Auf der Anuga FoodTec in Köln präsentiert der Technologiekonzern GEA vom 20. bis 23. März 2018 die Zukunft der Nahrungsmittelverarbeitung mit innovativen Maschinen und ganzheitlichen Lösungen. Der führende Kompetenzpartner legt sein Augenmerk während der globalen Leitmesse auf die Themen „Innovations & Liquids“ und zeigt in Halle 10.2 Stand A-090-C-119 eine Vielzahl an Neuheiten und Serviceleistungen für die Prozesstechnologie in den Bereichen Verarbeitungs- und Verpackungstechnik.

Zu den zahlreichen Highlights zählen unter anderem der GEA MaxiFormer – ein rotierendes Trommelkonzept für das Formen von Fleisch, der GEA CombiPlus – eine neue Lösung zur Herstellung von Pasta-Filata-Käse, der GEA S-Tech Spiralfroster mit neuen Features sowie die Hochdruckpumpe GEA Hilge HYGIA H für den Einsatz in Molkereien. Bei der Weiterentwicklung des Hightech-Angebotes legen die GEA Ingenieure großen Wert auf nachhaltige Lösungen, die einen schonenden und gleichzeitig effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen ermöglichen und Kunden Wettbewerbsvorteile verschaffen – egal ob mit einzelnen Maschinen, kompletten Produktionslinien oder mit den zahlreichen Serviceprodukten. 

Eine wesentlich verbesserte Struktur und Qualität für geformtes Fleisch

Eine wesentlich verbesserte Struktur und Qualität für geformtes Fleisch GEA MaxiFormers. Die Maschine beinhaltet ein rotierendes Trommelformkonzept, das die GEA Produktlinie für die Großproduktion natürlich aussehender Geflügel-, Schweine- oder Fleischersatzprodukte ergänzt. Der sehr geringe Fülldruck, der von der Maschine auf das zu formende Produkt ausgeübt wird, führt im Ergebnis zu einer wesentlich verbesserten Struktur und Qualität. Darüber hinaus wird der Produktverlust bzw. -austritt – die sogenannte Verschmierung – erheblich reduziert. Durch den Einsatz von Druckluftimpulsen und den Verzicht von Wasser zum Lösen der Produkte aus der Trommel wird der Formprozess sauberer und leiser und senkt die Betriebskosten.

Neue Technologie-Feature des Spiralfrosters

GEA S-Tec Spiralfroster und Chiller stehen für höchste Hygienestandards mit vollständig verschweißter Lebensmittelzonenstruktur, offenen Profilen, vollverschweißter modularer Bodenkonfigurationsoption und hocheffizienten Cleaning-in-Place-Optionen. Der Spiralfroster ist für die Handhabung von Kapazitäten bis zu sieben Tonnen pro Stunde ausgelegt. Erfahrene Ingenieure entwickelten präzise Spezifikationen auf Basis der Produkteigenschaften, Kapazitäten, des Platzbedarfs und der Linienanordnung. Eine effektive horizontale Luftströmung in voller Höhe und eine exakte Lufttemperaturkontrolle gewährleisten die optimale Gefrier- und Kühlleistung sowie Produktqualität. Unter Verwendung eines automatischen Reifentfernungssystems (Snow Removal System = SRS) oder bei sequenziellem Abtaubetrieb (Sequential Defrost = SD) kann bei spezifischer Kühlauslegung ein Betrieb zwischen acht Stunden bis zu 14 Tagen ohne Abtauunterbrechung erfolgen. In Kombination mit GEA Kühlsystemen bieten die Gefriergeräte die leistungsfähigste und wirtschaftlichste Lösung für die Lebensmittelanwendung. Das CALLIFREEZE-System, die revolutionäre GEA Gefrierprozesssteuerung misst kontinuierlich den Füllstand des Gefrierguts am Gefriertrichter und passt Gefrierzeit, Lufttemperatur und Lüftergeschwindigkeit an, um die genaue Gefrierqualität bei minimalem Energieverbrauch zu erreichen.

Combi Plus: Höchste Effizienz und Flexibilität für Produzenten von Pasta-Filata-Käse

Die neueste Entwicklung von GEA im Bereich kontinuierlicher Filiermaschinen ist die ideale Lösung für Hersteller von Pasta-Filata-Käse, die sich höchste Flexibilität im Produktionsprozess und exzellenten Ertrag bei gleichzeitig moderaten Wartungskosten wünschen. Mit einer Kapazität von 1.000 bis über 6.000 kg/h eignet sich Combi Plus für die Herstellung von vielen verschiedenen Pasta-Filata-Sorten wie Pizza-Käse oder Scamorza – ausgehend von Milch, handelsüblichem Käsebruch oder Mischungen aus beiden. Durch die doppelte Einspeisung der Heizflüssigkeit kann sie traditionell mit Wasser, aber auch mit Wasser und Dampf oder nur mit Dampf betrieben werden. Rotierende Paddel mit variabler Abmessung machen die kontinuierliche Filiermaschine im Produktionsprozess vielseitig und flexibel einsetzbar. Gleichzeitig erhöht Combi Plus den Ertrag, senkt die Betriebskosten und reduziert den Energie- und Wasserverbrauch.

Hygienische Pumpenbaureihe erweitert

GEAs Pumpen-Kompetenzzentrum in Bodenheim schickt 2018 die komplett neu entwickelte Hochdruckpumpe für den Einsatz in Molkereien zur Anuga FoodTec nach Köln: Die GEA Hilge HYGIA H ist für Systemdrücke bis zu 64 Bar ausgelegt und für Filtrationsprozesse in der Milchindustrie konzipiert, wo sie Flüssigkeiten ebenso wie homogene, luft- oder gashaltige Medien pumpt. Sie wird in zwei Baugrößen angeboten, von der die große Variante angetrieben durch einen 45-Kilowatt-Motor einen Volumenstrom von bis zu 200 Kubikmetern fördert und eine Förderhöhe von maximal 70 Meter erreicht. 

Für die neue Hochdruckpumpe der H-Reihe stand die hygienische Pumpenbaureihe GEA Hilge HYGIA Pate, die durch ihre hohe Oberflächengüte und Anpassungsfähigkeit für eine Vielzahl an Fördermedien und Anwendungen geeignet ist. Sie kann dank des neuen Konzepts der Motoranbindung im Baukastenprinzip mit den unterschiedlichsten Motoren ausgestattet werden und erfüllt dadurch internationale Normen und Spezifikationen. Die GEA Hilge HYGIA H ist ebenso wie die Baureihen HYGIA K und HYGIA Adapta für den US-amerikanischen Markt 3A-zertifiziert. Dort plant GEA für sein GEA Hilge-Pumpensortiment den großangelegten Markteintritt im Jahr 2018.

GEA Service-Produkte live erleben

Im Rahmen des Programms GEA SAFEXPERT™ wird eine systematische Untersuchung der Anlagen auf Biofilm und entsprechende Bakterienspezies vorgenommen. Der Biofilm wird vollständig entfernt, um Produktsicherheit und -qualität zu erhöhen. Da so die Nennleistung der Anlagen konsequent erreicht wird, profitiert der Kunde von einem hohen Return on Investment.

Als weiteres Highlight im Bereiche Service wird die neue GEA IO-Steuerungsgeneration präsentiert, die für alle Separatoren und Dekanter vereinheitlicht wurde. Bei der Entwicklung der Steuerung stand die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Die Anzeigen sind konsequent bereinigt, die verwendete Symbolik ist selbsterklärend und der Farbcode orientiert sich an internationalen Standards, seien es Ampelfarben für Zustände oder die im Anlagenbau übliche Norm für die Kennzeichnung von Rohrleitungen. IO kann dabei nicht nur steuern und anzeigen, IO kann auch bewerten. Auf einen Blick erkennt der Kunde, wie gut die Energieeffizienz der Zentrifuge ist, ob die Leistung gut ist und wie gut sie trennt.

Im Vorfeld und während der Messe findet ein breit gefächertes Rahmenprogramm mit zahlreichen Konferenzen zu aktuellen Themen der nahrungsmittelverarbeitenden Industrie statt. GEA Ingenieure und Manager beteiligen sich mit Vorträgen während der Konferenzen und sind als Redner bei Diskussionsrunden zu Gast. Die Experten stellen Lösungsmöglichkeiten zu den verschiedenen Trendthemen vor und geben Anregungen für eine nachhaltige und wirtschaftliche Entwicklung im Verarbeitungsprozess. 

GEA auf der Anuga FoodTec: Halle 10.2, Stand A-090-C-119

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