Wertvoller Akteur
Josef Vögele hat 1974 das Käsen gelernt und ist seither von diesem Prozess fasziniert. Rund zehn Jahre später leitete er bereits die technische Abteilung einer Molkerei mit 70 Mitarbeitern in der Produktion. 2012 übernahm er die Geschäftsführung des Milchwerks Crailsheim-Dinkelsbühl.
Heute verarbeitet das Unternehmen jährlich rund 150.000 Tonnen Rohmilch von Genossenschaftslieferanten und stellt daraus rund 21.000 Tonnen Käse her: Balkankäse, Pasta-Filata-Käse (Kashkaval) und Grillkäse.

Feature-milchwerk-crailsheim
„Mein Team und ich hatten ein Ziel: Wir wollten beweisen, dass wir das Zeug dazu haben, ein wertvoller Akteur auf dem Milchmarkt zu sein. Deshalb haben wir hart daran gearbeitet, unsere Kapazitäten in der Milchannahme und Käseproduktion zu erhöhen."
Josef Vögele
Geschäftsführer
Milchwerk Crailsheim-Dinkelsbühl
Mit GEA haben wir einen Partner gefunden, der unsere Ziele versteht und uns das liefert, was wir brauchen, um unser Unternehmen noch viele Jahre nachhaltig erfolgreich zu machen.
Josef Vögele
Geschäftsführer, Milchwerk Crailsheim-Dinkelsbühl
Modernisierung für den nächsten Abschnitt
Da ein Großteil der Anlagen aus den 1980er- und 1990er-Jahren stammte und 2019 eine umfassende Modernisierung erforderlich war, investierte das Milchwerk Crailsheim-Dinkelsbühl rund 5 Millionen Euro in die Modernisierung seines Werks. Das Projekt konzentrierte sich auf drei Schlüsselbereiche: Hygiene, Automatisierung und betriebliche Leistungsfähigkeit. Während dieses gesamten Transformationsprozesses hat sich GEA als zuverlässiger Partner erwiesen, der Branchenexpertise mit maßgeschneiderten Lösungen verbindet, die die langfristigen Produktionsziele des Unternehmens unterstützen.
Hygiene, Automatisierung und Digitalisierung
Josef betont, wie wichtig Automatisierung ist, um Hygienestandards einzuhalten und das Fehlerpotenzial im Käseherstellungsprozess zu minimieren. Die „Codex® “-Lösung von GEA zur Überwachung der Anlagenabläufe entwickelte sich zu einem wertvollen Werkzeug für das Team, da sie es den Bedienern ermöglichte, das Anlagenverhalten in Echtzeit zu beobachten und zu analysieren. Die Zusammenarbeit mit GEA ging über den technischen Support hinaus und entwickelte sich zu einer engen Partnerschaft, in der beide Teams gemeinsam Optionen prüften und fundierte Entscheidungen für die weitere Entwicklung der Anlage trafen.
Bernhard Tasser, Regionalverkaufsleiter bei GEA, hebt mehrere Projektergebnisse hervor, darunter die Steigerung der Kapazität des Pasteurisierers auf 45.000 Liter Milch pro Stunde und die Modernisierung der Rohmilchventilanlage zur Optimierung der Produktförderung. Die Einführung von zwei Wasserkreisläufen im Sahnepasteurisierer ist ein weiteres Beispiel dafür, wie GEA die Prozessauslegung individuell angepasst hat, um die Produkteigenschaften zu unterstützen und spezifische Produktionsanforderungen zu erfüllen.
Sparring-Partner
Rückblickend ist Josef mit den getroffenen Entscheidungen und dem anhaltenden Vertrauen in das Know-how von GEA sehr zufrieden. Die Beziehung zu GEA geht über ein reines Lieferanten-Kunden-Verhältnis hinaus; es ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die die Position des Milchwerks Crailsheim-Dinkelsbühl als wertvoller Akteur auf dem Molkereimarkt für die kommenden Jahre sichert.





