Das neue Lakeeinspritzsystem ist Teil der GEA MultiJector Produktfamilie und wurde speziell für die präzise Verarbeitung von Speck und Geflügel auf 700 mm breiten Produktionslinien entwickelt.

Das neue System setzt spezielle, zwei Millimeter dicke OptiFlex-Nadeln ein, die ein enges Einspritzmuster bilden und eine außergewöhnliche Einspritzgenauigkeit, Produktqualität und Konsistenz ermöglichen. Die neue Anlage ist nahtlos mit dem GEA SuperChill Lakekühler und dem GEA MultiShaker verbunden, der überschüssige Lake entfernt, Nadeleinstichstellen schließt und Proteine aktiviert. Dies führt zu geringen Standardabweichungen während der Produktion und steigert Qualität, Ertrag und Gewinn. Die Maschine feierte im Februar 2019 auf der Messe IPPE in Atlanta (USA) Premiere und stieß dort auf breites Kundeninteresse. In Europa wird sie erstmals im Mai auf der IFFA in Frankfurt, der internationalen Leitmesse der Fleischwirtschaft, präsentiert. (Halle 8/Stand D06)

Als Pionier der industriellen Einspritzung nutzen die GEA Experten aus Bakel (Niederlande) ihre 50-jährige Erfahrung, um den Einspritzprozess entsprechend der Kundenbedürfnisse zu optimieren. Der GEA MultiJector 2 mm beinhaltet eine Reihe neuer Konstruktionsmerkmale, die zu seiner marktführenden Leistung beitragen.

Gleichmäßiges Injizieren durch spezielle 2 mm OptiFlex-Nadeln

Die neuen 2 mm OptiFlex-Injektornadeln im MultiJector kombinieren Stabilität mit Flexibilität. Sie sind um 68 Prozent kräftiger als herkömmliche Nadeln aus Edelstahl, sind beweglich und regenerieren ihre Form. Dies trägt dazu bei, dass sich Nadeln im Verarbeitungsprozess nicht mehr verbiegen oder brechen. Sie gewährleisten eine gleichbleibende Qualität und maximale Produktivität. Über- oder unterpökelte Stellen werden so vermieden, was einen einheitlicheren Geschmack und eine gleichmäßigere Farbe erzielt. Die Nadeln sind in Kassetten untergebracht, die ein einheitliches Stichbild ergeben und einen Wechsel von mehreren Nadeln zusammengefasst in einem Block ermöglichen. Dies vereinfacht die Reinigung, verkürzt Wechselzeiten, verbessert die Flexibilität und senkt die Wartungskosten.

Maximale Verweildauer im Fleisch

„Time in Meat“ ist bei GEA eine Kennzahl, welche die Effizienz der Injektion beschreibt. Die Berechnung beruht auf der Kombination von Hubhöhe und Injektionszykluszeit und kann für jeden Produkttyp optimiert werden. Dank der „Time in Meat“-Technik bleiben die Nadeln während der Injektion länger im Produkt, was zu einer besseren Aufnahme und einer gleichmäßigeren Verteilung von Lake führt. Dadurch werden Produktqualität und -konsistenz deutlich gesteigert und eine höhere Effizienz und Ausbeute erreicht.

Einstellbare Abstreiferplatte

Die Abstreifplatte des GEA MultiJectors ist so einstellbar, dass der Druck auf das Fleisch von einer leichten Berührung bis hin zu einem robusteren Druck variiert werden kann, um die Lakeverteilung bei den jeweiligen Produkten zu unterstützen.

Einfache Reinigung

Der MultiJector verfügt über ein bis dato einzigartiges Förderbandreinigungssystem mit einer auf einem Wagen montierten Hebevorrichtung. Dadurch kann das Band von nur einer Person entnommen, gereinigt und zurückgeführt werden, ohne dass nachgeschaltete Geräte entfernt werden müssen. Die einfache Entfernung des Bandes ermöglicht einen einfachen Zugang zur Maschine für eine schnelle, gründliche Reinigung und minimale Ausfallzeiten.

Ultra-hygienische Rahmenkonstruktion

Der MultiJector ist ohne Hohlkörper oder versteckte, unzugängliche Hohlräume konzipiert, die nur schwer zu reinigen oder zu prüfen wären. Alle Oberflächen sind leicht zugänglich und vermeiden durch ihre horizontale Neigung Flüssigkeitsansammlungen. Schläuche, Zylinder und Pneumatik Systeme werden von der Lebensmittelzone weggeführt. Die Unterseite der Antriebszone ist völlig frei von Komponenten und ermöglicht eine effiziente Wartung.

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