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Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben für GEA höchste Priorität. Über die gesetzlichen Anforderungen hinaus sieht sich GEA in der Pflicht, die eigenen Mitarbeiter, Menschen, deren Arbeitsplatz von GEA kontrolliert wird oder die im Auftrag von GEA arbeiten, sowie im Rahmen der Einflussmöglichkeiten die Mitarbeiter der Kunden und Lieferanten zu schützen.

In der QHSE-Organisation von GEA sorgt die Excellence-Ebene dafür, dass Verträge mit Kunden und Lieferanten/Unterauftragnehmern im Einklang mit den GEA Standards stehen und entsprechende Passagen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie zugehörige Verfahrensweisen enthalten; die Governance-Funktion stellt das mit Standardprozessen sicher. 

Kennzahlen Arbeitssicherheit 2019 K 2018 K 2017 K
Anzahl Arbeitsunfälle 232 243 242
Anzahl Ausfalltage 5.202 4.786 6.716
Lost Day Frequency Rate1 5,68 5,97 6,18
Lost Day Severity Rate2 127,44 117,58 172,18
Beinahe-Unfälle (Proactive Injury Rate, PAIR)3 128,71 145,76 97,1
Gesamt-Verletzungsrate (Total Injury Rate, TIR)3 33,46 37,88 45,2
Unfallfreie Standorte, in Prozent aller Standorte 76 60 53

K) Geprüft von KPMG
1) Unfallhäufigkeit: Unfälle mit Ausfallzeit je eine Million geleisteter Arbeitsstunden, GEA zählt seit 2018 Ausfallzeiten bis zu 182 Tage gemäß Europäischer Statistik für Arbeitsunfälle (ESAW), zuvor galten 365 Tage
2) Unfallschwere: Ausfalltage nach Unfällen je eine Million geleisteter Arbeitsstunden, GEA zählt seit 2018 Ausfallzeiten bis zu 182 Tage gemäß ESAW, zuvor galten 365 Tage
3) je eine Million geleisteter Arbeitsstunden

Accidents at work Days lost by place of performance

Sicherheitsmanagement

GEA kommt der Fürsorgepflicht für seine Mitarbeiter auch durch ein umfassendes Sicherheitsmanagement nach. Beispielsweise beschreibt das „Major Incident Management Manual“, wie bei risikobehafteten Vorfällen vorzugehen ist, die sich potenziell auf die Sicherheit, den Betrieb oder den Ruf von GEA oder die Sicherheit, Gesundheit und das Leben von Mitarbeitern oder anderen Interessengruppen auswirken können. 

Das GEA Security Management bietet schon im Vorfeld einen umfangreichen Service, auf den sich Mitarbeiter, die für GEA auf Dienstreisen weltweit unterwegs sind, verlassen können. Für alle Regionen der Erde stehen ihnen detaillierte Gefährdungsbeurteilungen sowie Reise- und Sicherheitsinformationen zur Verfügung. GEA ist seit 2019 Mitglied in der ASW West (Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft West e.V.), die eine branchenübergreifende Plattform für einen Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Herausforderungen bietet, sowie in der Global-Player-Initiative des Bundeskriminalamts (BKA), die nicht nur einen direkten Kontaktpunkt beim BKA bereitstellt, sondern auch den Austausch großer deutscher Unternehmen bis hin zur tatsächlichen Zusammenarbeit im Krisenfall fördert. 

Im Zuge der Reisevorbereitung können bereits präventive Maßnahmen erörtert und geplant werden. Für besonders betroffene Gruppen (Service, Vertrieb, Mitarbeiter für geplante Großprojekte und -baustellen in Risikoländern) werden Trainings angeboten. 

2019 wurde außerdem das interne Krisenmanagement erweitert und verbessert; eine ganztägige Vortragsreihe mit Top-Führungskräften von GEA, Bundeskriminalamt und Beratern (darunter auch ein ehemaliges Entführungsopfer) fand im Herbst 2019 als Training für das im Major Incident Management Manual vorgesehene Krisenbewältigungsteam statt. Eine Übung dieses „Incident Management Teams“ ist für das Jahr 2020 geplant.

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