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Milchkurier 3 / 2020
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Milchkurier 3 / 2020

Diese Themen stehen im aktuellen Milchkurier - Groß gedacht: GEA DairyProQ macht Milchwirtschaft zukunftsfähig - Interaktiv geschult: Mit Online-Schulungen durch die Corona-Zeit - Einfach hygienischer: Das In-Liner-Everything-Verfahren setzt neue Standards
GEA DairyProQ
AMS-Melkzeug

Voll auf Effizienz ausgelegt!

In Sachsen wird fortschrittlich gedacht! Das gilt zumindest für die Milchproduktion der Agraset-Agrargenossenschaft in Naundorf bei Rochlitz. Seit Juli 2017 steht hier mit dem DairyProQ ein AMS mit insgesamt 36 Plätzen – und bietet Idealbedingungen für die Milchproduktion mit über 800 Kühen.

Bei der Landwirtschaft geht es unter anderem genau um das, was bereits im Wort steckt: Wirtschaftlichkeit. Wer heute in diesem Sektor arbeitet, muss rechnen können – anders lassen sich Betriebe kaum noch lohnend führen. Das weiß auch Jan Gumpert, der Vorstandsvorsitzende der Agraset. Als 2012 die Grundsatzentscheidung über die Fortführung der Milchwirtschaft anstand, war für ihn klar: Es geht nur ganz oder gar nicht. Diese Denkweise hat entscheidend dazu beigetragen, das alte Melkkarussell durch einen GEA DairyProQ abzulösen.

Es kommt doch auf Größe an

Um die 800 Kühe der Agraset automatisch zu melken, kam nur das GEA Karussell in Frage. Denn Wettbewerbslösungen sind entweder auf 24 Melkplätze limitiert oder können nur im Halbkreis errichtet werden. Im Ergebnis sind diese Konzepte deutlich teurer und benötigen mehr Platz. Der GEA DairyProQ hingegen kann aktuell auf bis zu 80 Plätze ausgelegt werden. Den Rekord in der Praxis hält zurzeit in Deutschland ein System mit 56 Plätzen, international ist sogar eine Anlage mit 72 im Einsatz. In Naundorf wurden36 Melkplätze als ideal für die angestrebte Herdengröße identifiziert. Dabei wurde der DairyProQ als Außenmelker ausgelegt, da so mehr Kühe pro Stunde gemolken werden können.

DairyProQ-Karussell

Rundum durchdacht

Neben der Größe bietet der GEA DairyProQ weitere Vorzüge, die ihn für den sächsischen Betrieb zur ersten Wahl machen. Zum einen sorgt das In-liner-Everything-Konzept inklusive Vordippen dafür, dass alle relevanten Vorgänge vom Ansetzen bis zur Zitzenpflege im Melkbecher ablaufen. So sind beste Voraussetzungen für Hygiene, Bedienkomfort und Milchqualität gegeben. Das GEA Karussell verfügt außerdem über einen Ansetzarm pro Platz. Das heißt, es kann während der gesamten Fahrt angesetzt bzw. neu angesetzt werden, etwa wenn das Melkzeug abgetreten wird. 

 Bei Wettbewerbern kann nur am Eingang angesetzt werden, sodass in diesem Fall immer eine Extrarunde fällig ist. Und wenn mal etwas nicht ganz rund läuft, kann beim GEA Karussell ein Platz individuell gesperrt werden, ohne dass das ganze System gestoppt werden muss. Das heißt, kleine Reparaturen können einfach im laufenden Betrieb erfolgen, während an allen anderen Plätzen weitergemolken wird.

Kühltanks

Alles auf zuverlässig ausgerichtet

Ein reibungsloser Betrieb ist das A und O bei großen Herden. Deshalb setzt Agraset konsequent auf ein Gruppenmelk-Konzept mit drei Gruppen. Die Kühe werden zu drei festen Zeiten am Tag gemolken. Die Tiere haben sich an diese Routine sehr schnell gewöhnt, und auch für die Betreiber wirkt sie sich sowohl organisatorisch als auch kostentechnisch günstig aus. Zum einen ermöglicht das Gruppenmelken mit dem GEA DairyProQ einen deutlich geringeren Personalaufwand. Tagsüber kann die Anlage von einem Operator betrieben werden, der die dritte Gruppe holt, während die erste Gruppe das Karussell verlässt und die zweite gemolken wird. Damit kann der Betrieb seine Kosten gegenüber dem Vorgängersystem deutlich reduzieren, das von drei Personen betreut werden musste. Zum anderen ist für Jan Gumpert wichtig zu erwähnen, dass damit auch die Arbeitsbedingungen für die Operatoren besser wurden: Er kann sich parallel um Managementaufgaben kümmern und melkfreie

Zeiten können jetzt für Reinigung, Wartung und Service genutzt werden. Und dank des Melktechnikmodul-Systems können ganze Einheiten bei Unregelmäßigkeiten bis zur nächsten Melkphase einfach im Schubladenprinzip ausgetauscht werden und ohne Zeitdruck überprüft werden. Damit reduziert sich die Beanspruchung der Mitarbeiter – und die Agraset-Agrargenossenschaft kann sich auch auf dem umkämpften Personalmarkt profilieren. 


Ein Konzept, das aufgeht 

Dass es in seinem Betrieb gut läuft, führt Jan Gumpert neben dem vertrauensvollen Umgang und der zuverlässigen Belegschaft auf eine Reihe weiterer Faktoren zurück. Zum Beispiel auf die nachhaltige Futterproduktion: Denn bei einer Herde dieser Größe benötigt man eine präzise abgestimmte, regionale Pflanzenproduktion, um den geringen Milchpreis abzupuffern. Ein durchdachtes automatisches Melksystem leistet einen weiteren wichtigen Beitrag – und der GEA DairyProQ erfüllt alle Erwartungen. Aber auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem GEA Fachzentrum gehört dazu. „Automatisches Melken ist definitiv für uns die richtige Entscheidung – aber ohne Wartungsvertrag geht es nicht!“, wird Gumpert deutlich. „Diese Kosten muss man einplanen, nur so lässt sich die nötige Zuverlässigkeit in der Praxis sicherstellen.“ Klare Worte von einem, der auch bei der Milchproduktion keine halben Sachen macht!

Schulung 2.0

Schlaumachen 2.0!

Die Corona-Pandemie beeinträchtigt uns in allen Bereichen – auch in der Landwirtschaft ist seit März 2020 nichts mehr so, wie es war. Dass aus Krisen aber auch neue Chancen entstehen können, beweist ein Blick auf die Schulungen von GEA.

Weiterbildungen, Trainings und Schulungen leben von Präsenz, oder? Was also tun, wenn es plötzlich gesundheitlich unverantwortlich oder schlicht nicht mehr erlaubt ist, sich in Gruppen zu treffen, um gemeinsam Themen zu erarbeiten? Zum Glück leben wir in modernen Zeiten und können mit der richtigen Technologie auch auf Distanz zusammenarbeiten. 

AMS (automatisches Melken) meets Multimedia

Damit GEA für seine Partner und seine Mitarbeiter erreichbar bleibt, wurden Schulungsangebote für Händler auf Online-Kanäle umgestellt. Den Anfang machten Vertriebstrainings für technische und kaufmännische Mitarbeiter der Fachzentren, die als So konnten wir trotz aller Restriktionen sicherstellen, dass die wichtigsten Ansprechpartner unserer Kunden auch bei den neuesten Themen qualifiziert Rede und Antwort stehen können. Eine statistische Auswertung ergab, dass nahezu 80 % der Teilnehmer mit dieser Form der Trainings sehr zufrieden waren – und zwar nicht nur aufgrund der eingesparten Reisezeit. Auch die Vermittlung der Themen und die Anschaulichkeit der Inhalte wurden gut bis sehr gut bewertet.

Erfolgsmodell mit Zukunft

Das Thema Online-Schulungen ist bei GEA so erfolgreich angelaufen, dass es jetzt vom schnell ausgerollten Pandemie-Programm zur festen Einrichtung werden soll. Dazu wurde ein internes Training der Leiter gestartet, um die Abwicklung weiter zu vereinheitlichen und zu professionalisieren. Parallel werden geeignete Themen wie zum Beispiel Herdenmanagement aufbereitet, um auch unsere Kunden online schulen zu können. Außerdem ist geplant, ab Oktober nach und nach unter entsprechenden Auflagen wieder mit Live-Schulungen zu starten.

Inline-Everything

Rundum saubere Sache!

Es gibt viele automatische Melksysteme auf dem Markt – aber nur bei GEA gibt es das In-Liner-Everything-Verfahren inklusive Vordippen. Lesen Sie hier, welche Vorteile Ihnen das beim Melken mit dem DairyProQ und dem DairyRobot R9500 eröffnet.

Um das Risiko einer Milchdrüseninfektion (Mastitis) zu verringern, gilt Vordippen seit Jahren als Maßnahme der Wahl. Bei vielen automatischen Melksystemen ist dieser Vorgang entweder nicht vorgesehen oder mit deutlichem Mehraufwand verbunden. GEA setzt bei der In-Liner-Everything-Technologie darauf, alle notwendigen hygienischen Prozesse pro Tier und Melkvorgang in einem Melkbecher unterzubringen – inklusive Vordippen!

Deutlich verbesserte Ergebnisse

Ziel von GEA war es, die Zitzenreinigung beim automatischen Melken entscheidend zu verbessern, ohne dass ein zweites Mal angesetzt werden muss. Beim In-Liner-Everything-Verfahren erfolgen Vorbereiten und Melken mit nur einem Ansetzvorgang im gleichen Melkbecher. Das beschleunigt den Melkvorgang und ermöglicht mehr Melkungen pro Box und Tag. Außerdem trägt das Verfahren maßgeblich zu besseren Reinigungsergebnissen bei. Und zu guter Letzt bewegen sich Melkarm und Melkzeug unter den Tieren weniger, was dazu beiträgt, den Stress der Tiere beim Melken zu verringern.

Hygiene mit System

Verfügbar ist die GEA In-Liner-Everything-Technologie sowohl für den GEA DairyRobot R9500 als auch für den GEA DairyProQ. Für optimale Resultate empfiehlt GEA die Nutzung von OxyCidePré. Das Dippmittel sorgt dank seiner Wirkstoffkombination mit 1 % aktiviertem Wasserstoffperoxid bereits nach 15 Sekunden für hervorragende Abtötungsraten bei den drei wichtigsten Mastitis-Erregern – und ist damit perfekt auf den automatischen Melkprozess abgestimmt. Die Rezeptur ist phosphatfrei und lässt sich nach der Anwendung ohne Kontaminationsrisiko für die Milch entfernen. Außerdem pflegt das Produkt durch seinen Glycerin-Anteil und Vitamin C (Ascorbinsäure) die Zitzenhaut.

Milkbuggy groß

Schlauer unterwegs!

Holen Sie sich starke Unterstützung bei der Kälberaufzucht. Mit dem Fütterungswagen sparen Sie Zeit und Arbeitsaufwand – unabhängig davon, ob Sie Frischmilch oder Milchpulver einsetzen. 

Mit dem GEA DairyFeed F4650 legen Sie die beste Grundlage für gesunde Kälber. Der strapazierfähige Wagen lässt sich intuitiv bedienen und überall einsetzen. Damit Sie jedes Einzeltier immer mit seinem individuellen Mix versorgen können.

 Aktionsangebot – jetzt zugreifen!

Bis Ende 2020 gibt es den GEA DairyFeed F4650 mit einem Preisvorteil von bis zu 840 Euro. Außerdem erhalten alle Besteller 10 GEA Tränkeeimer und 10 Yello Teats gratis! Für weitere Informationen sprechen Sie bitte Ihr GEA Fachzentrum auf das Aktionsangebot MilkBuggy an.

Angebot gültig bis 31.12.2020.
Weitere Informationen in Ihrem GEA Fachzentrum!

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