Gesellschaftliches Engagement

Als weltweit tätiges Unternehmen beteiligt sich GEA an einer Vielzahl regionaler und lokaler Initiativen und Projekte und tauscht sich in circa 100 Fach- und Branchenverbänden zu Fach- und Marktthemen aus. So ist GEA Mitglied im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), in dessen 2017 gegründetem Arbeitskreis „Corporate Responsibility“ GEA auch aktiv mitwirkt. Eine Aufstellung der wesentlichen Mitgliedschaften von GEA findet sich auf gea.com. Sie werden in der Regel dezentral an den Standorten eigenverantwortlich gesteuert.

Sponsoring

Gesellschaftlich engagiert sich GEA – zum Beispiel in Form von Sponsoringaktivitäten – schwerpunktmäßig für karitative Projekte im direkten Wirkungsfeld der GEA Standorte sowie für weitere Aktionen mit Bezug zum Maschinenbau und zum Bereich Innovation. So hat beispielsweise GEA am Standort Parma, Italien, im Berichtsjahr eine Lebensmittelspende an die Tafel Banco Alimentare übergeben. Banco Alimentare sammelt, lagert und verteilt Nahrungsmittel an Wohltätigkeitsorganisationen für Bedürftige in Parma. GEA in York, USA, hat zum zweiten Mal das Children‘s Miracle Network unterstützt. Die Spende geht an Kinderkrankenhäuser in der Region, um kritische Behandlungen und Gesundheitsdienste, medizinische Geräte und karitative Versorgung zu finanzieren.

OxyCheck-Qualitätskontrolle von MAP Verpackungen

Save food

2017 leistete GEA mit der Innovation GEA OxyCheck einen Beitrag im Kampf gegen Nahrungsmittelverschwendung, wie es in den Statuten von Save Food steht. Save Food ist eine gemeinsame Initiative der Welternährungsorganisation FAO, des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), der Messe Düsseldorf und der interpack. GEA und weitere Mitglieder engagieren sich dafür, Lebensmittelverluste entlang der Wertschöpfungskette zu reduzieren. GEA ist der Ansicht, dass der Fehlentwicklung der vergangenen Jahre nur durch maximale Produktsicherheit entgegenzuwirken ist. Deshalb befähigt GEA die Industrie, Nahrungsmittel sicher herzustellen und schon in der Produktion Ausschuss zu vermeiden. Erfahren Sie mehr in unseren Technology Talks...

Viel Zeit verbrachten die Gründer in den Räumlichkeiten der MassChallenge in Lausanne und arbeiten am MilkBuddy. Von links nach rechts: Alexander Schwenker, Peter Peters, Jannik Desel und Bünyamin Akay (GEA)

Nachwuchs fördern

GEA schickte 2017 erstmals ein junges Entwicklerteam aus dem Konzern zur MassChallenge in die Schweiz, wo GEA seit 2016 Gründungsmitglied ist. MassChallenge ist eine Nicht-Regierungsorganisation, die Start-up-Unternehmen Zugang zu einem globalen Mentorennetzwerk und Venture-Capital-Investoren ermöglicht, ohne selbst Anteile an Start-ups zu erwerben. Mentorengespräche, Praxistests und Workshops halfen GEAs Jungunternehmern, ihre Geschäftsidee auszuarbeiten: So entstand die Idee zu einer mobilen Engineering-Lösung zum Sammeln, Verarbeiten und Transportieren von Milch, die sich in erster Linie an Entwicklungs- und Schwellenländer richtet. Erfahren Sie mehr über MassChallenge...

Exploration Days

Bildungsprojekte

In Deutschland existiert darüber hinaus eine Vielzahl von GEA Kooperationen mit Schulen und Hochschulen. Die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und Unternehmen fördert den Übergang in die Arbeitswelt und die Berufs- und Studienorientierung von Schülern, um künftig genügend Nachwuchs insbesondere in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen zu finden. Deswegen engagiert sich der größte GEA Standort Oelde im Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft, das u. a. Informationsveranstaltungen in den beteiligten Schulen, Bewerbungstrainings für Schüler sowie gemeinsame Projekte von Schülern und Auszubildenden umfasst.

  • Ing.meet.safety - Ebenfalls in Oelde trafen sich erstmals angehende Ingenieure, um das Thema Arbeitssicherheit in der Praxis eines global produzierenden Technologiekonzerns kennenzulernen. GEA Verantwortliche zeigten, wie wichtig Produkt- und Maschinensicherheit, Arbeitsschutz, Gesundheitsprävention und Qualitätsmanagement  für das Wohl der eigenen Mitarbeiter und des Kunden sind. Die Seminarreihe „ing.meet.safety“ wird vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) initiiert. Erstes Partnerunternehmen war GEA.
  • Auslandspraktika - Am Standort Niederahr hat GEA mit einer benachbarten Berufsschule eine Bildungspartnerschaft aufgebaut. Gemeinsam beteiligen sie sich am XarXa-Projekt, in dem mehr als 20 europäische Städte seit 1999 europaweit Auslandsaufenthalte und Arbeitserfahrungen in verschiedenen Unternehmen ermöglichen. Durch XarXa kommen Auszubildende anderer europäischer Länder für ein Praktikum zu GEA, im Berichtsjahr beispielsweise aus Finnland und Spanien. 
  • Industriekontaktforum - Der Förderung qualifizierten Nachwuchses dient auch das 2017 bereits zum zehnten Mal veranstaltete Industriekontaktforum am GEA Standort in Büchen, Deutschland. Es wurde erneut gemeinsam von den Experten für Brauerei- und Milchwirtschaft ausgerichtet. Rund 40 Studenten der HAW Hamburg, der Hochschulen Flensburg, Hannover und Fulda erhielten einen Einblick in die Arbeit eines Projektingenieurs.
  • Faszination Technik - Besonderes Augenmerk legt GEA auf Engagements zur Förderung von Kindern und Jugendlichen. Sie sollen unter anderem möglichst früh die Faszination Technik erleben. Am Standort Oelde beginnt das z. B. mit den „Stöbertagen“ bereits im Vorschulalter. Kindergarten-Gruppen besuchen dabei GEA und lernen den Umgang mit Werkzeugen und Maschinen und entdecken die Technik für sich. Darüber hinaus werden verschiedene Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten durch GEA unterstützt.
Sheltered workshop

Inklusion

Ein erfolgreiches Beispiel für Inklusion von Menschen mit überwiegend geistiger Behinderung ist die Integration von Mitarbeitern der HLW (Hinterländer Werkstätten, Dautphetal) in den GEA Produktionsbetrieb in Biedenkopf-Wallau, Deutschland. Hier werden hochmoderne Nahrungsmittelverarbeitungs- und Verpackungsanlagen gefertigt. War die Gruppe der HLW anfangs in einem separaten Bereich der GEA Fertigung beschäftigt, sind die Mitarbeiter inzwischen in diversen Tätigkeitsfeldern im gesamten Betrieb eingesetzt und voll in die Belegschaft integriert.