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Treibhausgasemissionen

Seit 2017 zeigt GEA die durch KPMG nach ISAE 3000 geprüften Daten des jeweiligen Berichtsjahres. Ab dem Jahr 2018 hat GEA zudem die Darstellung der CO2-Äquivalente über alle drei Scopes auf Regionen umgestellt, wie es auch CDP verlangt. Die Datenreihe umfasst die Jahre 2017 bis 2019.

GEA maß 2019 den CO2-Ausstoß der 78 größten Standorte, die Produktion, Service und Verwaltung einschließen. 

Mit dem Berichtsjahr 2019 beginnend berichtet GEA für solche Länder, in denen die Energieversorgungsunternehmen zuverlässige Angaben über den Energieträgermix liefern können, die auf dieser Grundlage ermittelten marktbasierten CO2-Äquivalente (im Rahmen von Scope 2). Die marktbasierte Berechnung konnte im Berichtsjahr für Deutschland und Neuseeland erfolgen.

Weltweit werden die Kennzahlen des Energieverbrauchs über ein einheitliches System gesammelt und wie folgt berichtet:

  • Scope 1 – Direkte Treibhausemissionen: Hierunter fasst GEA die Verbräuche der Treibstoffe wie Öle, verschiedene Gase, Diesel und Benzin zusammen. 
  • Scope 2 – Indirekte Treibhausemissionen: GEA berichtet über Strom, Wärme, Dampf und Kühlung (standortbezogen nach IEA-Umrechnungsfaktoren bzw. marktbasiert). 
  • Scope 3 – Erweiterte Treibhausemissionen: Diese Kennzahl beinhaltet aktuell nur die Berichterstattung der Geschäftsreisen. 
  • Intensität – Ratio Treibhausgasemissionen/GEA Umsatz 

Weitere Informationen zur Berechnungsmethode der CO2-Emissionen 2019 finden sich auf der Website gea.com als „Begleitende Erläuterungen zur Umweltberichterstattung“. Der Darstellung liegen, sofern nicht marktbasiert ermittelt, die Umrechnungsfaktoren des GHG Protocol/ IEA (11/2019) – IEA 2019 zugrunde.

Direkte Treibhausgasemissionen (Scope 1), in Tonnen von CO2-Äquivalenten

2019K 2018* K 2017K
Asien Pazifik (ohne China) 548 562 529
China 492 472 373
DACH & Osteuropa 19.166 18.737 23.772
Lateinamerika 7 5 9
Nordamerika 6.397 8.150 7.199
Nord- und Mitteleuropa 1.611 1.402 1.356
Westeuropa, Naher Osten & Afrika 8.490 7.799 8.595
GEA gesamt 36.711 37.127 41.833

K) Geprüft von KPMG
*) Aufgrund von Zuordnungs- und Berechnungsveränderungen wurde 2018 die Basis der meldenden Standorte berichtigt.

Indirekte energiebezogene Treibhausgasemissionen (Scope 2),
in Tonnen von CO2-Äquivalenten
2019 K 20181 K 2017K
standortbezogen marktbasiert2
Asien Pazifik (ohne China) 1.569 1.466 1.463 1.340
China 5.702 5.702 4.779 4.614
DACH & Osteuropa 17.925 13.701 18.661 19.628
Lateinamerika 101 101 97 109
Nordamerika 5.946 5.946 6.107 5.513
Nord- und Mitteleuropa 2.659 2.659 2.459 3.472
Westeuropa, Naher Osten & Afrika 2.865 2.865 1.995 2.248
GEA gesamt 36.768 32.441 35.561 36.925

K Geprüft von KPMG
1) Aufgrund von Zuordnungs- und Berechnungsveränderungen wurde 2018 die Basis der meldenden Standorte berichtigt.
2) marktbasiert 22 Standorte in Deutschland und Neuseeland

Erweiterte Treibhausgasemissionen (Scope 3), in Tonnen von CO2-Äquivalenten 2019 K 2018 1 K 2017K
GEA gesamt 18.412 21.021 15.958
Gesamt-Treibhausgasemissionen (Scope 1,2,3),
in Tonnen von CO2-Äquivalenten
2019 K 20181 K 2017K
standortbezogen marktbasiert2
GEA gesamt 91.890 87.564 93.709 94.716
Ratio Tonnen von CO2-Äquivalenten zum GEA Umsatz 18,83 17,94 19,40 20,59
K) Geprüft von KPMG
1) Aufgrund von Zuordnungs- und Berechnungsveränderungen wurde 2018 die Basis der meldenden Standorte berichtigt.
2) marktbasiert 22 Standorte in Deutschland und Neuseeland

Im Vergleich zu 2018 emittierte GEA durch seine Geschäftstätigkeiten bei knapp über dem Vorjahreswert liegendem Umsatz weniger Treibhausgase (Scope 1). GEAs Initiativen zur Optimierung der Energieeffizienz an den Standorten wirkten sich günstig aus und minderten den Ausstoß an CO2-Äquivalenten im Scope 1. In Summe konnte GEA 2019 seine Treibhausgasemissionen sowohl in absoluten Werten als auch in Relation zum Umsatz senken. Damit erreichte GEA im Berichtsjahr die mit dem Vorstand abgestimmte Zielvorgabe einer Reduktion der CO2-Emissionen um 1,5 Prozent (auf vergleichbarer Basis, also vor Veränderungen durch marktbasierte Berechnung): Unter Zugrundelegung der IEA-Umrechnungsfaktoren betrug der (vergleichbare) Rückgang -2,95 Prozent, bei marktbasierter Berechnung -8,04 Prozent.

GEA arbeitete auch 2019 an Erweiterungen der Klimaberichterstattung und führt aktuell mehrere interne Projekte zu diesem Thema durch. Dabei wird beispielsweise geprüft, wie Treibhausgasemissionen in der gesamten Wertschöpfungskette (Upstream/Downstream) erfasst, gesteuert und berichtet werden können; allerdings unterliegen solche Emissionen häufig nicht bzw. nicht vollständig der direkten Kontrolle durch GEA, etwa beim Gütertransport oder beim Bezug von Edelstahl.

Energieaudits

Seit 2015 müssen Unternehmen, die nicht zu den kleinen und mittleren Unternehmen nach Definition der EU-Kommission zählen, alle vier Jahre ein Energieaudit durchführen. Dazu verpflichtet sie das Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G). Es beruht auf den europarechtlichen Vorgaben der Energieeffizienzrichtlinie (Richtlinie 2012/27/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25.10.2012). Im Berichtsjahr 2019 waren die Energieaudits fällig und wurden erfolgreich durchgeführt. Die aufgezeichneten Energieeinsparpotenziale an den Standorten wurden systematisch erfasst; sie werden auf ihre Umsetzbarkeit geprüft, die anschließende Realisierung wird nachverfolgt.

> 2,95 % CO2-Reduktion 2019 (location-based) 
> 8,04% CO2-Reduktion 2019 (market-based) 

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SCORE: A-

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