1993 erwarb BRF (Niederlande) den ersten CookStar-Prototypen und arbeitet bis heute mit dem GEA CookStar.

Kundenprofil

Als die industrielle Weiterverarbeitung von Lebensmitteln in den frühen 1990er Jahren immer mehr an Bedeutung gewann, gehörte BRF (früher Plusfood, dann Friki) in den Niederlanden zu den Wegbereitern. Ale Douma, seinerzeit der Technische Leiter, erinnert sich, wie sein Unternehmen mit Unterstützung durch GEA (damals Koppens) einen arbeitsintensiven Prozess mit einer der modernsten Produktionslinien ihrer Zeit revolutionierte. Das Ergebnis der Zusammenarbeit hieß CookStar und der Prototyp von einst tut im BRF-Werk bis heute zuverlässig seinen Dienst. 


„1000 Kilogramm pro Stunde, 24 Stunden pro Tag, fünf Tage in der Woche. Nun läuft er schon seit 25 Jahren – und es ist kein Ende in Sicht!“ Jan Bergsma

Die Herausforderung

Jan Bergsma und Ale Douma

„Die Zubereitung unserer Geflügelprodukte war sehr arbeitsintensiv und die viele Handarbeit wurde teuer“, erläutert Ale Douma. „Zum Anbraten und anschließenden Garen standen uns lediglich Chargenöfen von sehr begrenzter Kapazität zur Verfügung. Ich brauchte eine Inline-Lösung“. BRF machte sich über die Situation in den USA kundig, wo es Inline-Öfen von bis zu 20 m Länge gab, und suchte dann eine Partnerfirma näher am eigenen Standort. BRF hatte bereits eigene Ideen getestet. Und die Beziehung zu GEA war gut. „Unsere beiden Unternehmen hatten eine ähnliche Einstellung zu Innovation, eine ähnliche Firmenkultur. Wir verstanden uns auf Anhieb. Ich brauchte einen Ofen mit einer Bandlänge von 70 Metern. Das war länger als unsere Fabrik! Also hieß die Lösung Spiralofen!“, so Ale Douma. Industrielle Tiefkühlanlagen waren in dieser Konfiguration erhältlich, Öfen nicht.

„Unsere beiden Unternehmen hatten eine ähnliche Einstellung zu Innovation, eine ähnliche Firmenkultur. Wir verstanden uns auf Anhieb.“ – Ale Douma

Die richtige Leistung

Panierte Produkte von BRF auf dem Fließband

Das Ergebnis war ein komplett neues Produkt. Dazu Produktionsleiter Jan Bergsma: „Da es sich um einen Doppelspiralofen handelte, befanden sich Zuführungs- und Austragungsöffnung auf gleicher Höhe, ein einzigartiges Leistungsmerkmal, das der Produktqualität zugute kommt. Aber der eigentliche Vorteil lag in dem gewaltigen Kapazitätssprung. 1000 Kilogramm pro Stunde, 24 Stunden pro Tag, fünf Tage in der Woche. Und der Ofen läuft, ganz gleich, was geschieht“. 

25 Jahre später steht der Originalofen immer noch an der gleichen Stelle. Und die starke Geschäftsbeziehung zwischen beiden Unternehmen ist so stark wie eh und je. „Der CookStar hat unsere Arbeitsweise verändert“, so noch einmal Ale Douma.

25 Jahre Innovation mit dem GEA CookStar

Mit der Einführung des weltweit ersten 2-Zonen-Spiralofens CookStar setzte GEA 1992 neue Maßstäbe in der industriellen Lebensmittelverarbeitung. Im Lauf der Zeit entwickelte sich der Ofen zum weltweit einzigen Dreiphasen-Garsystem in einem Doppelspiralofen weiter und ist bis heute führend in Innovation, Leistung und Zuverlässigkeit. Nun läuft er schon seit 25 Jahren – und es ist kein Ende in Sicht!“

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