Niklas Zeringer, Technischer Service-Mitarbeiter
„Ich habe 2009 meine Ausbildung bei GEA Hilge als Zerspanungsmechaniker begonnen. Danach habe ich in der Montage gearbeitet und bin dann ein paar Jahre später in die Qualitätssicherung gewechselt. Als wir die Produktion unserer Hygienepumpen von Bodenheim nach Koszalin verlagert haben, bin ich in den Service gewechselt. Seit Dezember 2024 bin ich offiziell als Technical Service Operator tätig.“
Wenn Sie sich mit einem Wort beschreiben müssten, wie würde es lauten?
„Hilfsbereit. Ich versuche immer zu unterstützen, wo ich kann, auch wenn es aus fachlicher Sicht nicht unbedingt meine Aufgabe ist. Wenn jemand Hilfe braucht, bin ich da. So bin ich einfach.“
Was schätzen Sie an Ihrem Team und neuen Kollegen am meisten?
„Für mich ist entscheidend, dass die Chemie stimmt. Die Technik kann man lernen, aber die Persönlichkeit kann man nicht trainieren. Ein freundlicher, offener und hilfsbereiter Charakter ist wichtig, besonders im Service. Es geht darum, Beziehungen aufzubauen. Wenn man technisch brillant ist, aber nicht gut mit anderen zusammenarbeiten kann, ist das nicht gut für das Team.“
„Technik kann man lernen, aber Persönlichkeit kann man nicht trainieren.“
Sie hatten viel Kontakt mit anderen Standorten. Was verbindet die GEA-Mitarbeiter weltweit?
„Die menschliche Seite. Ich bin vierzehn Mal nach Koszalin gereist, um das Transferprojekt zu unterstützen, und habe eng mit dem dortigen Team zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit war großartig. Die Menschen haben uns willkommen geheißen, uns auf einen Drink oder einen Happen nach der Arbeit oder sogar auf ihre Weihnachtsfeier eingeladen. Wir haben echtes Vertrauen aufgebaut. Ja, die Kultur war neu für mich, und die Sprachbarriere war eine Herausforderung, aber wir fanden Wege, einander zu verstehen. Manchmal mit Gesten, manchmal mit Zeichnungen, aber immer mit Respekt.“
Auf welches Projekt sind Sie besonders stolz?
„Auf jeden Fall auf die Verlagerung unserer Pumpenproduktion von Deutschland nach Polen. Das war hart - neunstündige Fahrten, Höhen und Tiefen - aber auch eine der besten Erfahrungen, die ich gemacht habe. Ich habe so viel gelernt. Auch mein Englisch hat sich deutlich verbessert, obwohl ich zu Beginn des Projekts wirklich nervös war. Aber vor allem habe ich gesehen, wie das Team in Koszalin mit jedem Besuch gewachsen ist. Man konnte spüren, wie ihr Selbstvertrauen von Woche zu Woche wuchs. Das war beeindruckend.“
„Ich habe gesehen, wie das Team in Koszalin mit jedem Besuch gewachsen ist.“
Wie sehen Sie die Zukunft?
„Für mich geht es vor allem darum, zu lernen und offen zu bleiben. Ich habe jetzt Erfahrungen in drei Bereichen gesammelt: Zerspanung, Service und QS. Das gibt mir Flexibilität.“

