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Verantwortungsvoll Werte schaffen

Weltweit zählt die Herstellung von veredelten Nahrungsmitteln und Getränken zu den stabilsten Wachstumsmärkten, für die auch in den nächsten Jahrzehnten mit einem stetigen Wachstum zu rechnen ist. Als börsennotiertes Unternehmen ist GEA seinen Investoren in besonderer Weise verpflichtet.

Business and Governance

Der Fokus richtet sich auf Wachstum, operative Effizienz und Liquiditätsmanagement. Den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern und dadurch profitables Wachstums zu realisieren, sind vorrangiges Ziel von GEA. 

Untrennbar damit verbunden ist korrektes Verhalten. Beim Streben nach nachhaltiger Wertschöpfung ist Corporate Governance ein wesentliches Element der Unternehmensführung, das jeden Bereich des täglichen Handelns im Konzern durchdringt. 

Qualität, Effizienz und Sicherheit sowie korrektes Verhalten im Rahmen der wirtschaftlichen Tätigkeit sind den GEA Kunden nicht nur in Hinblick auf GEA Produkte und Dienstleistungen, sondern entlang der gesamten Lieferkette wichtig. Nur die Einhaltung grundlegender Compliance-Standards sowie Arbeitssicherheit und Umweltschutz auch in der Liefer- und Wertschöpfungskette stellen das notwendige Vertrauen für eine langfristige Geschäftsbeziehung sicher und genießen daher höchste Aufmerksamkeit. 

Compliance management

Compliance gilt als konzernweites Prinzip zur Einhaltung von Recht, Gesetz und unternehmensinternen Richtlinien. Alle Mitarbeiter von GEA sind gehalten, dafür zu sorgen, dass in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich keine Compliance-Verstöße begangen werden.  

Um die schwerwiegenden Auswirkungen möglicher Compliance-Verstöße zu vermeiden, begegnet GEA diesen Risiken mit einem im Berichtsjahr aktualisierten Compliance-Management- System zur Analyse, Information und Aufklärung, Kontrolle, Prozessdefinition und Überwachung. Das neue System wurde zum Stichtag 31. Dezember 2018 nach IDW PS 980 geprüft, der Abschluss der Prüfung wurde am 29. Januar 2019 testiert. Außerdem gibt es ein zertifiziertes Meldesystem („Business Keeper Monitoring System“, BKMS). Überprüft wird der Managementansatz durch interne und externe Audits der Konzernrevision bzw. der Wirtschaftsprüfer. 

Mehr zum zertifizierten Meldesystem („Business Keeper Monitoring System“, BKMS) >>

Schutz personenbezogener Daten

Für ein innovatives und weltweit tätiges Unternehmen wie GEA sind Informationen und ihre Nutzung zur Verwirklichung der Unternehmensziele von herausragender Bedeutung. GEA schützt die Persönlichkeitsrechte eines jeden, dessen personenbezogene Daten es verarbeitet. Dies schließt Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, sonstige Vertragspartner sowie Bewerber ein und gilt für alle GEA Unternehmen und Fachbereiche, die mit personenbezogenen Daten umgehen. Datenschutzverstöße können zu erheblichen Bußgeldern und in einigen Ländern sogar zu Geld- und Freiheitsstrafen führen.   

GEA besteht deshalb auf der Umsetzung datenschutzrechtlicher Vorgaben und behält sich Maßnahmen gegenüber jedem vor, der das Datenschutzrecht missachtet. Hierunter fallen beispielsweise disziplinarische Maßnahmen aber auch die Geltendmachung von Schadenersatz.  

Mit einer neu gefassten Richtlinie zum Datenschutz, die im Jahr 2019 eingeführt wurde, werden allen Mitarbeitern Leitlinien und Verhaltensempfehlungen an die Hand gegeben, um Datenschutzvorfälle oder Datenschutzverstöße zu vermeiden. Sie ist Teil der weltweiten Compliance-Grundsätze von GEA und wird durch Präsenztrainings für Mitarbeiter in sensiblen Bereichen sowie E-Learning-Maßnahmen für alle Mitarbeiter mit einem Benutzerkonto ergänzt. Ebenfalls 2019 eingeführt wurde das zugehörige Datenschutz-Management-System. Es deckt alle organisatorischen Aspekte, d. h. die Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, ab. Dies ist unabhängig von der Art der betroffenen Personen (einschließlich Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Aktionäre usw.) oder den technischen Mitteln der Verarbeitung. Es sieht außerdem zusätzliche Meldewege für Gefährdungen und Verstöße vor; die gesetzlich geforderten kurzen Reaktionszeiten sind bei GEA bereits sichergestellt. 

Die Einhaltung der Datenschutzvorgaben und der geltenden Datenschutzgesetze wird regelmäßig überprüft. Die Durchführung obliegt den jeweiligen betrieblichen Datenschutzbeauftragten und weiteren mit Auditrechten ausgestatteten Unternehmensbereichen oder beauftragten externen Prüfern. Die Prüfung von Drittanbietern erfolgt über Lieferanten-Selbsterklärungen, Audits sowie Zertifikate. 

Lieferkette

Verantwortung für die Umwelt ist nicht nur im Hinblick auf GEA Produkte und Dienstleistungen, sondern entlang der gesamten Lieferkette wesentlich. Nur die Einhaltung grundlegender Standards zum Umweltschutz entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette stellt das notwendige Vertrauen für eine langfristige Geschäftsbeziehung sicher und genießt daher höchste Aufmerksamkeit. Als Technologiekonzern mit hoher Werkstoffkompetenz bezieht GEA weltweit Rohstoffe, Waren und Dienstleistungen lediglich bei qualifizierten Lieferanten, um mit innovativen Produkt- und Servicelösungen den nachhaltigen Erfolg der Kunden zu sichern. 

Der Registrierungsprozess für Lieferanten beinhaltet die Verpflichtung auf den eigenen „Verhaltenskodex für Lieferanten und Subunternehmer“ („Code of Conduct for Suppliers and Subcontractors“). Dieser beinhaltet die Verpflichtung zu umweltgerechtem Wirtschaften und zum Verzicht auf Konfliktrohstoffe. 

GEA fordert von Geschäftspartnern ausdrücklich, die in dem Code of Corporate Responsibility konkretisierten Wertvorstellungen und enthaltenen Regelungen im Wesentlichen anzuwenden. Zur Sicherstellung der Einhaltung der Wertvorstellungen und Regeln zur sozialen Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat GEA einen eigenen Verhaltenskodex für Zulieferer und Nachunternehmer. GEA praktiziert eine Null-Toleranz-Politik im Hinblick auf unethisches Verhalten im Geschäftsleben, insbesondere bei Bestechung, Korruption, Geldwäsche oder Kinder- und Zwangsarbeit.  

Der GEA Verhaltenskodex definiert die Grundsätze und Anforderungen für alle Lieferanten von Gütern und Dienstleistungen, für ihre Unterlieferanten sowie für die Konzernunternehmen der Zulieferer und Unterauftragnehmer hinsichtlich ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, der Umwelt und den Personen, die an der Herstellung von Waren und der Erbringung von Dienstleistungen beteiligt sind. Die Pflichten umfassen die Anerkennung der Grundsätze sozialer Verantwortung aus ISO 26000, die Beachtung internationaler Standards, Achtung der Menschenrechte einschließlich des Verbots von Kinder- und Zwangsarbeit sowie Diskriminierung, faire Löhne und Arbeitszeiten, Vereinigungsfreiheit sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. 

Zertifizierungen

Bereits 2016 hatte GEA damit begonnen, seine Standorte mit integrierten Managementsystemen unter dem Dach eines GEA einheitlichen Zertifikates zusammenzufassen. Die GEA Group Aktiengesellschaft mit Sitz in Düsseldorf ist nach ISO 9001:2015, ISO 14001:2015, ISO 45001:2018 sowie ISO 50001:2011 zertifiziert und steht damit an der Spitze des Verbunds. Im Berichtsjahr stand die alle drei Jahre fällige Re-Zertifizierung des Dachzertifikats an. Dabei wurden insgesamt 14 Gesellschaften auditiert; das Dachzertifikat wurde erfolgreich erneuert. Außerdem wurden gemäß Zielvorgabe die Zertifizierungen nach BS OHSAS 18001 vollständig auf die neue ISO 45001 umgestellt. 

Weitere GEA Unternehmen werden schrittweise in das Dachzertifikat integriert; Ziel ist die vollständige Abdeckung der Produktions- und Servicestandorte bis 2025 mit den drei Managementsystemen ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001. Die Priorität für die Integration wird durch das Ablaufdatum der vorhandenen Zertifikate festgelegt. Im Berichtsjahr wurden zwei Gesellschaften in das Dachzertifikat integriert. Die Anzahl der Zertifikate geht momentan noch zurück, beispielsweise weil Standorte zusammengelegt wurden und nicht alle Standorte alle Zertifikate wie zuvor weiterführen. Andererseits wurden weitere Standorte mit Managementsystemen für Arbeitssicherheit und Umwelt zertifiziert. 

Der Status-quo der Zertifizierungen im Konzern stellte sich 2019 wie folgt dar:

Managementsystem Anzahl der Zertifikate 2019 Anzahl der Zertifikate 2018 Anzahl der Zertifikate unter Dachzertifikat 2019 Anzahl der Zertifikate unter Dachzertifikat 2018 Abdeckung durch Dachzertifikat 2019 (in %)
DIN EN ISO 9001:2015 89 105 67 86 75
DIN EN ISO 14001:2015 38 30 18 17 47
BS OHSAS 18001:2007 25 12
DIN EN ISO 45001:2018 30 14 47
DIN EN ISO 50001:2011 16 17 4 5 25

Download der Zertifikate >>

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