Jeannes Erfolgsgeschichte

Verliebt in Biochemie und Pharmazie

„Mein Kindheitstraum war es, Ärztin zu werden“, verrät Jeanne. „Das änderte sich jedoch, als ich in der Sekundarstufe an einer Exkursion zu einem Pharmaunternehmen teilnahm. Ich war überaus beeindruckt von der Art und Weise, wie die Leute dort arbeiteten, und dachte mir: ‚Wow, ich möchte später auch in einem Unternehmen wie diesem arbeiten und Medikamente entwickeln, die Menschen auf der ganzen Welt helfen.‘ An jenem Tag war ich regelrecht verliebt in die Biochemie (lacht) und wusste schlagartig, dass ich Ingenieurin der Biochemie würde. Nach dem Schulabschluss wollte ich im Ausland studieren. Ich sprach bereits fließend Englisch und Französisch, hätte somit in Großbritannien, den USA, Frankreich oder Kanada studieren können, entschied mich aber bewusst für Deutschland. Der einfachste Weg ist also wirklich nicht mein Ding (lacht). Mein erstes Ziel bestand darin, die deutsche Sprache zu erlernen. Anschließend blieb ich in Deutschland und absolvierte dort mein Ingenieursstudium. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass man alles schafft, wenn man es wirklich will. Nach dem erfolgreichen Studium begab ich mich auf die Suche nach einem Job in der Pharmabranche. Auf der Website einer Jobbörse stieß ich zufällig auf den Namen GEA. Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: Das Bewerbungsgespräch dauerte zweieinhalb Stunden und je mehr ich über GEA erfuhr, umso sicherer war ich mir, dass ich für dieses Unternehmen arbeiten wollte. 2011 wurde ich vom Unternehmen als Verfahrenstechnikerin im Geschäftsbereich Pharma am Standort Hildesheim nahe Hannover eingestellt. Mission erfüllt!“

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass man alles schafft, wenn man es wirklich will.

Quelle des Glücks

„Ich bereue meine vor acht Jahren getroffene Entscheidung in keinster Weise.“ Inzwischen bin ich verheiratet und habe drei kleine Kinder, aber ich bin nie für längere Zeit in Elternzeit gegangen, noch habe ich in Teilzeit gearbeitet. Sie sehen, mein Job ist mir wirklich wichtig und ich bin der Ansicht, dass man alles geben muss, um voranzukommen. Ich mag meine Aufgaben als Projektingenieurin und habe es schon weit gebracht. Dennoch habe ich noch jede Menge mehr zu bieten. Ich bin von Natur aus neugierig und öffne gerne neue Türen, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Kürzlich habe ich zum Beispiel durch die Arbeit an einem großen GEA Auftrag im Pharmabereich einen enormen Motivationsschub erhalten. Der Druck war enorm, und in der Engineering-Vorphase hatte unser Team sechs Wochen Zeit, um zu zeigen, was in uns steckt. Während dieser Zeit habe ich viele Dinge zum allerersten Mal im Leben gemacht (lacht) und dabei unglaublich viel gelernt. Als der Auftrag bestätigt wurde, war ich sehr stolz auf meinen Beitrag zu unserem Erfolg. Aber dies war natürlich erst der Anfang: Ich finde es aufregend zu beobachten, wie das Projekt allmählich Gestalt annimmt, Schritt für Schritt. Und auch die Tatsache, dass ich die Gelegenheit habe, nach Chicago zu reisen, um dem Kunden vor Ort bei der Installation und Inbetriebnahme zu helfen – ein tolles Gefühl. Mit eigenen Augen zu sehen, wie zufrieden der Kunde mit unserem hochwertigen Endprodukt ist, stellt für mich eine regelrechte Quelle des Glücks dar.“

Mit eigenen Augen zu sehen, wie zufrieden der Kunde mit unserem hochwertigen Endprodukt ist, stellt für mich eine regelrechte Quelle des Glücks dar.

Das Unmögliche ist keine Tatsache, sondern eine Meinung.

„Ob es für mich einen Nachteil bedeutet, als afrikanische Frau Teil eines überwiegend deutschen Teams zu sein?“ Nein, warum sollte es ein Nachteil sein? Selbst an der Uni war ich oft die einzige Studentin afrikanischer Herkunft, aber das kann keine Ausrede für mangelnden Erfolg sein. Hier im Geschäftsbereich Pharma von GEA betrachten wir uns als eine große Familie und es gibt immer Kollegen, die gerne jede erdenkliche Frage beantworten. Meiner Meinung nach kann der Mensch alles erreichen, solange er aufgeschlossen bleibt. Ja, ich stamme von einem anderen Kontinent, aber ich kann und möchte unvoreingenommen sein und gut mit Leuten unterschiedlichster Herkunft und Gesinnung auskommen. Was zählt ist das Endergebnis, das wir gemeinsam erzielen. Was zählt ist die Bereitschaft eines jeden von uns, zwecks Kundenzufriedenheit sein Bestes zu geben. Wissen Sie, ich bin jetzt 36, aber überzeugt, dass ich weiterhin wachsen und lernen kann. Beispielsweise würde ich gerne einen MBA-Abschluss erwerben und für GEAs Unterstützung hierbei wäre ich überaus dankbar. In Zukunft will ich nämlich noch höher hinaus. Ich möchte mich weiterentwickeln und mit meiner Erfolgsgeschichte andere inspirieren. Ignorieren Sie die Hindernisse und glauben Sie daran, dass nichts unmöglich ist; verlassen Sie Ihre sicheren vier Wände, indem Sie neue Türen öffnen und entdecken, was sich dahinter verbirgt. Das ist der Geist, der mich nach Deutschland gebracht hat, und der gleiche Geist treibt mich an, den Rest der Welt zu sehen. Ich gehe dorthin, wo ich etwas bewirken kann; ich gehe dorthin, wo GEA mich braucht (lacht).“

Ignorieren Sie die Hindernisse und glauben Sie daran, dass nichts unmöglich ist; verlassen Sie Ihre sicheren vier Wände, indem Sie neue Türen öffnen und entdecken, was sich dahinter verbirgt.

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