergieverbrauch des Standorts um 6 % gesenkt und dazu beigetragen, 1.000.000 m3 Erdgas pro Jahr einzusparen. Dies entspricht einer Reduzierung von mehr als 1.000 t CO2 pro Jahr bzw. mehr als 1.800 t CO2 pro Jahr, wenn Ökostrom eingesetzt wird.

Nach Angaben von Mars entspricht dies dem gemeinsamen jährlichen Energieverbrauch von etwa 625 Haushalten. Das Unternehmen schätzt, dass der Mars-Standort Veghel durch die mithilfe der Wärmepumpentechnologie zurückgewonnene Wärme im Laufe eines Jahres ca. 26 Terajoule Gas einsparen können wird.

Schematische Darstellung des Prozesswärmenetzes
GEA logo

Lösungsspektrum von GEA:

Natürliches Kältemittel: Ammoniak
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