Umwelt

Gemeinsamer Managementansatz für Qualität, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit und Umwelt

2016 legte GEA in der „Quality, Health, Safety and Environment (QHSE) Policy“ eine klare Qualitäts-, Gesundheits-, Arbeitssicherheits- und Umweltpolitik fest: 

GEA führt alle Geschäftsaktivitäten im Einklang mit den Werten und ethischen Prinzipien, dargelegt im Verhaltenskodex und den Codes of Conduct, die die Grundsätze sozialer Verantwortung definieren, aus. Die „QHSE-Policy“ beinhaltet im Wesentlichen:

  • Identifizierung, Analyse und wirksame Beherrschung aller Qualitäts-, Gesundheits-, Arbeitssicherheits- und Umweltrisiken im Rahmen der Geschäftsaktivitäten
  • Schaffung eines unfall- und vorfallfreien Arbeitsbereiches zur Verhinderung von Berufskrankheiten
  • Umweltschutz und Verringerung des Energieverbrauchs, des Abfallaufkommens und 
  • der Emissionen
  • Bereitstellung und Pflege von angemessenen Technologien, Werkzeugen und Verfahren, die 
  • die Erreichung der Ziele unterstützen
  • Integration von QHSE in die Geschäftsstrategie und die täglichen Prozesse

GEA teilt diese Unternehmensstandards allen Personen mit, die für oder im Auftrag der Gesellschaft tätig sind, und bezieht sie aktiv in die Anwendung dieser Politik ein. Sie wird an allen Standorten bekannt gegeben und steht der Öffentlichkeit auf der Unternehmenswebsite gea.com zur Verfügung.

Ergänzend zur QHSE-Policy werden seit dem Geschäftsjahr 2017 konkrete Ziele definiert.

Emissionen und Energieverbrauch

GEA beteiligte sich auch 2017 an der Umfrage des „Carbon Disclosure Project“ (CDP) beteiligt. Das CDP ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, in der zurzeit mehr als 800 institutionelle Investoren organisiert sind. Sie erhebt jedes Jahr Informationen über die Strategien der großen börsennotierten Unternehmen zur Bekämpfung des Klimawandels sowie deren unternehmensspezifische Treibhausgasemissionen. Die Ergebnisse werden anschließend aktuellen und potenziellen Investoren zur Verfügung gestellt. In der Umfrage gibt GEA regelmäßig auch über Risiken und Chancen aus dem Klimawandel sowie über Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes Auskunft.

Im Nachhaltigkeitsbericht 2017 stellt GEA erstmals durch KPMG nach ISAE 3000 geprüfte Daten des Berichtsjahres zeitnah dar. Die Werte für die Jahre 2016 und  2015 wurden berichtet. Nähere Informationen zur Berechnungsmethode von CO2-Emissionen finden Sie hier.

Weltweit werden die Kennzahlen des Energieverbrauchs über ein einheitliches System gesammelt:

  • Scope 1 – Direkte Treibhausemissionen: Hierunter fasst GEA die Verbräuche der Treibstoffe wie Öle, verschiedene Gase, Kohle sowie Diesel und Benzin zusammen.
  • Scope 2 – Indirekte Treibhausemissionen: GEA berichtet über Strom, Wärme, Dampf und Kühlung.
  • Scope 3 – Erweiterte Treibhausemissionen: Diese Kennzahl beinhaltet aktuell nur die Berichterstattung der Geschäftsreisen. 
Direct Greenhouse Gas Emissions (Scope 1), in tons of CO2 equivalent 2017¹  2016 2015
GEA’s total 33,332 39,348 40,318
Business Area Equipment 24,688 24,321 25,001
Business Area Solutions 7,988² 14,341 14,703
Global Corporate Center & Shared Service Center 656 686 614

¹) Audited by KPMG
²) Due to changes in classification and computation, the reference base of reporting sites was adjusted in 2017. 

Indirect Greenhouse Gas Emissions (Scope 2), in tons of CO2 equivalent 2017¹  2016 2015
Business Area Equipment 28,280 28,885 30,278
Business Area Solutions 9,971 10,871 11,794
Global Corporate Center & Shared Service Center 260 315 285
GEA’s total 38,511 40,071 42,357

¹) Audited by KPMG

Other Indirect Greenhouse Gas Emissions (Scope 3), in tons of CO2 equivalent 2017¹  2016 2015²
GEA’s total 15,958 19,167 19,558

¹) Audited by KPMG
²) The 2015 key figure was recalculated with retroactive effect

Total – Greenhouse Gas Emissions (Scope 1, 2, 3), in tons of CO2 equivalent 2017¹  2016 2015
GEA’s total 87,801 98,586 102,233

¹) Audited by KPMG

Insbesondere durch eigene Initiativen zur Optimierung der Energieeffizienz konnte GEA die Treibhausgasemissionen weiter senken. Dies gelang in erster Linie durch geringeren Verbrauch fossiler Brennstoffe.

Eine weltweite Abfrage aus 2017 ergab, dass allein an 22 Produktionsstandorten in 53 lokalen Projekten an einer Reduktion der Treibhausgasemissionen gearbeitet wird.

Wasser und Abfall

GEA hat 2017 mit der weltweiten Erfassung von Wasserverbrauch und Abfällen begonnen, um erstmals ein konzernweites Berichtswesen für diese Themen zu etablieren. Eine umfangreichere Umweltberichterstattung ist auch seitens der Kunden und Investoren gewünscht.

Eine konzernweite Abfrage hat ergeben, dass zwölf lokale Projekte auf eine Reduktion des Frischwasserverbrauchs zielen..